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| − | [[Datei:Regionalstadtbahn 2019.jpg|thumb|Bei der Vertragsunterzeichnung am 24. April 2019 mit [[Leonhard Schitter]] (Vorstandssprecher der [[Salzburg AG]]), [[Landesrat]] [[Stefan Schnöll]] und [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Harald Preuner]].]]Die '''Salzburger Regionalstadtbahn Projektgesellschaft mbH''' wurde am [[24. April]] [[2019]] zur Verlängerung der [[Salzburger Lokalbahn]] bis [[Hallein]] und Ausbau der Bestandsstrecke im [[Flachgau]] gegründet. | + | [[Datei:Regionalstadtbahn 2019.jpg|thumb|Bei der Vertragsunterzeichnung am 24. April 2019 mit [[Leonhard Schitter]] (Vorstandssprecher der [[Salzburg AG]]), [[Landesrat]] [[Stefan Schnöll]] und [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Harald Preuner]].]] |
| | + | Die '''Salzburger Regionalstadtbahn Projektgesellschaft mbH''' wurde am [[24. April]] [[2019]] als Unternehmen für die geplante Verlängerung der [[Salzburger Lokalbahn]] bis [[Hallein]] und Ausbau der Bestandsstrecke im [[Flachgau]] gegründet. |
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| | == Über die Projektgesellschaft == | | == Über die Projektgesellschaft == |
| − | Die Verlängerung der Salzburger Lokalbahn vom [[Hauptbahnhof Salzburg|Hauptbahnhof]] bis zum [[Mirabellplatz]] und die weitere Planung Richtung Süden. Der zweigleisige Ausbau zwischen [[Lamprechtshausen]] beziehungsweise [[Ostermiething]] bis in die [[Stadt Salzburg]]. Das sind Projekte, die Weichen für den öffentlichen Verkehr stellen werden und zum Umsteigen bewegen. "''Heute wurde ein weiterer, wichtiger Schritt gesetzt''", waren sich [[Landesrat]] [[Stefan Schnöll]], [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Harald Preuner]] und Vorstand [[Leonhard Schitter]] einig, als sie für [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Land]], [[Stadtgemeinde Salzburg|Stadt]] und [[Salzburg AG]] den Vertrag zur Gründung der Planungsgesellschaft unterzeichnet haben.
| + | Das Projekt umfasste als [[Regionalstadtbahn S-Link]] die Verlängerung der Salzburger Lokalbahn vom [[Hauptbahnhof Salzburg|Hauptbahnhof]] bis zum [[Mirabellplatz]] und die weitere Planung im [[Salzachtal]] Richtung Süden sowie Der zweigleisige Ausbau zwischen [[Lamprechtshausen]] beziehungsweise [[Ostermiething]] bis in die [[Stadt Salzburg]]. Das sind Projekte, die Weichen für den öffentlichen Verkehr stellen sollten und zum Umsteigen bewegen. "Heute wurde ein weiterer, wichtiger Schritt gesetzt", waren sich [[Landesrat]] [[Stefan Schnöll]], [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Harald Preuner]] und Vorstand [[Leonhard Schitter]] einig, als sie für [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Land]], [[Stadtgemeinde Salzburg|Stadt]] und [[Salzburg AG]] den Vertrag zur Gründung der Planungsgesellschaft unterzeichnet hatten. |
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| − | Die Gründung der Planungsgesellschaft ist ein großer Schritt in Richtung Verbesserung des öffentlichen Verkehrs in und rund um die Stadt Salzburg bis weit in den Flachgau hinein und auch Richtung Hallein. Ab jetzt werden alle Fäden der Planung der Verlängerung der Lokalbahn sowie der Ausbau auf der Bestandsstrecke in der Salzburger Regionalstadtbahn Projektgesellschaft mbH zusammenlaufen. Sie wurde am Mittwoch, den 24. April 2019, offiziell gegründet. Land, Stadt und Salzburg AG sind sich einig, arbeiten auch in Zukunft eng zusammen. Sie eint ein Ziel: Das Öffi-Angebot so attraktiv zu machen, dass das Umsteigen leicht fällt. | + | Die Gründung der Planungsgesellschaft war ein großer Schritt in Richtung Verbesserung des öffentlichen Verkehrs in und rund um die Stadt Salzburg bis weit in den Flachgau hinein und auch Richtung Hallein. Seit 2019 liefen alle Fäden der Planung der Verlängerung der Lokalbahn sowie der Ausbau auf der Bestandsstrecke in der Salzburger Regionalstadtbahn Projektgesellschaft mbH zusammen. Sie wurde am Mittwoch, den 24. April 2019, offiziell gegründet. [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Land]], [[Stadtgemeinde Salzburg|Stadtgemeinde]] und [[Salzburg AG]] waren sich einig, auch in Zukunft eng zusammenzuarbeiten. Sie einte ein Ziel: Das Angebot des öffentlichen Nahverkehrs so attraktiv zu machen, dass das Umsteigen leicht fällt. |
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| − | == Schnöll: "Jetzt gehen wir es so richtig an." ==
| + | Hauptaufgabe der Planungsgesellschaft war, die Infrastrukturmaßnahmen des schienengebundenen und öffentlichen Nahverkehrs in der Landeshauptstadt und im Einzugsgebiet bis Hallein zu koordinieren. Dazu gehörte auch die Sondierung der technischen Machbarkeit, die Projektierung und Planung der Verlängerung der Lokalbahn vom Bahnhof zum Mirabellplatz und weiter bis Hallein, aber auch der zweigleisige Ausbau der Strecke vom Flachgau herein in die Stadt, damit ein durchgehender 15-Minuten-Takt möglich wird. |
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| − | Landesrat Schnöll bezeichnet die Unterfertigung des Vertrags als eine Art Startschuss für eine koordinierte Planung des Ausbaus der Salzburger Lokalbahn. "''Ein besonderer Moment für mich, weil man spürt, dass wir es konkret angehen und die Vorhaben Gestalt annehmen. Hauptaufgabe der Planungsgesellschaft ist, die Infrastrukturmaßnahmen des schienengebundenen und öffentlichen Nahverkehrs in der Landeshauptstadt und im Einzugsgebiet bis Hallein zu koordinieren''", so Schnöll. Dazu gehört auch die Sondierung der technischen Machbarkeit, die Projektierung und Planung der Verlängerung der Lokalbahn vom Bahnhof zum Mirabellplatz und weiter bis Hallein, aber auch der zweigleisige Ausbau der Strecke vom Flachgau herein in die Stadt, damit ein durchgehender 15-Minuten-Takt möglich wird.
| + | Ende März 2019 hatte der Bund seine Unterstützung für diese beiden Projekte in einer Absichtserklärung unterstützt, [[Landeshauptmann]] [[Wilfried Haslauer junior]], Landesrat Schnöll und Bürgermeister Preuner waren dafür bei Verkehrsminister Norbert Hofer. Schon bis Mitte Mai werden Aufsichts- und Fachbeirat festgelegt und präsentiert. [[Landesbaudirektor]] [[Christian Nagl]] wurde zwischenzeitlich als interimistischer Geschäftsführer der Planungsgesellschaft bestellt und kümmerte sich um die Ausschreibung. |
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| − | == Preuner: "Absichtserklärung schon unterschrieben." == | + | == Auflösung der Gesellschaft == |
| | + | Nach der Absage für den Bau des S-Link bei [[Volksbefragung 2024 über die Mobilitätslösung]] wird die Projektgesellschaft laut LH-Stv. Stefan Schnöll aufgelöst. Die Entscheidung zur Abwicklung der Projektgesellschaft - genau die Salzburger Regionalstadtbahn Projektgesellschaft mbH - ist unter den drei Gesellschaftern Stadt Salzburg, Land Salzburg und der Verkehrstochter der Salzburg AG einvernehmlich gefallen. Rund zehn Mitarbeiter müssen sich neue Jobs suchen. Bis November 2024 waren rund 20 Mio. Euro in die Planungen zum S-Link geflossen. |
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| − | Ende März hatte der Bund seine Unterstützung für diese beiden Projekte in einer Absichtserklärung mit Brief und Siegel unterstützt, [[Landeshauptmann]] [[Wilfried Haslauer junior]], Landesrat Schnöll und Bürgermeister Preuner waren dafür bei Verkehrsminister Norbert Hofer. "''Stadt, Land und Umlandgemeinden ziehen erstmals an einem Strang, die Vorhaben nehmen Fahrt auf. Die Ausschreibung für die Geschäftsführung wird schnell vorbereitet, sodass noch vor dem Sommer, spätestens Ende Juni, die Bestellung erfolgen kann''", so Preuner, und Schnöll ergänzt zum Zeitplan: "''Schon bis Mitte Mai werden Aufsichts- und Fachbeirat festgelegt und präsentiert. [[Landesbaudirektor]] [[Christian Nagl]] wird inzwischen als interimistischer Geschäftsführer der Planungsgesellschaft bestellt und kümmert sich um die Ausschreibung.''"
| + | Sitz der Gesellschaft war im November 2024 die Adresse [[Mozartplatz 4]] in der Stadt Salzburg. |
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| − | == Schitter: "Sinnvolle Maßnahme für den ÖPNV." == | + | == Weblink == |
| − | | + | {{homepage|https://www.s-link.at}} |
| − | Der Vorstandssprecher der Salzburg AG, Leonhard Schitter, dritter im Bunde der Gesellschafter betont jedenfalls: "''Als Betreiber der Lokalbahn ist die Verlängerung bis zum Mirabellplatz eine sinnvolle Maßnahme für den ÖPNV – Öffentlicher Personen-Nahverkehr – im Bundesland Salzburg.''"
| + | == Quellen == |
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| − | == Quelle == | |
| | * [[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=61521 24. April 2019] | | * [[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=61521 24. April 2019] |
| | + | * [[SALZBURG24]] vom [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/stadt/s-link-aus-was-passiert-mit-projektgesellschaft-168425068 14. November 2024] |
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