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Josef Karl Mayr war der Sohn des aus dem [[Innviertel]] stammenden Notars Dr. Josef Mayr und der Ida geb. [[Spängler]].
 
Josef Karl Mayr war der Sohn des aus dem [[Innviertel]] stammenden Notars Dr. Josef Mayr und der Ida geb. [[Spängler]].
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Der Vater erhielt später das Notariat in Prä garten in [[Oberösterreich]]. Josef Karl besuchte dort die Volksschule, dann als Zögling des [[Collegium Rupertinum]] das [[Salzburger Staatsgymnasium]]. In den ersten Jahren war [[Hans Widmann]], der Salzburger Landesgeschichtsschreiber, sein Lehrer in Geschichte und Geographie.
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Der Vater erhielt später das Notariat in Prägarten in [[Oberösterreich]]. Josef Karl besuchte dort die Volksschule, dann als Zögling des [[Collegium Rupertinum]] das [[Salzburger Staatsgymnasium]]. In den ersten Jahren war [[Hans Widmann]], der Salzburger Landesgeschichtsschreiber, sein Lehrer in Geschichte und Geographie.
    
Nach der Matura (1904) nahm Mayr ein Studium der Geschichte und Geographie an der Universität Wien auf, wechselte aber nach zwei Semestern an die Universität Innsbruck. Dort geriet er in den Bannkreis des aus Salzburg stammenden Historikers [[Wilhelm Erben]]. Er wandte sich jetzt ausschließlich der Geschichte zu und promovierte am 24. März 1909 mit einer Dissertation über das Thema „Die Linzer Handschrift des deutschen Vegez“<ref>Erschienen als Heft 1 der ''Quellenstudien aus dem Seminar der Universität Innsbruck'', 1909.</ref>. Erben war es auch, der ihn veranlasste, seine Studien am Institut für österreichische Geschichtsforschung in Wien fortzusetzen. Seine Prüfungsarbeit für die Staatsprüfung am Institut, die er mit Auszeichnung bestand, trug den Titel „Die Türkenpolitik Erzbischof Wolf Dietrichs von Salzburg“.
 
Nach der Matura (1904) nahm Mayr ein Studium der Geschichte und Geographie an der Universität Wien auf, wechselte aber nach zwei Semestern an die Universität Innsbruck. Dort geriet er in den Bannkreis des aus Salzburg stammenden Historikers [[Wilhelm Erben]]. Er wandte sich jetzt ausschließlich der Geschichte zu und promovierte am 24. März 1909 mit einer Dissertation über das Thema „Die Linzer Handschrift des deutschen Vegez“<ref>Erschienen als Heft 1 der ''Quellenstudien aus dem Seminar der Universität Innsbruck'', 1909.</ref>. Erben war es auch, der ihn veranlasste, seine Studien am Institut für österreichische Geschichtsforschung in Wien fortzusetzen. Seine Prüfungsarbeit für die Staatsprüfung am Institut, die er mit Auszeichnung bestand, trug den Titel „Die Türkenpolitik Erzbischof Wolf Dietrichs von Salzburg“.
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Sodann trat er im Oktober 1911 in den Archivdienst und kam bald an das Haus- Hof und Staatsarchiv, an dem er seine ganze folgende Dienstzeit – mit Ausnahme seiner Militärdienstleistung während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] verbringen sollte.
 
Sodann trat er im Oktober 1911 in den Archivdienst und kam bald an das Haus- Hof und Staatsarchiv, an dem er seine ganze folgende Dienstzeit – mit Ausnahme seiner Militärdienstleistung während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] verbringen sollte.
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Im Jahr [[1916]] heiratete er Adele Löwl, die Tochter des Geographen und Geologen Ferdinand Löwl Edlen von Lenkenthal<ref>Professor an der Universität Czernowitz, † 1908 durch Absturz auf dem [[Gaisberg]].</ref> Aus der Ehe gingen ein Sohn (gefallen 1943) und eine Tochter hervor.
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Im Jahr [[1916]] heiratete er Adele Löwl, die Tochter des Geographen und Geologen Ferdinand Löwl Edlen von Lenkenthal<ref>Professor an der Universität Czernowitz, † 1908 durch Absturz auf dem [[Gaisberg]].</ref>. Aus der Ehe gingen ein Sohn (gefallen 1943) und eine Tochter hervor.
    
Im Jahre 1926 habilitierte er sich an der Wiener Universität.
 
Im Jahre 1926 habilitierte er sich an der Wiener Universität.
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* ''Ein Salzburger Beispiel zur Urkundenkritik des 16. Jahrhunderts''. Archivalische Zeitschrift, 3.&nbsp;F., 4.&nbsp;Bd. (1927).
 
* ''Ein Salzburger Beispiel zur Urkundenkritik des 16. Jahrhunderts''. Archivalische Zeitschrift, 3.&nbsp;F., 4.&nbsp;Bd. (1927).
 
* ''Wolf Dietrich und das [[Passau]]er Kriegsvolk'', in: [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=19280003&zoom=2&seite=00000001 MGSLK 68 (1928) S.&nbsp;1-50.]
 
* ''Wolf Dietrich und das [[Passau]]er Kriegsvolk'', in: [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=19280003&zoom=2&seite=00000001 MGSLK 68 (1928) S.&nbsp;1-50.]
* ''Die Emigration der Salzburger Protestanten von 1731/32''. Korrespondenzblatt des Gesamtvereins der deutschen Geschichts- und Altertumsvereine, 1929. Vortrag gehalten auf der Tagung des Gesamtvereins zu Danzig am 30. 8. 1928.
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* ''Die Emigration der Salzburger Protestanten von 1731/32''. Vortrag gehalten auf der Tagung des Gesamtvereins zu Danzig am 30. 8. 1928. In: Korrespondenzblatt des Gesamtvereins der deutschen Geschichts- und Altertumsvereine, 1929.  
 
* ''Die Emigration der Salzburger Protestanten von [[1731]]/[[1732|32]]. Das Spiel der politischen Kräfte'', in: MGSLK [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=19290003&zoom=2&seite=00000001 69 (1929) S.&nbsp;1-64;][http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=19300003&zoom=2&seite=00000065 70 (1930) S.&nbsp;65-128;] und [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=19310003&zoom=2&seite=00000129 71 (1931) S.&nbsp;129-192] (Auch als Sonderband erschienen, Salzburg 1931).
 
* ''Die Emigration der Salzburger Protestanten von [[1731]]/[[1732|32]]. Das Spiel der politischen Kräfte'', in: MGSLK [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=19290003&zoom=2&seite=00000001 69 (1929) S.&nbsp;1-64;][http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=19300003&zoom=2&seite=00000065 70 (1930) S.&nbsp;65-128;] und [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=19310003&zoom=2&seite=00000129 71 (1931) S.&nbsp;129-192] (Auch als Sonderband erschienen, Salzburg 1931).
 
* ''Zur Geschichte der Emigration der Salzburger Protestanten von 1731/32'', in: Jahrbuch zur Geschichte des Protestantismus in Österreich 52 (1931).
 
* ''Zur Geschichte der Emigration der Salzburger Protestanten von 1731/32'', in: Jahrbuch zur Geschichte des Protestantismus in Österreich 52 (1931).

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