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==Biologie und Gefährdung==
 
==Biologie und Gefährdung==
Die [[Glossar Biologie#I|Imag]]ines fliegen in Wohnräumen vermutlich den ganzen Tag über. Die vorliegenden Daten belegen zumindest eine solche Aktivität von 12 bis 24 Uhr MEZ. Die Tiere fliegen aber immer nur kurz Strecken und rasten dazwischen immer wieder. Ein Weibchen wurde beim Anlocken von Partnern zwischen 15 und 16 Uhr MEZ beobachtet (Kurz & Kur 2024). Die Raupen leben sehr versteckt an dunkleren Stellen in der Wohnung, oft in Spalten oder hinter Möbeln. Sie spinnen sich aus Seide und Fasern ein transportables, flaches Gehäuse, das vorne und hinten offen und etwas erweitert ist. Nach Hannemann (1977) leben die Raupen ursprünglich in Vogelnestern und in Gewöllen von Greifvögeln, können sekundär aber auch als Vorratsschädlinge an verschiedensten pflanzlichen und tierischen Stoffen wie Wolle, Haare, Federn, Häute, Pelze, Teppiche, Gewürze, Leinsamen oder Mandeln auftreten. Über die Biologie der Art in der freien Natur liegen aus [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] aber keinerlei Daten vor. Auf Grund der weiten Verbreitung ist eine Gefährdung der Art zur Zeit nicht gegeben (Einstufung LC nach Embacher et al. 2024).
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Die [[Glossar Biologie#I|Imag]]ines fliegen in Wohnräumen vermutlich den ganzen Tag über. Die vorliegenden Daten belegen zumindest eine solche Aktivität von 12 bis 24 Uhr MEZ. Die Tiere fliegen aber immer nur kurz Strecken und rasten dazwischen immer wieder. Ein Weibchen wurde beim Anlocken von Partnern zwischen 15 und 16 Uhr MEZ beobachtet (Kurz & Kur 2024). Die Raupen leben sehr versteckt an dunkleren Stellen in der Wohnung, oft in Spalten oder hinter Möbeln. Sie spinnen sich aus Seide und Fasern ein transportables, flaches Gehäuse, das vorne und hinten offen und etwas erweitert ist. Nach Hannemann (1977) leben die Raupen ursprünglich in Vogelnestern und in Gewöllen von Greifvögeln, können sekundär aber auch als Vorratsschädlinge an verschiedensten pflanzlichen und tierischen Stoffen wie Wolle, Haare, Federn, Häute, Pelze, Teppiche, Gewürze, Leinsamen oder Mandeln auftreten (siehe auch Gaedike 2019). Über die Biologie der Art in der freien Natur liegen aus [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] aber keinerlei Daten vor. Auf Grund der weiten Verbreitung ist eine Gefährdung der Art zur Zeit nicht gegeben (Einstufung LC nach Embacher et al. 2024).
    
==Weiterführende Informationen==
 
==Weiterführende Informationen==

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