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Der Weyerhof ist die zum Weyerturm gehörende einstige Meierei. Er besteht heute aus dem großzügigen Wirtschaftsgebäude und dem eigentlichen Wirtshaus, das [[1162]] erstmals als Wirtstaverne erwähnt wird. Die erste Nennung der Herren von Weyer erfolgte [[1130]] mit Rapoto de Wiare.  
 
Der Weyerhof ist die zum Weyerturm gehörende einstige Meierei. Er besteht heute aus dem großzügigen Wirtschaftsgebäude und dem eigentlichen Wirtshaus, das [[1162]] erstmals als Wirtstaverne erwähnt wird. Die erste Nennung der Herren von Weyer erfolgte [[1130]] mit Rapoto de Wiare.  
 
==Besitzerreihe==
 
==Besitzerreihe==
Es ist nicht bekannt, ab wann die auf dem Weyerturm residierenden Herren von Weyer, bzw. ihre Nachfolger aus Bequemlichkeitsgründen die Meierei dem Turm als Wohnsitz vorgezogen haben. Nachdem zuerst hauptsächlich die Burganlage Erwähnung findet, verlegt sich der Schwerpunkt ab dem beginnenden [[17. Jahrhundert]] auf den Weyerhof. Dem Turm- und Hofbesitzer Besitzer Nikolaus Einöder gelang es damals, sich von der Verpflichtung der Erhaltung des Turmes, den der Bischof für Jagdausflüge als Unterkunft nutzte, mit einer Zahlung von 150 Gulden zu lösen. Nach Nikolaus Einöder scheint folgende Besitzerreihe auf:
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Es ist nicht bekannt, ab wann die auf dem Weyerturm residierenden Herren von Weyer, bzw. ihre Nachfolger aus Bequemlichkeitsgründen die Meierei dem Turm als Wohnsitz vorgezogen haben. Nachdem zuerst hauptsächlich die Burganlage Erwähnung findet, verlegt sich der Schwerpunkt ab dem beginnenden [[17. Jahrhundert]] auf den Weyerhof. Dem Turm- und Hofbesitzer Besitzer Nikolaus Einöder gelang es damals, sich von der Verpflichtung der Erhaltung des Turmes, den der Bischof für Jagdausflüge als Unterkunft nutzte, mit einer Zahlung von 150 Gulden zu lösen, worauf der Turm verfiel. Nach Nikolaus Einöder scheint auf dem Weyerhof ab diesem Zeitpunkt folgende Besitzerreihe auf:
    
*[[1623]] Ambros Liebenberger, Gastgeb in Bramberg, Senninger. Er kaufte den Weyerhof und verehelichte sich [[1624]] mit Maria Grätlin aus Niederndorf.
 
*[[1623]] Ambros Liebenberger, Gastgeb in Bramberg, Senninger. Er kaufte den Weyerhof und verehelichte sich [[1624]] mit Maria Grätlin aus Niederndorf.
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*[[1953]] Peter (4) Meilinger die Hälfte von Anastasia Meilinger
 
*[[1953]] Peter (4) Meilinger die Hälfte von Anastasia Meilinger
 
*[[1980]] Franz (2) Meilinger
 
*[[1980]] Franz (2) Meilinger
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==Brandkatastrophe==
 
==Brandkatastrophe==
 
Im ersten Stock pflegten in den beiden Fürstenzimmern die Bischöfe von Chiemsee zu übernachten, wenn sie zur Jagd den [[Oberpinzgau]] aufsuchten. Eines der beiden Zimmer war zur Gänze mit Holz getäfelt. Im geschwungenen Giebel mit den Wappen von „Severin Senninger Gastgeb“ und Anna Maria Rottmayrin stand die Jahreszahl [[1669]]. Leider wurden die Fürstenzimmer im Jahr 1940 zusammen mit vielen anderen Kostbarkeiten durch einen Brand vernichtet. Die Brandursache war ein Glimmbrand, der durch einen Baukonstruktionsfehler entstanden ist und zu spät wahr genommen wurde. Durch eine Kette unglücklicher Umstände bei der Brandbekämpfung verwandelte sich der gesamte Bauernhof in eine Brandruine. Lediglich das Portraitbild von Anna Maria Rottmayrin, eine schöne alte Truhe und der Kachelofen in der Gaststube konnten gerettet werden. Das Gut wurde in der alten Form wieder aufgebaut. Auf der Südfront schuf der Salzburger Maler Prof. [[Wilhelm Kaufmann]] in Freskomalerei eine Sonnenuhr.
 
Im ersten Stock pflegten in den beiden Fürstenzimmern die Bischöfe von Chiemsee zu übernachten, wenn sie zur Jagd den [[Oberpinzgau]] aufsuchten. Eines der beiden Zimmer war zur Gänze mit Holz getäfelt. Im geschwungenen Giebel mit den Wappen von „Severin Senninger Gastgeb“ und Anna Maria Rottmayrin stand die Jahreszahl [[1669]]. Leider wurden die Fürstenzimmer im Jahr 1940 zusammen mit vielen anderen Kostbarkeiten durch einen Brand vernichtet. Die Brandursache war ein Glimmbrand, der durch einen Baukonstruktionsfehler entstanden ist und zu spät wahr genommen wurde. Durch eine Kette unglücklicher Umstände bei der Brandbekämpfung verwandelte sich der gesamte Bauernhof in eine Brandruine. Lediglich das Portraitbild von Anna Maria Rottmayrin, eine schöne alte Truhe und der Kachelofen in der Gaststube konnten gerettet werden. Das Gut wurde in der alten Form wieder aufgebaut. Auf der Südfront schuf der Salzburger Maler Prof. [[Wilhelm Kaufmann]] in Freskomalerei eine Sonnenuhr.
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