[[Fürsterzbischof]] [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]] nutzte dies für seine grausamen Pläne. Die Zusammenlegung der Bräuche fiel in die Zeit nach der [[Protestantenvertreibung|Vertreibung]] von 20 000 [[Protestanten]] aus dem [[Pongau]] ([[1731]]–[[1732]]). Nach außen hin gaben sich viele Menschen katholisch. Um dies zu überprüfen wurde mit den Passen ein Nikolaus mitgeschickt, der sich kirchlich gut ausgekannt hatte und auf die Gebete der Kinder genau horchte. Beteten diese evangelisch, war diese Familie enttarnt. Noch 60 Jahre nach der Protestantenvertreibung seien durch die Kinderverse evangelische Familien aufgespürt und aus dem Pongau gejagt worden, so Historiker Horst Wierer. "Es gibt einen alten Spruch aus dieser Zeit: Vor dem Krampus brauchst dich ned fürchten. Aber vorm Nikolaus." | [[Fürsterzbischof]] [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]] nutzte dies für seine grausamen Pläne. Die Zusammenlegung der Bräuche fiel in die Zeit nach der [[Protestantenvertreibung|Vertreibung]] von 20 000 [[Protestanten]] aus dem [[Pongau]] ([[1731]]–[[1732]]). Nach außen hin gaben sich viele Menschen katholisch. Um dies zu überprüfen wurde mit den Passen ein Nikolaus mitgeschickt, der sich kirchlich gut ausgekannt hatte und auf die Gebete der Kinder genau horchte. Beteten diese evangelisch, war diese Familie enttarnt. Noch 60 Jahre nach der Protestantenvertreibung seien durch die Kinderverse evangelische Familien aufgespürt und aus dem Pongau gejagt worden, so Historiker Horst Wierer. "Es gibt einen alten Spruch aus dieser Zeit: Vor dem Krampus brauchst dich ned fürchten. Aber vorm Nikolaus." |