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Die im ehemalige Gutshof [[Guglhof]] untergebrachte Brennerei wird von [[Anton Vogl]] in der dritten Generation geführt. Heute sind auch bereits seine Söhne Christoph und Anton junior im Unternehmen tätig. Etwa 20 unterschiedliche Edelbrände werden hier produziert. Das Spektrum reicht von traditioneller Destillation in kleinen Kupferbrennblasen bis hin zur mehrjährigen Lagerung der Jahrgangsdestillate.  
 
Die im ehemalige Gutshof [[Guglhof]] untergebrachte Brennerei wird von [[Anton Vogl]] in der dritten Generation geführt. Heute sind auch bereits seine Söhne Christoph und Anton junior im Unternehmen tätig. Etwa 20 unterschiedliche Edelbrände werden hier produziert. Das Spektrum reicht von traditioneller Destillation in kleinen Kupferbrennblasen bis hin zur mehrjährigen Lagerung der Jahrgangsdestillate.  
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[[Datei:Tourismusverband Hallein Marco Polo TV Rom 2011.jpg|thumb|Am 2. Juni, Himmelfahrtstag 2011, besuchten "[[Römer]]" die "[[Kelten]]" in Hallein: Ein Fernsehteam des italienischen Reise-Fernsehkanals "Marco Polo TV" aus Rom drehte in der Keltenstadt Hallein. Hier in der Brennerei Guglhof. Ganz links der Regisseur Federico Attore aus Rom, in der Mitte Ciro di Maio, Aufnahmleiter, ganz rechts [[Anton Vogl]] von der Brennerei, neben ihm [[Ernst Kronreif II.|Ernst Kronreif]], Geschäftsführer TVB Hallein.]]
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[[Datei:Tourismusverband Hallein Marcopolo TV Rom 2011.jpg|thumb|Am 2. Juni, Himmelfahrtstag 2011, besuchten "[[Römer]]" die "[[Kelten]]" in Hallein: Ein Fernsehteam des italienischen Reise-Fernsehkanals "Marcopolo TV" aus Rom drehte in der Keltenstadt Hallein. Hier in der Brennerei Guglhof. Ganz links der Regisseur Federico Attore aus Rom, in der Mitte Ciro di Maio, Aufnahmleiter, ganz rechts [[Anton Vogl]] von der Brennerei, neben ihm [[Ernst Kronreif II.|Ernst Kronreif]], Geschäftsführer TVB Hallein.]]
    
Verwendung findet nur frisches und ausgereiftes Obst, das zunächst eine aromaschonende Gärung in temperaturgesteuerten Edelstahlbehältern durchläuft. Anschließend wird es in kleinen Kupferbrennblasen nach althergebrachten Brennverfahren destilliert. Weder der Maische noch dem Destillat wird Zucker zugegeben.  
 
Verwendung findet nur frisches und ausgereiftes Obst, das zunächst eine aromaschonende Gärung in temperaturgesteuerten Edelstahlbehältern durchläuft. Anschließend wird es in kleinen Kupferbrennblasen nach althergebrachten Brennverfahren destilliert. Weder der Maische noch dem Destillat wird Zucker zugegeben.  
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Seit Bestehen des Unternehmens wurden zahlreiche Produkten bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet. Bei der alljährlichen Prämierung der führenden österreichischen Weinfachzeitschrift von Weine und Edelbrände, Vinaria, errang Vogl mit seinen Guglhof-Destillaten bei der "Vinaria Trophy" im Mai 2011 mit elf Bränden Gold (fünf Sterne) und mit acht Silber (vier Sterne).<ref>{{Quelle TN|7. Juli 2011}}</ref>  
 
Seit Bestehen des Unternehmens wurden zahlreiche Produkten bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet. Bei der alljährlichen Prämierung der führenden österreichischen Weinfachzeitschrift von Weine und Edelbrände, Vinaria, errang Vogl mit seinen Guglhof-Destillaten bei der "Vinaria Trophy" im Mai 2011 mit elf Bränden Gold (fünf Sterne) und mit acht Silber (vier Sterne).<ref>{{Quelle TN|7. Juli 2011}}</ref>  
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[[Datei:Guglhof Brennerei Hallein Auszeichnung Anton Vogl Kronreif Stöckl Sommer 2011.jpg|thumb|Sommer 2011: Auf Initiative von [[Ernst Kronreif II.|Ernst Kronreif]] wurde Anton Vogl vom [[Tourismusverband Hallein - Bad Dürrnberg|Tourismusverband Hallein - Bad Dürrnberg]] und der [[Stadtgemeinde Hallein]] für seine Tätigkeit geehrt. v. l: Vorsitzender des Tourismusverbandes Ernst Kronreif, Edelbrandmeister [[Anton Vogl]] mit Sohn Christoph und [[Bürgermeister der Stadt Hallein|Bürgermeister]] Dr. [[Christian Stöckl]].]]
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[[Datei:Guglhof Brennerei Hallein Auszeichnung Anton Vogl Kronreif Stöckl Sommer 2011.jpg|thumb|Sommer 2011: Auf Initiative von [[Ernst Kronreif II.|Ernst Kronreif]] wurde Anton Vogl vom [[Tourismusverband Hallein - Bad Dürrnberg|Tourismusverband Hallein - Bad Dürrnberg]] und der [[Stadtgemeinde Hallein]] für seine Tätigkeit geehrt. v. l: Vorsitzender des Tourismusverbandes Ernst Kronreif, Edelbrandmeister [[Anton Vogl]] mit Sohn Christoph und [[Bürgermeister der Stadt Hallein|Bürgermeister]] Dr. [[Christian Stöckl]].]]
 
   
 
   
 
Im Herbst [[2024]] durfte sich Seniorchef Anton Vogl sich mit seinen Söhnen Christoph und Anton junior wieder über den Titel "Brennerei des Jahres" bei der Vinaria-Edelbrandverkostung 2025 freuen. Zum  zum achten Mal wurde das Unternehmen mit diesem Titel ausgezeichnet. Elf Gold-, sieben Silber- und fünf Bronzemedaillen wurden 2024 von der Vinaria-Jury verliehen. Der Gin vom Guglhof wurde zum ,Gin des Jahres' gewählt. Die "Rote Williams-Birne" erzielte ebenso Gold wie der Marillenbrand oder die "Alte Birne", die zehn Jahre im Fass lagert, bevor sie abgefüllt wird. Doch nichts im Vergleich zum "letzten Hafer", wie Anton Vogl senior erklärt. "Wir haben [[1989]] zum letzten Mal Getreide angebaut. Das hat sich aufgehört, weil es weit und breit keinen Mähdrescher mehr gegeben hat." Die letzten beiden Fässer seien im Keller liegen geblieben, "ohne Plan". Sein Sohn Christoph habe nach 35 Jahren vorgeschlagen, das Destillat abzufüllen. Das Ergebnis: Der "Single Grain Whisky aus dem Hafer 1989" erreichte auf Anhieb 19 von 20 Punkten - "ein Sir unter den heimischen Whiskys", wie es in der Bewertung der Jury heißt. Oder, in den Worten von Anton Vogl senior: "Wenn er aus ist, ist er aus." Besser kann man Vergänglichkeit nicht ausdrücken.
 
Im Herbst [[2024]] durfte sich Seniorchef Anton Vogl sich mit seinen Söhnen Christoph und Anton junior wieder über den Titel "Brennerei des Jahres" bei der Vinaria-Edelbrandverkostung 2025 freuen. Zum  zum achten Mal wurde das Unternehmen mit diesem Titel ausgezeichnet. Elf Gold-, sieben Silber- und fünf Bronzemedaillen wurden 2024 von der Vinaria-Jury verliehen. Der Gin vom Guglhof wurde zum ,Gin des Jahres' gewählt. Die "Rote Williams-Birne" erzielte ebenso Gold wie der Marillenbrand oder die "Alte Birne", die zehn Jahre im Fass lagert, bevor sie abgefüllt wird. Doch nichts im Vergleich zum "letzten Hafer", wie Anton Vogl senior erklärt. "Wir haben [[1989]] zum letzten Mal Getreide angebaut. Das hat sich aufgehört, weil es weit und breit keinen Mähdrescher mehr gegeben hat." Die letzten beiden Fässer seien im Keller liegen geblieben, "ohne Plan". Sein Sohn Christoph habe nach 35 Jahren vorgeschlagen, das Destillat abzufüllen. Das Ergebnis: Der "Single Grain Whisky aus dem Hafer 1989" erreichte auf Anhieb 19 von 20 Punkten - "ein Sir unter den heimischen Whiskys", wie es in der Bewertung der Jury heißt. Oder, in den Worten von Anton Vogl senior: "Wenn er aus ist, ist er aus." Besser kann man Vergänglichkeit nicht ausdrücken.