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Textersetzung - „Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen 1999 (Stadt Salzburg)“ durch „Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen 1999 (Stadt Salzburg)“
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Theresa Liegle engagierte sich in der SPÖ, der sie ihren Studentenheimplatz verdankte. Kurze Zeit gehörte sie dem BSStÖ (der sozialdemokratischen Abspaltung des damals sehr linksorientierten [[VSStÖ]]) an. 1989 trat sie dem [[BSA|Bund sozialistischer Akademiker]] bei.
 
Theresa Liegle engagierte sich in der SPÖ, der sie ihren Studentenheimplatz verdankte. Kurze Zeit gehörte sie dem BSStÖ (der sozialdemokratischen Abspaltung des damals sehr linksorientierten [[VSStÖ]]) an. 1989 trat sie dem [[BSA|Bund sozialistischer Akademiker]] bei.
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Ihre politische Laufbahn wurde von ihrer Mentorin, der AHS-Lehrerin und Vorsitzenden des Gemeinderats-Kulturausschusses [[Anita Pirker]], eingefädelt und kam somit ohne die sonst übliche "Ochsentour" durch die Parteihierarchie aus. Nach der [[Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen 1999 (Stadt Salzburg)|Gemeinderatswahl 1999]] zog Liegle in den [[Salzburger Gemeinderat]] ein. Im SPÖ-Gemeinderatsklub übernahm sie die Funktion der Kultursprecherin.
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Ihre politische Laufbahn wurde von ihrer Mentorin, der AHS-Lehrerin und Vorsitzenden des Gemeinderats-Kulturausschusses [[Anita Pirker]], eingefädelt und kam somit ohne die sonst übliche "Ochsentour" durch die Parteihierarchie aus. Nach der [[Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen 1999 (Stadt Salzburg)|Gemeinderatswahl 1999]] zog Liegle in den [[Salzburger Gemeinderat]] ein. Im SPÖ-Gemeinderatsklub übernahm sie die Funktion der Kultursprecherin.
    
Schwerpunkt ihrer Kulturpolitik war die Förderung "freien" Kulturinitiativen, sie unterstützte auch das [[Jazzit]], setzte sich für die Benennung des [[H.C.-Artmann-Platz]]es und die Verwirklichung der "Theatermesse" ein. Mit dem Kulturreferenten der Stadtregierung, [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] Dr. [[Heinz Schaden]], kam es zu Meinungsverschiedenheiten und schließlich zum Bruch. Unzufrieden war sie mit der kargen Dotierung kultureller Vorhaben, während für die [[Paracelsus Medizinische Privatuniversität|private medizinische Universität]] und für die [[Olympische Winterspiele 2014|Olympiabewerbung]] ohne Weiteres größere Beträge verausgabt wurden. Als sich Theresa Liegle im Ausschuss des [[Landestheater]]s für die Fortführung des Drei-Sparten-Modells aussprach, folgte ein offener Konflikt. Liegle trat im Februar/März 2003 aus dem SPÖ-Klub aus.
 
Schwerpunkt ihrer Kulturpolitik war die Förderung "freien" Kulturinitiativen, sie unterstützte auch das [[Jazzit]], setzte sich für die Benennung des [[H.C.-Artmann-Platz]]es und die Verwirklichung der "Theatermesse" ein. Mit dem Kulturreferenten der Stadtregierung, [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] Dr. [[Heinz Schaden]], kam es zu Meinungsverschiedenheiten und schließlich zum Bruch. Unzufrieden war sie mit der kargen Dotierung kultureller Vorhaben, während für die [[Paracelsus Medizinische Privatuniversität|private medizinische Universität]] und für die [[Olympische Winterspiele 2014|Olympiabewerbung]] ohne Weiteres größere Beträge verausgabt wurden. Als sich Theresa Liegle im Ausschuss des [[Landestheater]]s für die Fortführung des Drei-Sparten-Modells aussprach, folgte ein offener Konflikt. Liegle trat im Februar/März 2003 aus dem SPÖ-Klub aus.

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