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Richard Deutschmann war während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] Zivilinternierter im berüchtigten Internierungslager Douglas auf der [[Großbritannien|Insel Man]] in der Irischen See.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19190207&query=%22Deutschmann%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], Salzburger Chronik, Ausgabe vom 7. Februar 1919, Seite 3</ref>  
 
Richard Deutschmann war während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] Zivilinternierter im berüchtigten Internierungslager Douglas auf der [[Großbritannien|Insel Man]] in der Irischen See.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19190207&query=%22Deutschmann%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], Salzburger Chronik, Ausgabe vom 7. Februar 1919, Seite 3</ref>  
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Die ''[[Salzburger Chronik]]'' vom 11. November 1924 berichtete:<blockquote>''Heimkehrer aus England. Aus St. Johann i. Pg. schreibt man uns: Nach 4½-jähriger Gefangenhaltung im Internierungslager Douglas, auf der englischen Insel Man, kehrte gestern H. Richard Deutschmann, der älteste Sohn des Kassenleiters Rupert Deutschmann zu St. Johann i. Pg., in seine Heimat zurück. Nach Duldung unmenschlicher Härten, insbesondere während des ersten Jahres der Gefangenschaft, besserte sich in seinem Camp die Gefangenenbehandlung einigermaßen, da sie eigene Verwaltung bekamen und endlich am [[16. Jänner]] [[1919]] schlug für ihn die langersehnte Stunde der Befreiung. Auch der Heimweg war dornenvoll, zusammengepfercht auf Schiff und Eisenbahn mussten sie es erleben, dass ihnen in Rotterdam eine aus Deutschland zurückgekehrte Truppe englischer Staatsangehöriger alle Habseligkeiten abnahm, deutsches Papiergeld zerriss und über Bord warf, während sie englisches Geld an sich nahmen. Buchstäblich ausgeplündert kann sie die Heimat in Empfang nehmen. ….''</blockquote>
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Die ''[[Salzburger Chronik]]'' vom [[11. November]] [[1924]] berichtete:<blockquote>''Heimkehrer aus England. Aus St. Johann i. Pg. schreibt man uns: Nach 4½-jähriger Gefangenhaltung im Internierungslager Douglas, auf der englischen Insel Man, kehrte gestern H. Richard Deutschmann, der älteste Sohn des Kassenleiters Rupert Deutschmann zu St. Johann i. Pg., in seine Heimat zurück. Nach Duldung unmenschlicher Härten, insbesondere während des ersten Jahres der Gefangenschaft, besserte sich in seinem Camp die Gefangenenbehandlung einigermaßen, da sie eigene Verwaltung bekamen und endlich am [[16. Jänner]] [[1919]] schlug für ihn die langersehnte Stunde der Befreiung. Auch der Heimweg war dornenvoll, zusammengepfercht auf Schiff und Eisenbahn mussten sie es erleben, dass ihnen in Rotterdam eine aus [[Bundesrepublik Deutschland|Deutschland]] zurückgekehrte Truppe englischer Staatsangehöriger alle Habseligkeiten abnahm, deutsches Papiergeld zerriss und über Bord warf, während sie englisches Geld an sich nahmen. Buchstäblich ausgeplündert kann sie die Heimat in Empfang nehmen. ….''</blockquote>
    
Nach der Gefangenschaft war er ein Zahntechniker in Feldkirchen in Kärnten.
 
Nach der Gefangenschaft war er ein Zahntechniker in Feldkirchen in Kärnten.

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