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[[File:Filialkirche Hollenstein.jpg|thumb|Filialkirche Hollenstein]]Die '''Wallfahrtskirche zu Unserer Lieben Frau in Hollenstein''' ist ein [[Marienwallfahrtsorte in Salzburg|Marienwallfahrtsort in Salzburg]] in der [[Lungau]]er Gemeinde [[Ramingstein]] und die Filialkirche Maria Heimsuchung der [[Pfarre Ramingstein]].
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[[File:Ramingstein wallfahrtskirche hollenstein.jpg|thumb|Wallfahrtskirche Maria Hollenstein]]
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Die '''Wallfahrtskirche zu Unserer Lieben Frau in Hollenstein''' ist ein [[Marienwallfahrtsorte in Salzburg|Marienwallfahrtsort in Salzburg]] in der [[Lungau]]er Gemeinde [[Ramingstein]] und die '''Filialkirche Maria Heimsuchung''' der [[Pfarre Ramingstein]].
    
== Einleitung ==
 
== Einleitung ==
Die Kirche zählt zu den den [[Denkmalgeschützte Objekte in Ramingstein|denkmalgeschützten Objekten]] in Ramingstein.
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Die Kirche im [[Mühlbachgraben]] im Ortsteil [[Kendlbruck]] zählt zu den den [[Denkmalgeschützte Objekte in Ramingstein|denkmalgeschützten Objekten]] in der Gemeinde. Maria Hollenstein ist einer der Wallfahrtsorte im Lungau. Rund 1 000 Fläschchen Weihwasser, die im Eingangsbereich erhältlich sind, werden jährlich benötigt. "Es sind im Schnitt drei Fläschchen pro Tag. Weiters werden knapp 15.000 Opferlichter angezündet.
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Maria Hollenstein ist der zentrale Wallfahrtsort im Lungau. Rund 1 000 Fläschchen Weihwasser, die im Eingangsbereich erhältlich sind, werden jährlich benötigt. "Es sind im Schnitt drei Fläschchen pro Tag. Weiters werden knapp 15.000 Opferlichter angezündet.
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== Patrozinium ==
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Die dem [[Patrozinium]] "Unsere Liebe Frau Mariä Heimsuchung" unterstellte Filialkirche gehört zum [[Dekanat Tamsweg]] in der [[Erzdiözese Salzburg]].  
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Sie steht im [[Mühlbachgraben]] und ist im Kern [[barock]].
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[[File:Maria Hollenstein.JPG|thumb|Maria Hollenstein]]
    
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
Die Kirche, die sich im Ortsteil [[Kendlbruck]] befindet, wurde [[1748]]. In den Jahren [[1952]]–1953 gab es die letzten Umbauten in Maria Hollenstein. Damals wurde die Kirche um ein Joch verlängert. Seither wurde sie maximal gelegentlich ausgemalt. [[Pfarrer von Ramingstein|Pfarrer]] [[Manfred Thaler]] freut sich, dass er im September 2019 die Zusage zu einer Generalsanierung erhalten hatte. Auf rund eine Million Euro belaufen sich die geschätzten Gesamtkosten. Drei Viertel werden durch Subventionen der [[Erzdiözese Salzburg]], des [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Landes Salzburg]] und der [[Gemeinde Ramingstein]] abgedeckt. Ein Viertel muss aus Rücklagen, Eigenmitteln und Spenden aufgebracht werden.
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Die Kirche ist im Kern [[barock]]. Es gibt eine urkundliche Nennungen aus dem Jahr [[1714]] einer Vorgängerkirche. Aber erst [[1745]] kam es zur Errichtung einer gemauerten Kapelle, die am [[20. März]] [[1748]] einfach benediziert wurde.
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Die geografische Lage des Kirchleins führte mehrfach zu Schwierigkeiten. Zunächst versah der Vikar von Ramingstein auch in Kendlbruck die Seelsorge, jedoch nur als ständige Aushilfe. Denn das Gebiet gehörte noch zur Pfarre Stadl in der benachbarten steirischen Gemeinde Gemeinde Stadl (heute Stadl-Predlitz). Mit der am [[26. Juni]] [[1789]] vorgenommene völligen Abtretung der Gebiete bis zur Landesgrenze an den Vikar von Ramingstein beendete die Auseinandersetzungen.
File:Maria Hollenstein.JPG|Maria Hollenstein
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File:Marienbilder Maria Hollenstein.JPG|Marienbilder Maria Hollenstein
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File:Marienkircherl Hollenstein.JPG|Marienkircherl Hollenstein
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== Quelle ==
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[[File:Marienkircherl Hollenstein.JPG|thumb|Blick zum Altar mit dem Gnadenbild.]]
* [[Salzburger Nachrichten]] vom [https://www.sn.at/salzburg/chronik/nach-65-jahren-greift-man-dem-juwel-endlich-unter-die-arme-76782787 26. September 2019]
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Der Hochaltar mit dem Gnadenbild trägt auf seiner Rückseite die Inschrift "1742 Tischler [[Gugg]]". Er kam als ehemaliger Hochaltar der [[Filialkirche hl. Rupert Weißpriach|Filialkirche hl. Rupert]] in [[Weißpriach]] nach Kendlbruck. Der rocaillenverzierte Tabernakel stammt aus dem dritten Viertel des [[18. Jahrhundert]]s. Auch die Figuren, mittig Maria mit Kind, links hl. Joachim und rechts hl. Anna, und im Auszug den hl. [[Erentrudis]], sind in diesem Zeitraum entstanden. Die beiden Bilder, Mariä Verkündigung aus dem 18. Jahrhundert und hl. Maria und die Rosenkranzgeheimnisse stammen aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, das Weihwasserbecken [[1748]] und die 15 Stationsbilder im [[19. Jahrhundert]]. Es gibt zahlreiche [[Votivbild]]er, zum Teil aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.
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In den Jahren [[1952]]–1953 gab es die letzten Umbauten in Maria Hollenstein. Damals wurde die Kirche um ein Joch verlängert. Seither wurde sie maximal gelegentlich ausgemalt. [[Pfarrer von Ramingstein|Pfarrer]] [[Manfred Thaler]] freute sich, dass er im September [[2019]] die Zusage zu einer Generalsanierung erhalten hatte. Auf rund eine Million Euro belaufen sich die geschätzten Gesamtkosten. Drei Viertel wurden durch Subventionen der Erzdiözese Salzburg, des [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Landes Salzburg]]  und der Gemeinde Ramingstein abgedeckt. Ein Viertel musste aus Rücklagen, Eigenmitteln und Spenden aufgebracht werden.
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=== Hollensteiner Wallfahrt ===
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Die "Murtaler Zeitung" berichtet in ihrer Ausgabe vom [[27. Juni]] [[1953]]<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=mtz&datum=19530627&query=%22Maria%22+%22Hollenstein%22+%22Kendlbruck%22&ref=anno-search&seite=6 ANNO], "Murtaler Zeitung", Ausgabe vom 27. Juni 1953, Seite 6</ref> von der Segnung der erneuerten Kirche nach dem [[Zweiten Weltkrieg]]:
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<blockquote>''Am Sonntag, den [[5. Juli]], dem Patroziniumsfest und [[Prangstangen|Prangtag]], wird die Einweihung des erneuerten Wallfahrtskirchlein Hollenstein, in einem Seitental des Murtales unweit von Kendlbruck an der salzburgisch-steirischen Landesgrenze gelegen, festlich begangen.
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''Nach dem letzten Krieg war immer mehr der Wunsch laut geworden, die den Lungauern wie Steirern wohlbekannte Wallfahrtskirche in der Umgebung von Ramingstein zu erneuern. Dazu hatte man beschlossen, den Kirchenbau um 5 Meter zu verlängern, welche Arbeit bereits im Vorjahr mit der Fertigstellung der Grundmauern und der Böschungsmauer gut vorwärts ging. Heuer nahm man am [[4. Mai]] die Arbeiten wieder auf. Durch die beispielgebende Bereitwilligkeit der vielen freiwilligen Helfer gelang es, die Kirchenerneuerung schon in zwei Monaten zum glücklichen Ende zu bringen. Besonders eifrig waren dabei die Leute von Ramingstein und Umgebung; von den Traktorenbesitzern halfen auch die [[Tamsweg]]er mit, sogar von [[Zederhaus]] kamen freiwillige Arbeiter.''
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[[File:Marienbilder Maria Hollenstein.JPG|thumb|Votivbilder in Maria Hollenstein.]]
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''Wenn auch einige Arbeiten noch zu verrichten sind, wird der neue Anblick der Kirche schon am Neueinweihungstag alle Besucher erfreuen. Empfand man früher den Bau mit nur einem Seitenfenster für die große Höhe zu kurz, so entspricht jetzt die vergrößerte Länge des Baues mit drei Seitenfenstern der Höhe des Gebäudes. An die Stelle der alten Kirchenmauer kam eine neue Vergitterung, eine schöne Arbeit des Tamsweger Schmiedmeisters Apfelknab. Der Altar, der ehemalige Hochaltar der Kirche von Weißpriach, eine Arbeit aus dem Jahre 1740, wird nun die ganze Vordere Rundung bis zur Decke ausfüllen.
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''Wenn bereits an die 340 Votivtafeln den Wallfahrern von Hollenstein verkünden: "Maria hat geholfen!", so wird der mit viel Liebe erneuerte Wallfahrtsort am 5. Juli wie an allen zukünftigen Wallfahrtstagen den Gläubigen eine schöne Stätte des Gebetes und der Andacht sein.</blockquote>
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== Geschichtliche Notizen ==
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Am Mittwoch den [[18. November]] [[1914]] heirateten in der Wallfahrtskirche in Hollenstein Peter Huber, Jagglbauer in Predlitz (Steiermark) und Nosina Kendlbacher, Platschbauerntochter in Winkl (Ramingstein).<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19141124&query=%22Maria%22+%22Hollenstein%22+%22Kendlbruck%22&ref=anno-search&seite=10 ANNO], "[[Salzburger Chronik]]", Ausgabe vom 24. November 1914, Seite 10</ref>
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In der Nacht vom [[6. September|6.]] auf [[7. September]] [[1932]] wurde in der Kirche von einem unbe­kannten Täter eingebrochen. Zwei Opfer­stöcke wurden ausgeraubt. Auch die in der Nähe stehende Kapelle wurde aufgesucht und der Opferstock aufgebrochen. Dem Einbre­cher dürften etwa 30 [[Schilling]] in die Hände gefallen sein. Der Täter hatte auch einen großen Sach­schaden verursacht.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=mtz&datum=19320917&query=%22Maria%22+%22Hollenstein%22+%22Kendlbruck%22&ref=anno-search&seite=13 ANNO], "Murtaler Zeitung", Ausgabe vom 17. September 1932, Seite 13</ref>
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== Weblink ==
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* Lage auf [https://maps.bev.gv.at/#/center/13.8811,47.0617/zoom/15.2/basis/karte/compare/epo_3 AMap], aktualisierter Datenlink 8. November 2024
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[[File:Filialkirche Hollenstein.jpg|thumb|Filialkirche Hollenstein]]
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== Quellen ==
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* "[[Salzburger Nachrichten]]" vom [https://www.sn.at/salzburg/chronik/nach-65-jahren-greift-man-dem-juwel-endlich-unter-die-arme-76782787 26. September 2019]
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* {{wikipedia-de|Wallfahrtskirche Maria Hollenstein}}
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* [https://www.ramingstein.at/Leben_in_Ramingstein/Pfarre/Wallfahrtskirche_Maria_Hollenstein www.ramingstein.at], abgefragt am 8. November 2024
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== Einzelnachweise ==
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<references/>
    
{{SORTIERUNG: Unserer Lieben Frau in Hollenstein, Wallfahrtskirche zu }}
 
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