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| − | [[Bild:Halleiner Papierfabrik Luftaufnahme.jpg|thumb|Die Halleiner Papierfabrik aus der Luft]] | + | [[Bild:Halleiner Papierfabrik Luftaufnahme.jpg|thumb|Die Halleiner Papierfabrik aus der Luft]] |
| | Die [[Papiererzeugung]] in der '''{{PAGENAME}}''' begann [[1891]]. | | Die [[Papiererzeugung]] in der '''{{PAGENAME}}''' begann [[1891]]. |
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| | [[1995]] folgte die Übernahme durch den schwedischen ''SCA-Konzern'' , was [[1996]] zu einer neuerlichen Umbenennung in ''SCA FINE PAPER Hallein GmbH'' führte. [[1999]] kam es nach Bildung der ''Modo Paper AB'' aus den Feinpapier- und Großhandelsdivisionen der schwedischen Konzerne SCA und MoDo zur weiteren Umbenennung auf ''Modo Paper Hallein GmbH''. | | [[1995]] folgte die Übernahme durch den schwedischen ''SCA-Konzern'' , was [[1996]] zu einer neuerlichen Umbenennung in ''SCA FINE PAPER Hallein GmbH'' führte. [[1999]] kam es nach Bildung der ''Modo Paper AB'' aus den Feinpapier- und Großhandelsdivisionen der schwedischen Konzerne SCA und MoDo zur weiteren Umbenennung auf ''Modo Paper Hallein GmbH''. |
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| − | Unter ''Modo Paper Hallein GmbH'' wurde die {{PAGENAME}} zu einem der größten Industriebetriebe des Landes Salzburg. Sie stellte Papierzellstoff und hochveredelte Druck- und Schreibpapiere für Bücher, Zeitschriften und Prospekte her. ''Modo Paper'' ging aus einer [[1890]] gegründeten englischen Firma hervor, der Gesellschafter von [[1918]] bis [[1979]] die norwegische Holding "Borregaard" war. | + | Unter ''Modo Paper Hallein GmbH'' wurde die {{PAGENAME}} zu einem der größten Industriebetriebe des Landes Salzburg. Sie stellte Papierzellstoff und hochveredelte Druck- und Schreibpapiere für Bücher, Zeitschriften und Prospekte her. ''Modo Paper'' ging aus einer [[1890]] gegründeten englischen Firma hervor, der Gesellschafter von [[1918]] bis [[1979]] die norwegische Holding "Borregaard" war. |
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| | [[1998]] wurden 245 000 t Papier und 130 000 t Zellstoff erzeugt, der Umsatz betrug drei Milliarden Schilling, die Zahl der Beschäftigten 800. | | [[1998]] wurden 245 000 t Papier und 130 000 t Zellstoff erzeugt, der Umsatz betrug drei Milliarden Schilling, die Zahl der Beschäftigten 800. |
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| | [[2008]] betrug die Papierproduktion 275 738 Tonnen ''gestrichenes Papier''<ref>auch Kunst- und Bilderdruckpapier, weitere Informationen dazu siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Gestrichenes_Papier Wikipedia ]</ref> und 149 648 Tonnen Zellstoff<ref>siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Zellstoff Wikipedia : Zellstoff]</ref>. | | [[2008]] betrug die Papierproduktion 275 738 Tonnen ''gestrichenes Papier''<ref>auch Kunst- und Bilderdruckpapier, weitere Informationen dazu siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Gestrichenes_Papier Wikipedia ]</ref> und 149 648 Tonnen Zellstoff<ref>siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Zellstoff Wikipedia : Zellstoff]</ref>. |
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| − | Am [[29. September]] [[2008]] wurde bekannt, dass eine (Teil)Schließung des Unternehmens geplant ist. Dies wurde am [[14. Jänner]] [[2009]] dann auch offiziell bestätigt: Die Schließung der Papierproduktion wird 485 Mitarbeitern bis Ende 2009 den Job kosten. Die Produktion von gestrichenen Papieren wird schon mit [[30. April]] [[2009]] beendet. Erhalten bleiben dagegen vorerst die Zellulose<ref>siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Zellulose Wikipedia : Zellulose]</ref>-Produktion und das Elektrizitätswerk in der Fabrik - mit insgesamt rund 200 Arbeitsplätzen. | + | Am [[29. September]] [[2008]] wurde bekannt, dass eine (Teil-)Schließung des Unternehmens geplant ist. Dies wurde am [[14. Jänner]] [[2009]] dann auch offiziell bestätigt: Die Schließung der Papierproduktion wird 485 Mitarbeitern bis Ende 2009 den Job kosten. Die Produktion von gestrichenen Papieren wird schon mit [[30. April]] [[2009]] beendet. Erhalten bleiben dagegen vorerst die Zellulose<ref>siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Zellulose Wikipedia : Zellulose]</ref>-Produktion und das Elektrizitätswerk in der Fabrik - mit insgesamt rund 200 Arbeitsplätzen. |
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| | + | ===== In österreichischer Hand ===== |
| | + | Zwei Jahre nach der Einstellung der Papierproduktion am Standort Hallein wurde die Suche nach einem neuen Investor für die M-real Hallein GmbH erfolgreich beendet. Die Unterzeichnung des Kaufvertrags erfolgte am Mittwoch, [[29. Juni]] [[2011]]. Mit [[1. September]] 2011 änderte M-real Hallein seinen Namen in "Schweighofer Fiber GmbH".Bis 2013 will der neue Eigentümer rund 60 Millionen Euro in den Ausbau der bestehenden Anlagen und die Erweiterung der Geschäftsfelder investieren. „Im Bereich Zellstoff wollen wir eine breitere Produktpalette schaffen und zusätzlich hochreinen Spezialzellstoff für die Herstellung von Textilfasern und für die Lebensmittelindustrie produzieren“, erklärte Gerald Schweighofer im Sommer 2011 bei der Pressekonferenz anlässlich der Übernahme.[http://www.schweighofer-fiber.at/de/presse/artikel/2011/PA_UebernahmedurchSchweighoferGruppe_20110630.pdf] |
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| | =====Geschichte im Überblick===== | | =====Geschichte im Überblick===== |