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[[bild:Kaserne.JPG|thumb|Die Schwarzenbergkaserne (im mittleren und oberen linken Teil des Bildes) aus nordwestliche Richtung aus der Luft gesehen.]]
 
[[bild:Kaserne.JPG|thumb|Die Schwarzenbergkaserne (im mittleren und oberen linken Teil des Bildes) aus nordwestliche Richtung aus der Luft gesehen.]]
[[Datei:Haupttor der Schwarzenbergkaserne in Wals-Siezenheim.jpg|thumb|Haupttor der Schwarzenbergkaserne in [[Wals]]-[[Siezenheim]].]]
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[[Datei:Schwarzenbergkaserne_Luftbild.jpg|thumb|Lufbildaufnahme des Areals.]]
   
Die '''Schwarzenbergkaserne''' im Gemeindegebiet von [[Wals]]-[[Siezenheim]] ist aus dem [[Camp Roeder]] hervorgegangen.
 
Die '''Schwarzenbergkaserne''' im Gemeindegebiet von [[Wals]]-[[Siezenheim]] ist aus dem [[Camp Roeder]] hervorgegangen.
    
==Geschichte==
 
==Geschichte==
Nach der Unterzeichnung des Staatsvertrages wurde Camp Roeder am [[15. Oktober]] [[1955]] an die Bundesgebäudeverwaltung II übergeben.  
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Nach der Unterzeichnung des Staatsvertrages wurde ''[[Camp Roeder]]'' am [[15. Oktober]] [[1955]] an die Bundesgebäudeverwaltung II übergeben.  
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Am [[3. November]] [[1967]] wurde die Kaserne nach Feldmarschall Karl Philipp zu Schwarzenberg - dem Sieger der Völkerschlacht bei Leipzig (1813) - in ''Schwarzenbergkaserne'' umbenannt.
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Am [[3. November]] [[1967]] wurde die Kaserne nach Feldmarschall Karl Philipp zu Schwarzenberg - dem Sieger der Völkerschlacht bei Leipzig ([[1813]]) - in "Schwarzenbergkaserne" umbenannt.
    
Sie wurde dann im Laufe der Jahre zur größten Kaserne des österreichischen Bundesheeres mit einem Gelände von 27,6 Hektar ausgebaut.  
 
Sie wurde dann im Laufe der Jahre zur größten Kaserne des österreichischen Bundesheeres mit einem Gelände von 27,6 Hektar ausgebaut.  
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[[1998]] wurde der nördliche Teil des Kasernengeländes um 399 Millionen Schilling verkauft und wird seither als Gewerbegebiet genützt. Auf dieser Fläche siedelten sich unter anderem die Firmen Reebok, Danone, Pfeiffer, Kaindl Flooring sowie das Post-Verteilzentrum an.  
 
[[1998]] wurde der nördliche Teil des Kasernengeländes um 399 Millionen Schilling verkauft und wird seither als Gewerbegebiet genützt. Auf dieser Fläche siedelten sich unter anderem die Firmen Reebok, Danone, Pfeiffer, Kaindl Flooring sowie das Post-Verteilzentrum an.  
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[[Datei:Haupttor der Schwarzenbergkaserne in Wals-Siezenheim.jpg|thumb|Haupttor der Schwarzenbergkaserne in [[Wals]]-[[Siezenheim]].]]
    
[[1999]] begann der Neubau der Heeresversorgungsanstalt Salzburg, des Zentrallagers des Österreichischen Bundesheeres in Westösterreich, der durch den Verkauf des Kasernengeländes notwendig geworden war. Am [[6. Juli]] [[2001]] wurde er offiziell seiner Bestimmung übergeben. Das Gebäude mit 12.500 m² Nutzfläche besteht aus einem modernst eingerichteten Hochregallager, einem Großteilelager und einem Verwaltungstrakt.
 
[[1999]] begann der Neubau der Heeresversorgungsanstalt Salzburg, des Zentrallagers des Österreichischen Bundesheeres in Westösterreich, der durch den Verkauf des Kasernengeländes notwendig geworden war. Am [[6. Juli]] [[2001]] wurde er offiziell seiner Bestimmung übergeben. Das Gebäude mit 12.500 m² Nutzfläche besteht aus einem modernst eingerichteten Hochregallager, einem Großteilelager und einem Verwaltungstrakt.
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Mit [[1. Oktober]] [[2006]] wird Brigadier Rupert Stadlhofer zum neuen Kommandanten der Luftraumüberwachung ernannt und dem Kommando im Rahmen der Heeresreform fünf neue Verbände unterstellt. Mit diesem Schritt sind erstmals alle im Luftraum wirkenden Einsatzmittel des Bundesheeres zur Luftraumüberwachung und Luftraumsicherung unter der einheitlichen Führung vereinigt.  
 
Mit [[1. Oktober]] [[2006]] wird Brigadier Rupert Stadlhofer zum neuen Kommandanten der Luftraumüberwachung ernannt und dem Kommando im Rahmen der Heeresreform fünf neue Verbände unterstellt. Mit diesem Schritt sind erstmals alle im Luftraum wirkenden Einsatzmittel des Bundesheeres zur Luftraumüberwachung und Luftraumsicherung unter der einheitlichen Führung vereinigt.  
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Am [[1. Juli]] [[2009]] wurde das Aufklärungsbataillon 2, die ''"Die Augen und Ohren der 6. Jägerbrigade"'', an seinem Standort in der Schwarzenbergkaserne aufgelöst. Die Soldaten des Bataillons wurden anderen Verbänden, größtenteils der Militärstreife oder den Pioniere, zugeordnet.
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Am [[1. Juli]] [[2009]] wurde das Aufklärungsbataillon 2, die "Die Augen und Ohren der 6. Jägerbrigade", an seinem Standort in der Schwarzenbergkaserne aufgelöst. Die Soldaten des Bataillons wurden anderen Verbänden, größtenteils der Militärstreife oder den Pioniere, zugeordnet.
    
Am [[18. März]] [[2011]] wurde in der Schwarzenbergkaserne das neue Musikgebäude der [[Militärmusik Salzburg]] feierlich eröffnet. Die Militärmusik übersiedelte damit aus der [[Rainerkaserne]] nach Wals-Siezenheim.
 
Am [[18. März]] [[2011]] wurde in der Schwarzenbergkaserne das neue Musikgebäude der [[Militärmusik Salzburg]] feierlich eröffnet. Die Militärmusik übersiedelte damit aus der [[Rainerkaserne]] nach Wals-Siezenheim.
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[[Datei:Schwarzenbergkaserne_Luftbild.jpg|thumb|Lufbildaufnahme des Areals.]]
    
In den Jahren 2010-2013 wurden 25 Millionen Euro in die Sanierung der Schwarzenbergkaserne investiert.
 
In den Jahren 2010-2013 wurden 25 Millionen Euro in die Sanierung der Schwarzenbergkaserne investiert.
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=== Ereignisse ===
 
=== Ereignisse ===
Am [[24. Jänner]] [[2013]] steckte ein 19-jähriger Rekrut aus [[OÖ]] im Kamin eines Gebäudes in der Schwarzenbergkaserne fest.
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Am [[24. Jänner]] [[2013]] steckte ein 19-jähriger Rekrut aus [[OÖ]]. im Kamin eines Gebäudes in der Schwarzenbergkaserne fest.
 
   
 
   
 
==Militärische Einheiten==
 
==Militärische Einheiten==
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===Streitkräfteführungskommando===
 
===Streitkräfteführungskommando===
:''Hauptartikel: [[Streitkräfteführungskommando]]''
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:''Hauptartikel [[Streitkräfteführungskommando]]
 
Das Kommando wurde am [[1. September]] [[2006]] implementiert. Ihm unterstellt sind die Landstreitkräfte, die Luftstreitkräfte und die Spezialeinsatzkräfte im Inland sowie alle im Ausland stationierten Truppen. Damit sind rund 85 Prozent des Bundesheeres  Angehörige dieser Dienststelle. Der Kommandant mit 210 Mitarbeitern ist in Graz stationiert, sein Stellvertreter mit 240 Mitarbeitern in Salzburg.
 
Das Kommando wurde am [[1. September]] [[2006]] implementiert. Ihm unterstellt sind die Landstreitkräfte, die Luftstreitkräfte und die Spezialeinsatzkräfte im Inland sowie alle im Ausland stationierten Truppen. Damit sind rund 85 Prozent des Bundesheeres  Angehörige dieser Dienststelle. Der Kommandant mit 210 Mitarbeitern ist in Graz stationiert, sein Stellvertreter mit 240 Mitarbeitern in Salzburg.
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* [[Fliegerabwehrbataillon 3]]  
 
* [[Fliegerabwehrbataillon 3]]  
 
Das FlaR hat einen weiteren Standort in Linz/Hörsching, das Kommando befindet sich in der Schwarzenbergkaserne. Das Regiment und verfügt über die Fliegerabwehrlenkwaffe "Mistral" und die Radar gesteuerte 35 mm Zwillingsfliegerabwehrkanone 85. Hauptaufgaben des Regiments sind der Schutz strategisch wichtiger Räume, Objekte und Einrichtungen gegen Angriffe aus der Luft.  
 
Das FlaR hat einen weiteren Standort in Linz/Hörsching, das Kommando befindet sich in der Schwarzenbergkaserne. Das Regiment und verfügt über die Fliegerabwehrlenkwaffe "Mistral" und die Radar gesteuerte 35 mm Zwillingsfliegerabwehrkanone 85. Hauptaufgaben des Regiments sind der Schutz strategisch wichtiger Räume, Objekte und Einrichtungen gegen Angriffe aus der Luft.  
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[[Datei:Neues Kasernenlager.jpg|thumb|Neues Kasernenlager in Siezenheim]]
    
===6. Jägerbrigade===
 
===6. Jägerbrigade===
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===Heereslogistikzentrum===
 
===Heereslogistikzentrum===
[[Datei:Neues Kasernenlager.jpg|thumb|neues Kasernenlager in Siezenheim]]
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:''Hauptartikel [[Heereslogistikzentrum]]
:''Hauptartikel: [[Heereslogistikzentrum]]''
   
Die logistische Basis des Bundesheeres in West-Österreich verfügt über Lager-, Instandsetzungs- und Werkstätteneinrichtungen. Von hier aus werden alle Truppen und Dienststellen des Heeres im In- und Ausland mit Gütern versorgt.
 
Die logistische Basis des Bundesheeres in West-Österreich verfügt über Lager-, Instandsetzungs- und Werkstätteneinrichtungen. Von hier aus werden alle Truppen und Dienststellen des Heeres im In- und Ausland mit Gütern versorgt.
    
==Quellen==
 
==Quellen==
* Internet
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* "[[Salzburger Nachrichten]]"
* Salzburger Nachrichten
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* Internetseiten, u. a. vom Österreichischen Bundesheer
* Bundesheer
      
[[Kategorie:Flachgau]]
 
[[Kategorie:Flachgau]]

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