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| | [[Datei:Oldtimer Grand Prix Salzburgring 1981 vier Weltmeister starten.jpg|thumb|Oldtimer Grand Prix 1981: Start von vier Weltmeistern, von links: 21 - Walter Zeller ([[GER]]) Vize-Weltmeister 1956 in der 500-cm³-Klasse auf BMW (hier am Start), 3 - [[Luigi Taveri]] ([[SUI]]), dreifacher Weltmeister in der 125-cm³-Klasse 1962, 1964 und 1966 auf Honda (hier am Start), 2 - Bill Lomas ([[GBR]]) 1955 und 1956 auf Moto Guzzi Weltmeister in der 350-cm³-Klasse und 1- John Surtees (GBR), der einzige Weltmeister auf zwei (sieben Mal in den 1950er-Jahren) und vier Rädern (1964 auf Ferrari).]] | | [[Datei:Oldtimer Grand Prix Salzburgring 1981 vier Weltmeister starten.jpg|thumb|Oldtimer Grand Prix 1981: Start von vier Weltmeistern, von links: 21 - Walter Zeller ([[GER]]) Vize-Weltmeister 1956 in der 500-cm³-Klasse auf BMW (hier am Start), 3 - [[Luigi Taveri]] ([[SUI]]), dreifacher Weltmeister in der 125-cm³-Klasse 1962, 1964 und 1966 auf Honda (hier am Start), 2 - Bill Lomas ([[GBR]]) 1955 und 1956 auf Moto Guzzi Weltmeister in der 350-cm³-Klasse und 1- John Surtees (GBR), der einzige Weltmeister auf zwei (sieben Mal in den 1950er-Jahren) und vier Rädern (1964 auf Ferrari).]] |
| − | [[Datei:Oldtimer Grand Prix 1974 bei strömendem Regen Georg Meier auf BMW.jpg|thumb|Der erste Oldtimer Grand Prix 1974: 1 - Georg "Schorsch" Meier auf BMW 500 Kompressor, 1939, Besitzer Michael Krauser;]]
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| − | [[Datei:Krackowizer Eberan von Eberhorst Fangio 1979.jpg|thumb|[[Helmut Krackowizer]] (ganz rechts) beim Oldtimer Grand Prix 1979 steht neben [[Juan Manuel Fangio]], dem fünffachen ex-Weltmeister aus Argentinien (im Mercedes Benz Grand Prix Rennwagen W 196 aus dem Jahr 1955), dazwischen Prof. Eberan von Eberhorst, angesehener österreichischer Ingenieur, der vor allem an der Entwicklung und Bau von Grand-Prix-Rennwagen bei Auto Union in der [[Zwischenkriegszeit]] beteiligt war.]]
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| − | [[Datei:Oldtimer Grand Prix Salzburgring 1983 Szene Klasse Seitenwagen.jpg|thumb|Oldtimer Grand Prix 1983: Klasse der Seitenwagen, 20 - Eric Bezon - Louis Bezon, [[SUI]], auf Motosacoche 1000, Baujahr 1919;]]
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| − | [[Bild:Krackowizer_Ring_Gruber_Lauda_1981 Kopie.jpg|thumb|Von links nach rechts: Prof. Dr. [[Helmut Krackowizer]], [[Wolfgang Gruber (Pressefotograf)|Wolfgang Gruber]] ([[Mercedes Benz Österreich]]), [[Nikolaus Lauda|Niki Lauda]] am [[Salzburgring]] bei einem Oldtimer Grand Prix 1981.]]
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| − | [[Datei:Niki Lauda Oldtimer GP 1981.jpg|thumb|Niki Lauda in einem Mercedes-Benz "Silberpfeil" beim Oldtimer Grand Prix 1981.]]
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| − | [[Datei:Oldtimer Grand Prix 1981 Max Reisch Steyr 100.jpg|thumb|Oldtimer Grand Prix 1981: Prof. Dr. [[Max Reisch]] ist mit seinem [[Steyr 100, das Glocknerauto und Transasien-Expeditionsfahrzeug|Steyr 100 Transasien-Expeditionswagen]] aus dem Jahr [[1935]] zu Gast am [[Salzburgring]]; neben Max Reisch sitzt Siegfried Cmyral, Puch-Werksmotorradrennfahrer der 1930er-Jahre; Zweiter von rechts sein Sohn DI arch. Peter Reisch, neben Max Reisch mit Kappe Prof. Dr. [[Helmut Krackowizer]].]]
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| − | {{#ev:youtube|PQ9AlYPNqds|280|right| "5. Int. Motorveteranen-Rallye um den blauen Donaupokal der MARTHA" 1970, 18 min Video}}
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| | Zwischen [[1974]] und [[1987]] fand am [[Salzburgring]] neun Mal der "klassische" '''Oldtimer Grand Prix für historische Motorräder und Automobile''' statt, der jedes Mal mehrere Hundert Teilnehmer aus aller Welt anlockte. [[1994]], [[1996]] und [[1997]] gab es dann nochmals 'Oldtimer Grand Prix' in abgespeckter Version. | | Zwischen [[1974]] und [[1987]] fand am [[Salzburgring]] neun Mal der "klassische" '''Oldtimer Grand Prix für historische Motorräder und Automobile''' statt, der jedes Mal mehrere Hundert Teilnehmer aus aller Welt anlockte. [[1994]], [[1996]] und [[1997]] gab es dann nochmals 'Oldtimer Grand Prix' in abgespeckter Version. |
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| | ==Entstehung== | | ==Entstehung== |
| | === Vorläufer MARTHA-Rallye === | | === Vorläufer MARTHA-Rallye === |
| | + | {{#ev:youtube|PQ9AlYPNqds|280|right| "5. Int. Motorveteranen-Rallye um den blauen Donaupokal der MARTHA" 1970, 18 min Video}} |
| | Die erste vom [[Motor Veteranen Club Salzburg]] (MVCS) organisierte Veteranen-Rallye im [[Land Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]] war die "5. Internationale Motorveteranen-Rallye um den blauen Donaupokal der MARTHA" vom [[18. September|18.]] bis [[20. September]] [[1970]]. Die Strecke führte von der [[Stadt Salzburg]] nach [[Glasenbach]] in [[Elsbethen]], wo die erste Zeitetappe begann, die über [[Hallein]], durch das [[Wiestal]] ins Fahrerlager am Salzburgring führte. Die nächste Zeitetappe war von [[Fuschl am See]] nach [[St. Gilgen]] und über die [[Scharflinger Höhe]] nach [[Mondsee (Ort)|Mondsee]]. Die nächste Zeitetappe begann in [[Zell am Moos]] und führte über [[Straßwalchen]], [[Neumarkt am Wallersee]], [[Köstendorf]] und [[Mattsee (Ort)|Mattsee]] bis [[Obertrum am See]], wo eine ländliche Jause im [[Braugasthof Sigl]] auf die Teilnehmer wartete. Die letzte Etappe schließlich brachte die Teilnehmer über [[Elixhausen]], [[Lengfelden]], [[Bergheim]] und die [[Plainbrücke]] zum Ziel in Salzburg-[[Itzling]] bei der ARAL-Tankstelle der "MARTHA" an der [[Raiffeisenstraße]]. | | Die erste vom [[Motor Veteranen Club Salzburg]] (MVCS) organisierte Veteranen-Rallye im [[Land Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]] war die "5. Internationale Motorveteranen-Rallye um den blauen Donaupokal der MARTHA" vom [[18. September|18.]] bis [[20. September]] [[1970]]. Die Strecke führte von der [[Stadt Salzburg]] nach [[Glasenbach]] in [[Elsbethen]], wo die erste Zeitetappe begann, die über [[Hallein]], durch das [[Wiestal]] ins Fahrerlager am Salzburgring führte. Die nächste Zeitetappe war von [[Fuschl am See]] nach [[St. Gilgen]] und über die [[Scharflinger Höhe]] nach [[Mondsee (Ort)|Mondsee]]. Die nächste Zeitetappe begann in [[Zell am Moos]] und führte über [[Straßwalchen]], [[Neumarkt am Wallersee]], [[Köstendorf]] und [[Mattsee (Ort)|Mattsee]] bis [[Obertrum am See]], wo eine ländliche Jause im [[Braugasthof Sigl]] auf die Teilnehmer wartete. Die letzte Etappe schließlich brachte die Teilnehmer über [[Elixhausen]], [[Lengfelden]], [[Bergheim]] und die [[Plainbrücke]] zum Ziel in Salzburg-[[Itzling]] bei der ARAL-Tankstelle der "MARTHA" an der [[Raiffeisenstraße]]. |
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| | In den [[1960er]]-Jahren entstanden Motor Veteranen Clubs und man erinnerte sich der Werte alter Automobile und Motorräder. Während man in [[England]] schon längere Zeit auf permanenten Rennstrecken derartige Veranstaltungen durchführte, begann man erst [[1973]] auch in [[Deutschland]] auf alten Streckenteilen des Nürburgrings (1973) und auf dem Hockenheimring ([[1977]]) mit historischen Rennveranstaltungen. | | In den [[1960er]]-Jahren entstanden Motor Veteranen Clubs und man erinnerte sich der Werte alter Automobile und Motorräder. Während man in [[England]] schon längere Zeit auf permanenten Rennstrecken derartige Veranstaltungen durchführte, begann man erst [[1973]] auch in [[Deutschland]] auf alten Streckenteilen des Nürburgrings (1973) und auf dem Hockenheimring ([[1977]]) mit historischen Rennveranstaltungen. |
| − | | + | [[Datei:Oldtimer Grand Prix 1974 bei strömendem Regen Georg Meier auf BMW.jpg|thumb|Der erste Oldtimer Grand Prix 1974: 1 - Georg "Schorsch" Meier auf BMW 500 Kompressor, 1939, Besitzer Michael Krauser;]] |
| | In Salzburg fand bereits [[1974]] in Zusammenarbeit des MVCS unter der damaligen Leitung von [[Helmut Krackowizer]] und dem [[Salzburger Automobil-, Motorrad- und Touring-Club]] (SAMTC) der "1. Wettbewerb um die Castrol-Austria-Trophäe in memoriam Rupert Karner<ref>Karner war in den [[1920er]]-Jahren ein bekannter und erfolgreicher Straßen- als auch Bahn- und Bergrennfahrer</ref>" auf dem Salzburgring statt. Zunächst nur ein Lauf für Motorräder im Rahmen der [[Siegerliste der Motorrad-WM-Läufe auf dem Salzburgring|Motorrad-Weltmeisterschaft-Veranstaltung]]. 1975, zwar auch noch im Rahmen der Motorrad-Weltmeisterschaft-Veranstaltung, aber immerhin schon zwei Läufe (einer am Vormittag und einer am Nachmittag). Erst ab [[1976]] wurde der "Oldtimer Grand Prix" als eigenständige zweitägige Veranstaltung durchgeführt und ab dann auch mit Wertungsläufen für historische Automobile. | | In Salzburg fand bereits [[1974]] in Zusammenarbeit des MVCS unter der damaligen Leitung von [[Helmut Krackowizer]] und dem [[Salzburger Automobil-, Motorrad- und Touring-Club]] (SAMTC) der "1. Wettbewerb um die Castrol-Austria-Trophäe in memoriam Rupert Karner<ref>Karner war in den [[1920er]]-Jahren ein bekannter und erfolgreicher Straßen- als auch Bahn- und Bergrennfahrer</ref>" auf dem Salzburgring statt. Zunächst nur ein Lauf für Motorräder im Rahmen der [[Siegerliste der Motorrad-WM-Läufe auf dem Salzburgring|Motorrad-Weltmeisterschaft-Veranstaltung]]. 1975, zwar auch noch im Rahmen der Motorrad-Weltmeisterschaft-Veranstaltung, aber immerhin schon zwei Läufe (einer am Vormittag und einer am Nachmittag). Erst ab [[1976]] wurde der "Oldtimer Grand Prix" als eigenständige zweitägige Veranstaltung durchgeführt und ab dann auch mit Wertungsläufen für historische Automobile. |
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| | ==Die Geschichte der Veranstaltung== | | ==Die Geschichte der Veranstaltung== |
| | + | [[Datei:Oldtimer Grand Prix Salzburgring 1983 Szene Klasse Seitenwagen.jpg|thumb|Oldtimer Grand Prix 1983: Klasse der Seitenwagen, 20 - Eric Bezon - Louis Bezon, [[SUI]], auf Motosacoche 1000, Baujahr 1919;]] |
| | ==== Die Termine ==== | | ==== Die Termine ==== |
| | Am [[4. Mai|4.]] und [[5. Mai]] 1975 fand die Veranstaltung zunächst im Rahmen des Motorrad-Weltmeisterschaftslaufes "[[Großer Preis von Österreich]]" statt, dann als eigene Veranstaltung zunächst einmal nur als Tagesveranstaltung, dann an ganzes Wochenende lang. | | Am [[4. Mai|4.]] und [[5. Mai]] 1975 fand die Veranstaltung zunächst im Rahmen des Motorrad-Weltmeisterschaftslaufes "[[Großer Preis von Österreich]]" statt, dann als eigene Veranstaltung zunächst einmal nur als Tagesveranstaltung, dann an ganzes Wochenende lang. |
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| | Beim letzten "Oldtimer Grand Prix" der "alten Art" im September 1987 war nochmals die "alte Garde" angetreten schreibt Helmut Krackowizer bei einem Bild: Hein Thorn-Prikker (GER), Sammy Miller (Trial-Weltmeister, GBR), John Surtees (GBR), Walter Zeller (GER), Luigi Taveri (SUI), Hans Haldemann (SUI), Gert von Woedtke (GER) und H. O. Buthenuth (GER). | | Beim letzten "Oldtimer Grand Prix" der "alten Art" im September 1987 war nochmals die "alte Garde" angetreten schreibt Helmut Krackowizer bei einem Bild: Hein Thorn-Prikker (GER), Sammy Miller (Trial-Weltmeister, GBR), John Surtees (GBR), Walter Zeller (GER), Luigi Taveri (SUI), Hans Haldemann (SUI), Gert von Woedtke (GER) und H. O. Buthenuth (GER). |
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| | + | [[Bild:Krackowizer_Ring_Gruber_Lauda_1981 Kopie.jpg|thumb|Von links nach rechts: Prof. Dr. [[Helmut Krackowizer]], [[Wolfgang Gruber (Pressefotograf)|Wolfgang Gruber]] ([[Mercedes Benz Österreich]]), [[Nikolaus Lauda|Niki Lauda]] am [[Salzburgring]] bei einem Oldtimer Grand Prix 1981.]] |
| | + | [[Datei:Oldtimer Grand Prix Fahrerbesprechung Helmut Krackowizer.JPG|thumb|[[Helmut Krackowizer]] bei einer Fahrerbesprechung im Fahrerlager.]] |
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| | ==== Das Ende der legendären Veranstaltung ==== | | ==== Das Ende der legendären Veranstaltung ==== |
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| | ==Die Teilnehmer bei den "klassischen Oldtimer Grand Prix" == | | ==Die Teilnehmer bei den "klassischen Oldtimer Grand Prix" == |
| | Bei oft bis zu 100 Automobilen und bis zu 200 Motorrädern kamen die Teilnehmer aus ganz Europa, manche kamen sogar aus Übersee angereist. Unter den prominenten Teilnehmern waren unter anderem: | | Bei oft bis zu 100 Automobilen und bis zu 200 Motorrädern kamen die Teilnehmer aus ganz Europa, manche kamen sogar aus Übersee angereist. Unter den prominenten Teilnehmern waren unter anderem: |
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| | + | [[Datei:Niki Lauda Oldtimer GP 1981.jpg|thumb|Niki Lauda in einem Mercedes-Benz "Silberpfeil" beim Oldtimer Grand Prix 1981.]] |
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| | Bei den Automobilisten: | | Bei den Automobilisten: |
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| | * 1981: der Porsche Werkfahrer Jürgen Barth; | | * 1981: der Porsche Werkfahrer Jürgen Barth; |
| | * 1981: Bosch-Renndienstleiter Jüttner; | | * 1981: Bosch-Renndienstleiter Jüttner; |
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| | + | [[Datei:Oldtimer Grand Prix 1981 Max Reisch Steyr 100.jpg|thumb|Oldtimer Grand Prix 1981: Prof. Dr. [[Max Reisch]] ist mit seinem [[Steyr 100, das Glocknerauto und Transasien-Expeditionsfahrzeug|Steyr 100 Transasien-Expeditionswagen]] aus dem Jahr [[1935]] zu Gast am [[Salzburgring]]; neben Max Reisch sitzt Siegfried Cmyral, Puch-Werksmotorradrennfahrer der 1930er-Jahre; Zweiter von rechts sein Sohn DI arch. Peter Reisch, neben Max Reisch mit Kappe Prof. Dr. [[Helmut Krackowizer]].]] |
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| | Bei den Motorradfahrern: | | Bei den Motorradfahrern: |
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| | * [[Erwin Lechner]], Österreich, siebenfacher Motorradstaatsmeister; | | * [[Erwin Lechner]], Österreich, siebenfacher Motorradstaatsmeister; |
| | * 1979: Reinhard Hollaus, der Bruder des am [[11. September]] [[1954]] tödlich verunglückten einzigen österreichischen Solo-Motorrad-Weltmeister, Rupert Hollaus, fuhr jene Hollaus-[[NSU]] "Rennfox" 125 cm³, mit der Rupert Weltmeister wurde; | | * 1979: Reinhard Hollaus, der Bruder des am [[11. September]] [[1954]] tödlich verunglückten einzigen österreichischen Solo-Motorrad-Weltmeister, Rupert Hollaus, fuhr jene Hollaus-[[NSU]] "Rennfox" 125 cm³, mit der Rupert Weltmeister wurde; |
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| | + | [[Datei:Krackowizer Eberan von Eberhorst Fangio 1979.jpg|thumb|[[Helmut Krackowizer]] (ganz rechts) beim Oldtimer Grand Prix 1979 steht neben [[Juan Manuel Fangio]], dem fünffachen ex-Weltmeister aus Argentinien (im Mercedes Benz Grand Prix Rennwagen W 196 aus dem Jahr 1955), dazwischen Prof. Eberan von Eberhorst, angesehener österreichischer Ingenieur, der vor allem an der Entwicklung und Bau von Grand-Prix-Rennwagen bei Auto Union in der [[Zwischenkriegszeit]] beteiligt war.]] |
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| | Prominente Zuschauer fanden sich ebenfalls ein wie Prof. Eberan von Eberhorst, angesehener österreichischer Ingenieur, der vor allem an der Entwicklung und Bau von Grand-Prix-Rennwagen bei Auto Union in der [[Zwischenkriegszeit]] beteiligt war, Fürst zu Hohenlohe-Langenburg, die früheren BMW-Konstrukteure Dipl.-Ing. Schleicher und Klaus von Rücker sowie die beide international bekannten Motorradexperten Dipl.-Ing. Helmut Hütten und Ing. H. W. Bönsch. | | Prominente Zuschauer fanden sich ebenfalls ein wie Prof. Eberan von Eberhorst, angesehener österreichischer Ingenieur, der vor allem an der Entwicklung und Bau von Grand-Prix-Rennwagen bei Auto Union in der [[Zwischenkriegszeit]] beteiligt war, Fürst zu Hohenlohe-Langenburg, die früheren BMW-Konstrukteure Dipl.-Ing. Schleicher und Klaus von Rücker sowie die beide international bekannten Motorradexperten Dipl.-Ing. Helmut Hütten und Ing. H. W. Bönsch. |
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| | Auch hinter den Kulissen waren bekannte Salzburger tätig gewesen wie beispielsweise Regierungsrat [[Friedrich Stengl|Fritz Stengl]], Leiter der Zeitnahme (sein Vater, [[Franz Stengl]], war schon Rennleiter bei den [[Großglockner Automobil- und Motorradrennen]] [[1935]], [[1938]] und [[1939]], sowie bei den Vorkriegs-Gaisbergrennen bis [[1932]] gewesen; sein Sohn [[Manfred Stengl]] war Goldmedaillengewinner bei den [[Olympische Winterspiele 1964 in Innsbruck|Olympischen Winterspielen 1964 in Innsbruck]], Silbermedaillengewinner bei der Junioren Bob-Europameisterschaft 1974, Dritter der Viererbob-Weltmeisterschaft 1975 sowie erfolgreicher Motorradrennfahrer und Rodelsportler); | | Auch hinter den Kulissen waren bekannte Salzburger tätig gewesen wie beispielsweise Regierungsrat [[Friedrich Stengl|Fritz Stengl]], Leiter der Zeitnahme (sein Vater, [[Franz Stengl]], war schon Rennleiter bei den [[Großglockner Automobil- und Motorradrennen]] [[1935]], [[1938]] und [[1939]], sowie bei den Vorkriegs-Gaisbergrennen bis [[1932]] gewesen; sein Sohn [[Manfred Stengl]] war Goldmedaillengewinner bei den [[Olympische Winterspiele 1964 in Innsbruck|Olympischen Winterspielen 1964 in Innsbruck]], Silbermedaillengewinner bei der Junioren Bob-Europameisterschaft 1974, Dritter der Viererbob-Weltmeisterschaft 1975 sowie erfolgreicher Motorradrennfahrer und Rodelsportler); |
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| − | == Berichte in den "Salzburger Nachrichten" ==
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| − | Die "[[Salzburger Nachrichten]]" berichteten stets sehr ausführlich über diese Veranstaltung. Hier einige Beiträge.
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| − | Datei:Oldtimer Grand Prix 1979 Salzburger Nachrichten.jpg|Reportage von [[Wolfgang Walkner]] in den [[Salzburger Nachrichten]] über den Oldtimer Grand Prix 1979.
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| − | Datei:Oldtimer Grand Prix 1978 Salzburger Nachrichten.jpg|Reportage von [[Wolfgang Walkner]] in den [[Salzburger Nachrichten]] über den Oldtimer Grand Prix 1978.
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| − | Datei:Oldtimer Grand Prix 1977 Salzburger Nachrichten.jpg|Reportage von [[Gottfried Grilnberger]] in den [[Salzburger Nachrichten]] über den Oldtimer Grand Prix 1977.
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| − | Datei:Oldtimer Grand Prix 1983 Salzburger Nachrichten.jpg|Reportage von [[Helmut Krackowizer]] in den [[Salzburger Nachrichten]] über den Oldtimer Grand Prix 1983.
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| − | Datei:Oldtimer Grand Prix 1985 Salzburger Nachrichten.jpg|Reportage von [[Othmar Behr]] in den [[Salzburger Nachrichten]] über den Oldtimer Grand Prix 1985.]]
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| − | Datei:Oldtimer Grand Prix 1981 Salzburger Nachrichten.jpg|Reportage von [[Laszlo Vuray]] in den [[Salzburger Nachrichten]] über den Oldtimer Grand Prix 1981.
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| | ==Die Fahrzeuge== | | ==Die Fahrzeuge== |
| − | [[Datei:Oldtimer Grand Prix Fahrerbesprechung Helmut Krackowizer.JPG|thumb|[[Helmut Krackowizer]] bei einer Fahrerbesprechung im Fahrerlager.]]
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| | Auch hier wäre natürlich die Liste der "Edelsteine" lang. | | Auch hier wäre natürlich die Liste der "Edelsteine" lang. |
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| | == Die Geschwindigkeiten == | | == Die Geschwindigkeiten == |
| | Obwohl es sich Oldtimer handelte, die an diesen Gleichmäßigkeitsbewerben teilnahmen, waren viele noch sehr schnell unterwegs. Und einer Aussage von Helmut Krackowizer nach fährt man am gleichmäßigsten mit Vollgas. Sein Sohn Christian fuhr beispielsweise beim "Oldtimer Grand Prix" 1976 bei den Motorrädern auf einer DKW SS 350, Baujahr 1939, mit einer Zeit von 01:59,2 min, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 128,03 km/h entspricht, die schnellste Runde der Klasse Motorräder 1931 bis 1940. Somit musste er auf der langen Start-Zielgeraden wohl deutlich über 150 km/h schnell gewesen sein. | | Obwohl es sich Oldtimer handelte, die an diesen Gleichmäßigkeitsbewerben teilnahmen, waren viele noch sehr schnell unterwegs. Und einer Aussage von Helmut Krackowizer nach fährt man am gleichmäßigsten mit Vollgas. Sein Sohn Christian fuhr beispielsweise beim "Oldtimer Grand Prix" 1976 bei den Motorrädern auf einer DKW SS 350, Baujahr 1939, mit einer Zeit von 01:59,2 min, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 128,03 km/h entspricht, die schnellste Runde der Klasse Motorräder 1931 bis 1940. Somit musste er auf der langen Start-Zielgeraden wohl deutlich über 150 km/h schnell gewesen sein. |
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| | + | == Berichte in den "Salzburger Nachrichten" == |
| | + | Die "[[Salzburger Nachrichten]]" berichteten stets sehr ausführlich über diese Veranstaltung. Hier einige Beiträge. |
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| | + | Datei:Oldtimer Grand Prix 1979 Salzburger Nachrichten.jpg|Reportage von [[Wolfgang Walkner]] in den [[Salzburger Nachrichten]] über den Oldtimer Grand Prix 1979. |
| | + | Datei:Oldtimer Grand Prix 1978 Salzburger Nachrichten.jpg|Reportage von [[Wolfgang Walkner]] in den [[Salzburger Nachrichten]] über den Oldtimer Grand Prix 1978. |
| | + | Datei:Oldtimer Grand Prix 1977 Salzburger Nachrichten.jpg|Reportage von [[Gottfried Grilnberger]] in den [[Salzburger Nachrichten]] über den Oldtimer Grand Prix 1977. |
| | + | Datei:Oldtimer Grand Prix 1983 Salzburger Nachrichten.jpg|Reportage von [[Helmut Krackowizer]] in den [[Salzburger Nachrichten]] über den Oldtimer Grand Prix 1983. |
| | + | Datei:Oldtimer Grand Prix 1985 Salzburger Nachrichten.jpg|Reportage von [[Othmar Behr]] in den [[Salzburger Nachrichten]] über den Oldtimer Grand Prix 1985.]] |
| | + | Datei:Oldtimer Grand Prix 1981 Salzburger Nachrichten.jpg|Reportage von [[Laszlo Vuray]] in den [[Salzburger Nachrichten]] über den Oldtimer Grand Prix 1981. |
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| | == Auszug aus der Sonderausgabe 2017 ''Das Speichenrad'' == | | == Auszug aus der Sonderausgabe 2017 ''Das Speichenrad'' == |