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in der Nacht auf den [[20. Oktober]] [[2017]] stürzen 150 000 Tonnen Gestein von einer Flanke des [[Großes Wiesbachhorn|Großen Wiesbachhorns]] auf der [[Ferleitental]]-Seite mehr als 200 Meter im freien Fall ab und landeten auf einer Gletscherzunge.
 
in der Nacht auf den [[20. Oktober]] [[2017]] stürzen 150 000 Tonnen Gestein von einer Flanke des [[Großes Wiesbachhorn|Großen Wiesbachhorns]] auf der [[Ferleitental]]-Seite mehr als 200 Meter im freien Fall ab und landeten auf einer Gletscherzunge.
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*[[2019]] ereigneten sich vier [[Felssturz in Hüttschlag|Felsstürze in Hüttschlag]].
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* [[2019]] ereigneten sich vier [[Felssturz in Hüttschlag|Felsstürze in Hüttschlag]].
*[[2020]] ereigneten sich zwei Felsstürze von der Westflanke des [[Bambachkopf]] in das [[Mühlbachtal (Hohe Tauern)|Mühlbachtal]] in [[Niedernsill]].
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* [[2020]] ereigneten sich zwei Felsstürze von der Westflanke des [[Bambachkopf]] in das [[Mühlbachtal (Hohe Tauern)|Mühlbachtal]] in [[Niedernsill]].
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{{#ev:youtube|fMd_C5o3BB8|280|right|Über die Felsstürze Oktober und November 2024, 04:35 min. Video}}
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Zwischen Mitte Oktober und Mitte November [[2024]] hatten sich in den [[Hohen Tauern]] drei große Felsstürze ereignet. Verletzt wurde niemand, Schäden an Infrastruktur entstanden keine. Diese ungewöhnliche Häufung ist laut [[Landesgeologe]] [[Gerald Valentin]] ein sicheres Zeichen für den Klimawandel. Er untersuchte die Gefahrenstellen im Bereich des Hocharns in Rauris, im Bereich des [[Großer Schmiedinger|Großen Schmiedinger]] nordwestlich des Kitzsteinhorns am westlichen Rand des [[Schmiedingerkees]]es in [[Kaprun]] (hier waren rund 75 000 Kubikmeter Gestein in Bewegung gekommen) und im Bereich der [[Warnsdorfer Hütte]] am Ende des [[Krimmler Achental]]s.
    
==In Grenzregionen==
 
==In Grenzregionen==
 
Die durch einen Felssturz [[1914]] entstandenen Schäden an der [[Maria Rast|Wallfahrtskirche Maria Rast]] im [[Zillertal]] wurden erst 1923/1924 wieder behoben.
 
Die durch einen Felssturz [[1914]] entstandenen Schäden an der [[Maria Rast|Wallfahrtskirche Maria Rast]] im [[Zillertal]] wurden erst 1923/1924 wieder behoben.
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== Literatur und Quellen ==
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== Literatur ==
 
* [[Katrin Hauer|Hauer, Katrin]]: ''Der plötzliche Tod. Bergstürze in Salzburg und Plurs kulturhistorisch betrachtet'', Wien: LIT-Verlag 2009. [http://www.lit-verlag.de/isbn/3-643-50039-7]
 
* [[Katrin Hauer|Hauer, Katrin]]: ''Der plötzliche Tod. Bergstürze in Salzburg und Plurs kulturhistorisch betrachtet'', Wien: LIT-Verlag 2009. [http://www.lit-verlag.de/isbn/3-643-50039-7]
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== Quellen ==
 
* {{Quelle SN|22. März 2011}}
 
* {{Quelle SN|22. März 2011}}
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* [[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=70582 12. November 2024]
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== Einzelnachweise ==
 
== Einzelnachweise ==
 
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[[Kategorie:Geologie]]
 
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[[Kategorie:Ereignis]]
 
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