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→‎Zweitwohnsitze im Pinzgau: Bilddatei Zeller Becken und Oberpinzgauer Salzachtal
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=====Zweitwohnsitze im Pinzgau=====
 
=====Zweitwohnsitze im Pinzgau=====
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[[Datei:Zeller Becken und Oberpinzgauer Salzachtal.jpg|thumb|Links im Bild das Gewerbegebiet Bruck, rechts im Bild das Gewerbegebiet Zell am See-Schüttdorf.]]
 
Eine nicht adäquate Raumordnung ermöglicht kurzfristigem Profitdenken und Klientel orientierten Entscheidungen Tür und Tor, während die im Grundverkehrsgesetz genannten sozialpolitischen und kulturellen Interessen in der Praxis wirkungslos sind oder in eine Richtung ausgelegt werden, die sich dem >Hausverstand< entzieht.
 
Eine nicht adäquate Raumordnung ermöglicht kurzfristigem Profitdenken und Klientel orientierten Entscheidungen Tür und Tor, während die im Grundverkehrsgesetz genannten sozialpolitischen und kulturellen Interessen in der Praxis wirkungslos sind oder in eine Richtung ausgelegt werden, die sich dem >Hausverstand< entzieht.
 
Infolge dessen hat die Anzahl der deklarierten Nebenwohnsitze – die zahlreichen versteckten Zweitwohnsitze sind statistisch nicht erfassbar –  Ausmaße erreicht, die zu denken geben.  
 
Infolge dessen hat die Anzahl der deklarierten Nebenwohnsitze – die zahlreichen versteckten Zweitwohnsitze sind statistisch nicht erfassbar –  Ausmaße erreicht, die zu denken geben.  
 
In der Gemeinde [[Saalbach-Hinterglemm]] stehen mittlerweile 4 635 Nebenwohnsitze (61,8 %) 2 871 Hauptwohnsitzen gegenüber. In [[Maria Alm]] verteilen sich die Wohnsitze zu je rund 50 % auf Haupt- und Nebenwohnsitze. In [[St. Martin bei Lofer]] sind 32,5 % der Wohnsitze Nebenwohnsitze, in [[Kaprun]] 29,6 %, in [[Wald im Pinzgau]] 26,5 %, in [[Dienten am Hochkönig]] 22,7 %, in [[Zell am See]] 20,8 % und in [[Maishofen]] 18,6 5. In allen anderen Gemeinden des Pinzgaus liegen die Nebenwohnsitzquoten immerhin noch zwischen 17 % [[Leogang]] und 5 % [[Hollersbach]].
 
In der Gemeinde [[Saalbach-Hinterglemm]] stehen mittlerweile 4 635 Nebenwohnsitze (61,8 %) 2 871 Hauptwohnsitzen gegenüber. In [[Maria Alm]] verteilen sich die Wohnsitze zu je rund 50 % auf Haupt- und Nebenwohnsitze. In [[St. Martin bei Lofer]] sind 32,5 % der Wohnsitze Nebenwohnsitze, in [[Kaprun]] 29,6 %, in [[Wald im Pinzgau]] 26,5 %, in [[Dienten am Hochkönig]] 22,7 %, in [[Zell am See]] 20,8 % und in [[Maishofen]] 18,6 5. In allen anderen Gemeinden des Pinzgaus liegen die Nebenwohnsitzquoten immerhin noch zwischen 17 % [[Leogang]] und 5 % [[Hollersbach]].
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=====Landschaftsfraß und Zersiedelung=====
 
=====Landschaftsfraß und Zersiedelung=====
 
Ein weiteres raumordnerisches Problem ist der >Landschaftsfraß< infolge >Zersiedelung<, die durch die Ausweisung großflächiger Gewerbegebiete an den Ortsrändern oder sogar insulär inmitten von Grünland erfolgt. Ein Negativbeispiel stellt das neue Gewerbegebiet in Harham zwischen [[Maishofen]] und [[Saalfelden]] dar. Eine weitere Problemzone ist der Landstrich zwischen den Orten Zell am See und Bruck an der Großglocknerstraße. Hier ufern die Gewerbezonen beider Gemeinden dermaßen aus, dass das landschaftszerstörende Zusammenwachsen dieser Zonen zu einem gesichtslosen >suburbia< absehbar ist.
 
Ein weiteres raumordnerisches Problem ist der >Landschaftsfraß< infolge >Zersiedelung<, die durch die Ausweisung großflächiger Gewerbegebiete an den Ortsrändern oder sogar insulär inmitten von Grünland erfolgt. Ein Negativbeispiel stellt das neue Gewerbegebiet in Harham zwischen [[Maishofen]] und [[Saalfelden]] dar. Eine weitere Problemzone ist der Landstrich zwischen den Orten Zell am See und Bruck an der Großglocknerstraße. Hier ufern die Gewerbezonen beider Gemeinden dermaßen aus, dass das landschaftszerstörende Zusammenwachsen dieser Zonen zu einem gesichtslosen >suburbia< absehbar ist.
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