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| − | Unter dem '''{{PAGENAME}}''' wird hier die im Salzburger [[Haus der Natur]] ausgestellte Reliefdarstellung des [[Salzburg (Bundesland)|Landes Salzburg]] verstanden.<ref>Die Bezeichnung „Salzburger Landesrelief“ für diese Werk ist möglicherweise nicht allzu gebräuchlich, wird aber jedenfalls von Guido Müller (aaO) verwendet.</ref> | + | Unter dem '''{{PAGENAME}}''' wird hier die im Salzburger [[Haus der Natur]] ausgestellte Reliefdarstellung des [[Salzburg (Bundesland)|Landes Salzburg]] verstanden.<ref>Die Bezeichnung „Salzburger Landesrelief“ für diese Werk ist möglicherweise nicht allzu gebräuchlich, wird aber jedenfalls von Guido Müller (aaO) verwendet.</ref> Die Bezeichnung wird auch für eine (im Jahr 1906 begonnene) <!--wohl nicht mehr existierende – (Freiluft[?]- – -->Arbeit des Salzburger Bildhauers [[Josef Pörnbacher]] verwendet. |
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| − | (Die Bezeichnung wird auch für eine (im Jahr 1906 begonnene) <!--wohl nicht mehr existierende – (Freiluft[?]- – -->Arbeit des Salzburger Bildhauers [[Josef Pörnbacher]] verwendet.)
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| | ==Beschreibung== | | ==Beschreibung== |
| − | | + | Das Relief hat eine West-Ost-Ausdehnung von drei Meter und eine Nord-Süd-Ausdehnung von 2,3 m. |
| − | Das Relief hat eine West-Ost-Ausdehnung von 3 m und eine Nord-Süd-Ausdehnung von 2,3 m. | |
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| | Seine Grundlage ist ein in Sektionen gegliedertes Gipsmodell. Dieses wurde mit Ölfarbe grundiert. Darauf wurden die verschiedenen Details eingezeichnet: Die Wälder sind dunkelgrün, die Alpenweiden und Wiesen lichtgrün, die Fruchtfelder weißgrau, die Kalkfelsen hechtgrau, die Schieferfelsen sepiabraun, die Gletscher weiß und die Gewässer blau angelegt. Eine gelbe Linie bezeichnet die Landesgrenze. Die Hauptstraßen sind mit roter Farbe aufgetragen, die Eisenbahnlinien, Ortschaften und Häuser und die übrigen Details sowie die Schrift mit schwarzer Farbe.<ref>Purtscheller aaO S. 142.</ref> | | Seine Grundlage ist ein in Sektionen gegliedertes Gipsmodell. Dieses wurde mit Ölfarbe grundiert. Darauf wurden die verschiedenen Details eingezeichnet: Die Wälder sind dunkelgrün, die Alpenweiden und Wiesen lichtgrün, die Fruchtfelder weißgrau, die Kalkfelsen hechtgrau, die Schieferfelsen sepiabraun, die Gletscher weiß und die Gewässer blau angelegt. Eine gelbe Linie bezeichnet die Landesgrenze. Die Hauptstraßen sind mit roter Farbe aufgetragen, die Eisenbahnlinien, Ortschaften und Häuser und die übrigen Details sowie die Schrift mit schwarzer Farbe.<ref>Purtscheller aaO S. 142.</ref> |
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| | ==Geschichte== | | ==Geschichte== |
| − | Der namhafte Geoplastiker [[Franz Keil (Geoplastiker)|Franz Keil]] schritt im Jahr [[1859]] an die Schaffung eines „Reliefs der deutschen [[Alpen]]“. Zu den ersten abgebildeten Gebirgsteilen gehörten die [[Berchtesgadener Alpen]] und die [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]]. Das Werk wurde auf der Weltausstellung 1862 in [[Großbritannien#London|London]] ausgezeichnet, obwohl nur 10 Teile wirklich vollendet waren. | + | Der namhafte Geoplastiker [[Franz Keil (Geoplastiker)|Franz Keil]] schritt im Jahr [[1859]] an die Schaffung eines „Reliefs der deutschen [[Alpen]]“. Zu den ersten abgebildeten Gebirgsteilen gehörten die [[Berchtesgadener Alpen]] und die [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]]. Das Werk wurde auf der Weltausstellung 1862 in [[Großbritannien#London|London]] ausgezeichnet, obwohl nur zehn Teile wirklich vollendet waren. |
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| | Franz Keil litt an einer fortschreitenden Rückenerkrankung, wodurch er sein großes Werk unvollendet lassen musste. Es wurde im Jahr [[1865]] mit Unterstützung der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] vom städtischen [[SMCA|Museum Carolino-Augusteum]] erworben. | | Franz Keil litt an einer fortschreitenden Rückenerkrankung, wodurch er sein großes Werk unvollendet lassen musste. Es wurde im Jahr [[1865]] mit Unterstützung der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] vom städtischen [[SMCA|Museum Carolino-Augusteum]] erworben. |