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== Biografie ==
 
== Biografie ==
Franz Zeilner wuchs in Steyr auf und studierte später in Linz, [[Stadt Salzburg|Salzburg]], Wien und Innsbruck [[Rechtswissenschaftliche Fakultät an der Universität Salzburg|Rechtswissenschaften]] und Leibeserziehung sowie Geschichte und Sozialkunde für das Lehramt. Er arbeitete sowohl 20 Jahre als Universitätslektor und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der [[Universität Salzburg]] als auch 29 Jahre als BMHS-Professor.  
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Franz Zeilner wuchs in Steyr auf und studierte später in Linz (Rechtswissenschaften), [[Stadt Salzburg|Salzburg]] (Leibeserziehung sowie Geschichte und Sozialkunde für das Lehramt), Wien (Politikwissenschaft) und Innsbruck (Geschichte). Er arbeitete sowohl 20 Jahre als Universitätslektor und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der [[Universität Salzburg]] als auch 29 Jahre als BMHS-Professor.  
    
Zeilner war oftmaliger österreichischer Staatsmeister in mehreren Kanusport Disziplinen, Angehöriger des Olympia B-Kaders [[1972]] München (Kanuslalom K1) und Teilnehmer bei zwei Weltmeisterschaften in der Wildwasserabfahrt im K1 und im Wildwasser Europacup [[1974]] (Abfahrt K1). Internationale Erfolge im Wildwassersport erreichte er besonders auf klassischen Rennstrecken.
 
Zeilner war oftmaliger österreichischer Staatsmeister in mehreren Kanusport Disziplinen, Angehöriger des Olympia B-Kaders [[1972]] München (Kanuslalom K1) und Teilnehmer bei zwei Weltmeisterschaften in der Wildwasserabfahrt im K1 und im Wildwasser Europacup [[1974]] (Abfahrt K1). Internationale Erfolge im Wildwassersport erreichte er besonders auf klassischen Rennstrecken.
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Zeilner begann mit dem Kanusport [[1966]] in Steyr, wo er vorher kurze Zeit Boden- und Gerätturnen trainierte. [[1969]] erreichte er seinen ersten von insgesamt 16 österreichischen Staatsmeistertitel in der Meisterklasse im Teambewerb (3 × K1 Slalom) mit Kurt Presslmayr und Günter Tremba. [[1970]] gewann er mit Gerhard Peinhaupt und Norbert Sattler den Teambewerb im Kanuslalom bei den europäischen Jugendkanubewerben. [[1971]] gelang ihm die Tagesbestzeit beim internationalen Kanuslalom in der Lieserschlucht. In diesem Jahr begann auch die Trainings- und Renngemeinschaft mit Gerhard Peinhaupt, mit dem er im Kanurennsport im K2 in der Jugend und bei den Junioren in Österreich unbesiegt blieb. Das gemeinsame Training mit Topathleten brachte einen Leistungsstand der zur Aufnahme in den Olympia B-Kader für die [[Olympische Sommerspiele 1972 in München|Olympischen Sommerspiele in München 1972]] (Kanuslalom K1), zur Teilnahme an zwei Weltmeisterschaften [[1973]] in Muotathal (CH) und [[1975]] in Skopje (JUG) in der Wildwasserabfahrt (K1) und zu einem Startplatz im Wildwasser-Europacup (EC) 1974 (Abfahrt K1) führte.  
 
Zeilner begann mit dem Kanusport [[1966]] in Steyr, wo er vorher kurze Zeit Boden- und Gerätturnen trainierte. [[1969]] erreichte er seinen ersten von insgesamt 16 österreichischen Staatsmeistertitel in der Meisterklasse im Teambewerb (3 × K1 Slalom) mit Kurt Presslmayr und Günter Tremba. [[1970]] gewann er mit Gerhard Peinhaupt und Norbert Sattler den Teambewerb im Kanuslalom bei den europäischen Jugendkanubewerben. [[1971]] gelang ihm die Tagesbestzeit beim internationalen Kanuslalom in der Lieserschlucht. In diesem Jahr begann auch die Trainings- und Renngemeinschaft mit Gerhard Peinhaupt, mit dem er im Kanurennsport im K2 in der Jugend und bei den Junioren in Österreich unbesiegt blieb. Das gemeinsame Training mit Topathleten brachte einen Leistungsstand der zur Aufnahme in den Olympia B-Kader für die [[Olympische Sommerspiele 1972 in München|Olympischen Sommerspiele in München 1972]] (Kanuslalom K1), zur Teilnahme an zwei Weltmeisterschaften [[1973]] in Muotathal (CH) und [[1975]] in Skopje (JUG) in der Wildwasserabfahrt (K1) und zu einem Startplatz im Wildwasser-Europacup (EC) 1974 (Abfahrt K1) führte.  
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<!--Im damals neu gegründeten WW-Europacup, dessen Bezeichnung später in Weltcup geändert wurde, schrieb er auch einen Teil Sportgeschichte. Das war für den Kanusport in Österreich mit den Athleten Gerhard Peinhaupt, Gerda Aumayr (WW-Abfahrt), Norbert Sattler und Peter Fauster (WW-Slalom) und dem internationalen Sportfunktionär Walter Aumayr.-->
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Im damals neu gegründeten WW-Europacup, dessen Bezeichnung später in Weltcup geändert wurde, schrieb er gemeinsam mit den Athleten Gerhard Peinhaupt, Gerda Aumayr (WW-Abfahrt), Norbert Sattler und Peter Fauster (WW-Slalom) und dem internationalen Sportfunktionär Walter Aumayr österreichische Sportgeschichte.
    
Zeilner ist einer der ersten Athleten in Österreich der aufgrund seiner sportlichen Erfolge von der Österreichischen Sporthilfe gefördert wurde. Im Jubiläumsbuch ''40 Jahre Österreichische Sporthilfe 1971–2011'' wurde er von Sportjournalisten auch unter den 40 Siegern für die österreichische Sporthilfe berücksichtigt.
 
Zeilner ist einer der ersten Athleten in Österreich der aufgrund seiner sportlichen Erfolge von der Österreichischen Sporthilfe gefördert wurde. Im Jubiläumsbuch ''40 Jahre Österreichische Sporthilfe 1971–2011'' wurde er von Sportjournalisten auch unter den 40 Siegern für die österreichische Sporthilfe berücksichtigt.