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| | [[Datei:Schloss Lichtenau.jpg|thumb|Schloss Lichtenau, Vorderansicht, mit Mitteltürmchen]] | | [[Datei:Schloss Lichtenau.jpg|thumb|Schloss Lichtenau, Vorderansicht, mit Mitteltürmchen]] |
| | [[Datei:Schloss Lichtenau Stuhlfelden1.jpg|thumb|Schloss Lichtenau, Rückansicht, ohne Mitteltürmchen]] | | [[Datei:Schloss Lichtenau Stuhlfelden1.jpg|thumb|Schloss Lichtenau, Rückansicht, ohne Mitteltürmchen]] |
| − | '''Schloss Lichtenau''' im Ortszentrum von [[Stuhlfelden]] ist ein typisches Beispiel eines [[Salzburger Ansitz]]es. | + | '''Schloss Lichtenau''' im Ortszentrum von [[Stuhlfelden]] ist ein typisches Beispiel eines [[Salzburger Ansitz]]es. |
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| | ==Bauform== | | ==Bauform== |
| | Schloss Lichtenau weist mit den vier Geschossen, dem hohen Walmdach und den fünf Aufsatztürmchen die typische Bauform eines Salzburger Ansitzes auf. | | Schloss Lichtenau weist mit den vier Geschossen, dem hohen Walmdach und den fünf Aufsatztürmchen die typische Bauform eines Salzburger Ansitzes auf. |
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| | ==Baugeschichte== | | ==Baugeschichte== |
| | Das Schloss wurde [[1506]] von Wilhelm Rosenberger von Rosenegg, Gewerke in [[Tirol]] und im [[Pinzgau]] errichtet und [[1624]] von Christoph Khuen von Belasy in die Form eines typischen Salzburger Ansitzes umgebaut. Neben den vier Ecktürmchen wies das Schloss damals auch zwei Mitteltürmchen auf und war damit der einzige Salzburger Ansitz mit sechs Aufsatztürmchen. Ab [[1930]] wird das Dachgeschoß ausgebaut, nachdem schon vorher das rückseitige mittlere Aufsatztürmchen aus statischen Gründen entfernt werden musste. | | Das Schloss wurde [[1506]] von Wilhelm Rosenberger von Rosenegg, Gewerke in [[Tirol]] und im [[Pinzgau]] errichtet und [[1624]] von Christoph Khuen von Belasy in die Form eines typischen Salzburger Ansitzes umgebaut. Neben den vier Ecktürmchen wies das Schloss damals auch zwei Mitteltürmchen auf und war damit der einzige Salzburger Ansitz mit sechs Aufsatztürmchen. Ab [[1930]] wird das Dachgeschoß ausgebaut, nachdem schon vorher das rückseitige mittlere Aufsatztürmchen aus statischen Gründen entfernt werden musste. |
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| | ==Besitzerreihe== | | ==Besitzerreihe== |
| | Bis [[1663]] blieb Schloss Lichtenau im Besitz der Khuen von Belasy und geht dann durch Kauf an Georg Thomas Perger von Emslieb, Pfleger zu [[Mittersill]] und [[Urbarprobst]] des [[Kellenamt]]es Stuhlfelden über. [[1676]] erwirbt es Johann Gf. Kuenberg und überlässt es im selben Jahr um 3000 Gulden dem Salzburger Erzbischof [[Maximilian Gandolph Graf von Kuenburg]]. Dieser errichtet im Schloss mehrere Wohnungen. Eine davon ist für den Unterwaldmeister des [[Pinzgau]]es bestimmt, „damit benanntes Schklössl bewohnt und nicht ganz leerstehen“ soll. Bis [[1811]] bleibt Schloss Lichtenau landesfürstlicher Besitz und dient als Amtsgebäude mit dazugehörigen Wohnungen. Zwischen [[1811]] und [[1816]] untersteht es dem königlich-bayrischen Rentamt und darauffolgend wird es Sitz der k.k. Forstverwaltung. | | Bis [[1663]] blieb Schloss Lichtenau im Besitz der Khuen von Belasy und geht dann durch Kauf an Georg Thomas Perger von Emslieb, Pfleger zu [[Mittersill]] und [[Urbarprobst]] des [[Kellenamt]]es Stuhlfelden über. [[1676]] erwirbt es Johann Gf. Kuenberg und überlässt es im selben Jahr um 3000 Gulden dem Salzburger Erzbischof [[Maximilian Gandolph Graf von Kuenburg]]. Dieser errichtet im Schloss mehrere Wohnungen. Eine davon ist für den Unterwaldmeister des [[Pinzgau]]es bestimmt, „damit benanntes Schklössl bewohnt und nicht ganz leerstehen“ soll. Bis [[1811]] bleibt Schloss Lichtenau landesfürstlicher Besitz und dient als Amtsgebäude mit dazugehörigen Wohnungen. Zwischen [[1811]] und [[1816]] untersteht es dem königlich-bayrischen Rentamt und darauffolgend wird es Sitz der k.k. Forstverwaltung. |
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| | Nach einigen weiteren Besitzerwechseln erwarb die Kirche Stuhlfelden das Schloss Lichtenau im Jahr [[1959]]. Heute befindet sich im Schloss das Sonderpädagogische Zentrum, sowie Veranstaltungsräume. | | Nach einigen weiteren Besitzerwechseln erwarb die Kirche Stuhlfelden das Schloss Lichtenau im Jahr [[1959]]. Heute befindet sich im Schloss das Sonderpädagogische Zentrum, sowie Veranstaltungsräume. |
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| − | ==Quellen== | + | ==Quelle== |
| | * [[Friederike Zaisberger]], [[Walter Schlegel]], Burgen und Schlösser in Salzburg, Pongau, Pinzgau, Lungau, Birken Verlag, Wien, [[1978]] | | * [[Friederike Zaisberger]], [[Walter Schlegel]], Burgen und Schlösser in Salzburg, Pongau, Pinzgau, Lungau, Birken Verlag, Wien, [[1978]] |
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| | + | [[Kategorie:Architektur|Lichtenau, Schloss]] |
| | [[Kategorie:Schloss|Lichtenau, Schloss]] | | [[Kategorie:Schloss|Lichtenau, Schloss]] |
| − | [[Kategorie:Historische Gebäude]] | + | [[Kategorie:Historische Gebäude|Lichtenau, Schloss]] |
| − | [[Kategorie:Architektur]]
| + | [[Kategorie:Geschichte|Lichtenau, Schloss]] |
| − | [[Kategorie:Geschichte]] | + | [[Kategorie:Stuhlfelden|Lichtenau, Schloss]] |
| − | [[Kategorie:Stuhlfelden]] | + | [[Kategorie:Pinzgau|Lichtenau, Schloss]] |
| − | [[Kategorie:Pinzgau]] | |