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Für die Abwicklung seiner Geschäfte hatte er mittlerweile im ''Gasthaus zur Rose'' zwei Zimmer angemietet, in dem er immer noch offiziell als ''Hausknecht'' angestellt war. Er kann aber sein Geld nicht ausschließlich mit dem Wechselgeschäft und dem Handel verdient haben. Womit genau, ist aber bisher im Dunklen geblieben. Er war aber nie mit dem Gesetz in Konflikt geraten, wie Polizeidirektor Kleinmayrn in seinem Bericht betont hatte. Erst aus seinem Testament konnte man entnehmen, dass er um 1800 rund 73.000 Gulden in Landesobligationen<ref>die Haftung für diese sehr beliebte Investionsart übernahmen die [[Salzburger Landstände]], das [[Domkapitel]] hatte eine Kontrollfunktion. Der Zinssatz lag zwischen drei und vier Prozent und der Ertrag wurde in regelmäßigen Abständen ausbezahlt. Quelle ''Salzburg Archiv'' Band 20.</ref> investiert hatte.  
 
Für die Abwicklung seiner Geschäfte hatte er mittlerweile im ''Gasthaus zur Rose'' zwei Zimmer angemietet, in dem er immer noch offiziell als ''Hausknecht'' angestellt war. Er kann aber sein Geld nicht ausschließlich mit dem Wechselgeschäft und dem Handel verdient haben. Womit genau, ist aber bisher im Dunklen geblieben. Er war aber nie mit dem Gesetz in Konflikt geraten, wie Polizeidirektor Kleinmayrn in seinem Bericht betont hatte. Erst aus seinem Testament konnte man entnehmen, dass er um 1800 rund 73.000 Gulden in Landesobligationen<ref>die Haftung für diese sehr beliebte Investionsart übernahmen die [[Salzburger Landstände]], das [[Domkapitel]] hatte eine Kontrollfunktion. Der Zinssatz lag zwischen drei und vier Prozent und der Ertrag wurde in regelmäßigen Abständen ausbezahlt. Quelle ''Salzburg Archiv'' Band 20.</ref> investiert hatte.  
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Bayrhammer schien also einen risikolosen Weg der Geldvermehrung eingeschlagen zu haben. Gegen Ende des [[18. Jahrhundert]]s spürte das Erzbistum bereits wirtschaftliche  Folgen der politischen Veränderungen in Europa und war froh, zusätzliches  Geld durch Landesobligationen zu bekommen. Noch einen weiteren Vorteil konnte Bayrhammer nutzen. Während der [[Kurfürstentum Salzburg|Kurfürstenzeit]] Salzburgs lockerte Kurfürst [[Ferdinand III.von Toskana]] die Zugangsbestimmungen zum Markt. Wurde bisher eine [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#G|Gerechtsame]] (Gewerbeberechtigung) nur durch Vererbung weiter gegeben, so konnte man nun ohne Privilegien oder teures Geld einfach zu einer Gewerbeberechtigung kommen. Bayrhammer erwarb am [[19. August]] [[1804]] eine ''Spezereyhandelskonzession''. Damit konnte er Zucker, Kaffee, Tee, Kakao, Vanille, kandierte Früchte, Gewürze, Schokolade, Käse, verschiedene Öle, Fisch, Wein und Liköre verkaufen. Aber überwiegend blieb er beim bisherigen Weinverkauf, vor allem in Dorfwirtshäusern.
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Bayrhammer schien also einen risikolosen Weg der Geldvermehrung eingeschlagen zu haben. Gegen Ende des [[18. Jahrhundert]]s spürte das Erzbistum bereits wirtschaftliche  Folgen der politischen Veränderungen in Europa und war froh, zusätzliches  Geld durch Landesobligationen zu bekommen. Noch einen weiteren Vorteil konnte Bayrhammer nutzen. Während der [[Kurfürstentum Salzburg|Kurfürstenzeit]] Salzburgs lockerte Kurfürst [[Ferdinand III. von Toskana]] die Zugangsbestimmungen zum Markt. Wurde bisher eine [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#G|Gerechtsame]] (Gewerbeberechtigung) nur durch Vererbung weiter gegeben, so konnte man nun ohne Privilegien oder teures Geld einfach zu einer Gewerbeberechtigung kommen. Bayrhammer erwarb am [[19. August]] [[1804]] eine ''Spezereyhandelskonzession''. Damit konnte er Zucker, Kaffee, Tee, Kakao, Vanille, kandierte Früchte, Gewürze, Schokolade, Käse, verschiedene Öle, Fisch, Wein und Liköre verkaufen. Aber überwiegend blieb er beim bisherigen Weinverkauf, vor allem in Dorfwirtshäusern.
    
Gegen Ende 1804 oder Anfang [[1805]] erwarb er dann ein Haus in der Linzer Gasse, damals Nr. 418, heute 28. Dieses bewohnte er dann bis zu seinem Tod.   
 
Gegen Ende 1804 oder Anfang [[1805]] erwarb er dann ein Haus in der Linzer Gasse, damals Nr. 418, heute 28. Dieses bewohnte er dann bis zu seinem Tod.   

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