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Die '''Wählergemeinschaft Pro St. Martin''' ist eine politische Gruppierung, die von [[2004]] bis [[2019]] bzw. bis [[2024]] in der [[Gemeindevertretung]] der [[Mitterpinzgau]]er Gemeinde [[St. Martin bei Lofer]] vertreten war.

=== Geschichte ===
Der aus der [[FPÖ]] stammende Seilbahnmanager und Kommunalpolitiker [[Wilhelm Leitinger|Willi Leitinger]] trat für die [[Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen 2004 (Pinzgau)#St. Martin bei Lofer|Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen 2004]] an die Spitze der neuen Wahlliste "Wählergemeinschaft Pro St. Martin" und kandidierte auch für das [[Bürgermeister]]amt der Gemeinde.

Die "Wählergemeinschaft Pro St. Martin" erreichte bei den jeweiligen parallelen Gemeindevertretungswahlen im Jahr [[2004]] 28,5 % der Stimmen (etwas weniger als die [[SPÖ]])und 4 Mandate, im Jahr [[2009]] 31,6 % der Stimmen und 4 Mandate, im Jahr [[2014]] 23,1 % der Stimmen und 3 Mandate sowie im Jahr [[2019]] – als Teil der Listengemeinschaft "[[BFS|Bündnis für St. Martin]]" (BFS) – 39 % der Stimmen und 5 Mandate (jeweils von 13 Mandaten insgesamt). Damit war sie von 2009 bis vor der [[Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen 2024 (Pinzgau)#St. Martin bei Lofer, Gemeindevertretungswahl|Wahl von 2024]] jeweils die zweitstärkste Kraft nach der ÖVP und konnte als solche mit Willi Leitinger den Vizebürgermeister stellen.

Für das Bürgermeisteramt reichte es jeweils nicht: Willis Cousin [[Josef Leitinger (Bürgermeister)|Josef Leitinger]] setzte sich bei der [[Gemeindevertretungs-_und_Bürgermeisterwahlen_2004_(Pinzgau)#B.C3.BCrgermeisterwahl_2004_20|Bürgermeisterwahl 2004]] in der Stichwahl mit 55 %, bei der [[Gemeindevertretungs-_und_Bürgermeisterwahlen_2009_(Pinzgau)#B.C3.BCrgermeisterwahl_2009_20|Bürgermeisterwahl 2009]] ohne Stichwahl mit 60,1 %, bei der [[Gemeindevertretungs-_und_Bürgermeisterwahlen_2014_(Pinzgau)#B.C3.BCrgermeisterwahl_2014_20|Bürgermeisterwahl 2014]] in der Stichwahl mit 52,6 % der Stimmen durch.

Zur [[Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen 2024 (Pinzgau)#St. Martin bei Lofer, Gemeindevertretungswahl|Gemeindevertretungswahl 2024]] präsentierte sich die Liste "Wählergemeinschaft Pro St. Martin" gewandelt: War die Wählergemeinschaft dem umstrittenen Projekt "[[Therme St. Martin]]" früher kritisch gegenübergestanden, so wurde sie nun von [[Anton Millinger]], Betreiber einer eigenen Variante des Projekts und ehemals Proponent des "[[Team St. Martin|Teams St. Martin]]", in die Wahl geführt. Sie erzielte 4,62 % der Stimmen und blieb ohne Mandat, in der gleichzeitigen [[Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen 2024 (Pinzgau)#St. Martin bei Lofer, Bürgermeisterwahl|Bürgermeisterwahl]] kam Millinger auf 3,99 %.

== Quellen ==
* [[Salzburger Nachrichten]], 27. Februar 2014: [https://www.sn.at/schlagzeilen/heilwasser-spaltet-einen-ort-3841753 ''Heilwasser spaltet einen Ort''] ([[Erwin Simonitsch]])
* [[SALZBURG24]], 10. März 2019: [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/pinzgau/salzburg-waehlt-in-st-martin-bei-lofer-scheitert-buendnis-gegen-oevp-67037800 ''Bündnis gegen ÖVP in St. Martin bei Lofer scheitert]
* Salzburger Nachrichten, 12. Jänner 2024: [https://www.sn.at/salzburg/wirtschaft/entscheidung-thermein-st-martin-151567303 ''Entscheidung über Therme in St. Martin''] ([[Anton Kaindl]])
*Artikel zu den jeweiligen [[Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen]] und den angeführten Personen

[[Kategorie:Politik]]
[[Kategorie:Partei]]
[[Kategorie: Pinzgau]]
[[Kategorie:St. Martin bei Lofer]]

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