{{#ev:youtube|VuqxRFawGUY|280|right|Über den Brand, 02:19 min Video}}
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[[Datei:Schlachthof Salzburg nach dem Brand September 2022.jpg|thumb|Am Montag nach dem Brand.]]
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In der Nacht auf von Samstag, [[3. September|3.]], auf Sonntag, [[4. September]] [[2022]] war im Schlachthof ein [[Brände Stadt Salzburg|Großbrand]] ausgebrochen. Der Brand war aus zunächst ungeklärter Ursache gegen zwei Uhr früh entstanden. Der Brand breitete sich rasch aus und gefährliches Ammoniak-Gas trat aus. Die Flammen waren in den Nachtstunden weit zu sehen. Wie [[Reinhold Ortler]], Chef der [[Salzburger Berufsfeuerwehr]], am Sonntagmorgen kurz vor 8 Uhr auf Anfrage von [[Salzburg24.at]] schilderte, waren die Einsatzkräfte aktuell dabei, die Blechbahnen des Dachs mit Hilfe eines Autokrans zu öffnen und die darunterliegende brennende Unterkonstruktion abzulöschen. Die Dachfläche erstreckt sich laut dem Feuerwehrchef auf rund 6 000 Quadratmeter. "Der Fokus liegt darauf, die Kälteanlagen, die mit Ammoniakgas betrieben werden, nicht weiter zu schädigen", erklärte er. In den drei Kühlanlagen befänden sich rund 120 Kilogramm verflüssigtes Ammoniak. Die Einsatzstelle wurde weiträumig abgesperrt. Mit Lautsprecherdurchsagen informierte die Feuerwehr Anrainer über die Gefahrlage und ersuchte sie, die Fenster ihrer Unterkünfte geschlossen zu halten. Doch bis zum späten Sonntagvormittag war noch kein Ammoniakgas ausgetreten.<ref name="SN04Sep2022"></ref>
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In der Nacht auf von Samstag, [[3. September|3.]], auf Sonntag, [[4. September]] [[2022]] war im Schlachthof ein [[Brände Stadt Salzburg|Großbrand]] ausgebrochen. Der Brand war aus zunächst ungeklärter Ursache gegen zwei Uhr früh entstanden. Der Brand breitete sich rasch aus und gefährliches Ammoniak-Gas trat aus. Die Flammen waren in den Nachtstunden weit zu sehen. Wie [[Reinhold Ortler]], Chef der [[Salzburger Berufsfeuerwehr]], am Sonntagmorgen kurz vor 8 Uhr auf Anfrage von [[SALZBURG24]] schilderte, waren die Einsatzkräfte aktuell dabei, die Blechbahnen des Dachs mit Hilfe eines Autokrans zu öffnen und die darunterliegende brennende Unterkonstruktion abzulöschen. Die Dachfläche erstreckt sich laut dem Feuerwehrchef auf rund 6 000 Quadratmeter. "Der Fokus liegt darauf, die Kälteanlagen, die mit Ammoniakgas betrieben werden, nicht weiter zu schädigen", erklärte er. In den drei Kühlanlagen befänden sich rund 120 Kilogramm verflüssigtes Ammoniak. Die Einsatzstelle wurde weiträumig abgesperrt. Mit Lautsprecherdurchsagen informierte die Feuerwehr Anrainer über die Gefahrlage und ersuchte sie, die Fenster ihrer Unterkünfte geschlossen zu halten. Doch bis zum späten Sonntagvormittag war noch kein Ammoniakgas ausgetreten.<ref name="SN04Sep2022"></ref>
Insgesamt 120 Kräfte standen am Sonntagvormittag im Einsatz - 30 von der Berufsfeuerwehr, 90 von der Freiwilligen Feuerwehr. Neben den Kränen stand eine Drehleiter und eine Teleskop-Anlage mit Wasserwerfer in Betrieb. Gearbeitet werden musste teils mit schwerem Atemschutz. Aufgrund der Wasserknappheit vor Ort mussten Leitungen auch an die [[Fischach (Fluss)|Fischach]] gelegt werden, um von dort Wasser zu entnehmen.<ref name="SN04Sep2022"></ref> Nach rund zwölf Stunden, um 13 Uhr, konnte "Brand aus" gegeben werden.<ref>Salzburg24.at/4. September 2022</ref>
Insgesamt 120 Kräfte standen am Sonntagvormittag im Einsatz - 30 von der Berufsfeuerwehr, 90 von der Freiwilligen Feuerwehr. Neben den Kränen stand eine Drehleiter und eine Teleskop-Anlage mit Wasserwerfer in Betrieb. Gearbeitet werden musste teils mit schwerem Atemschutz. Aufgrund der Wasserknappheit vor Ort mussten Leitungen auch an die [[Fischach (Fluss)|Fischach]] gelegt werden, um von dort Wasser zu entnehmen.<ref name="SN04Sep2022"></ref> Nach rund zwölf Stunden, um 13 Uhr, konnte "Brand aus" gegeben werden.<ref>Salzburg24.at/4. September 2022</ref>