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== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
Anfang der [[1970er]]-Jahre wurde mit dem Bau des Tauern-Tunnels zwischen [[Flachauwinkl]] ([[Pongau]]) und [[Zederhaus]] ([[Lungau]]) begonnen. Am [[19. Jänner]] [[1974]] erfolgte der Durchschlag. Zum Tag des Durchschlags gibt es zwei Quellenangaben: Die "[[Salzburger Nachrichten]]" berichteten in ihrer Ausgabe vom [[21. Jänner]], dass am Samstag, dem 19. Jänner, die Gattin des Salzburger [[Landeshauptmann]]s [[Friederike Lechner]] der letzte Sprengschuss ausgelöst wurde. Zu den Feierlichkeiten, die unter erschwerten Umständen aufgrund der tief winterlichen Verhältnisse und erhöhter [[Lawine]]ngefahr erfolgte, waren u. a. Bundeskanzler Kreisky, sowie die Minister Androsch und Moser angereist.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=s4bwANxIwje%2BOqX2tNC5E0G2ILYMJrn61MJHEhVvw3a00uBiI2pPH1FAo%2FbtnRjNbyWCY24t7Arf%2F1wy9Xe%2BrF6ZrPKY%2B3VeSfa644SkKSo6xOswuhVgSrs2iMFAQ8Ho&id1=19740121_05&q=tauerntunnel#slide5 www.sn.at], Archiv der "Salzburger Nachrichten", Ausgabe vom 21. Jänner 1974, Seite 5</ref>. Hingegen steht in der Ausgabe der SN vom 19. Jänner [[2024]] in Erinnerung an diesen 50. Jahrestag, dass die Mineure bereits fünf Tage vorher den Durchschlag erreicht hätten, also am 14. oder 15. Jänner, je nachdem wie man die fünf Tage zählt. In diesem Artikel kann man auch lesen, dass am 19. Jänner dann rund eintausend Festgäste angereist waren. <ref name="Tauerntunnel2024">[https://www.sn.at/salzburg/chronik/tunnel-lungau-durchbruch-151901116 www.sn.at], 19. Jänner 2024</ref> Eine Nachfrage des [[Salzburgwiki]]s beim [[Thomas Auinger|Autor]] des SN-Artikels vom 19. Jänner 2024 hat ergeben, dass am 19. Jänner 1974 wohl eine symbolische Sprengung stattgefunden haben wird und der tatsächliche Durchbruch wie erwähnt, bereits einige Tage vorher stattgefunden hatte.<ref>E-Mail-Schriftverkehr [[Peter Krackowizer]] mit Mag. [[Thomas Auinger]] im Jänner 2024.</ref>
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Anfang der [[1970er]]-Jahre wurde mit dem Bau des Tauern-Tunnels zwischen [[Flachauwinkl]] ([[Pongau]]) und [[Zederhaus]] ([[Lungau]]) begonnen. Am [[19. Jänner]] [[1974]] erfolgte der Durchschlag. Zum Tag des Durchschlags gibt es zwei Quellenangaben: Die "[[Salzburger Nachrichten]]" berichteten in ihrer Ausgabe vom [[21. Jänner]], dass am Samstag, dem 19. Jänner, die Gattin des Salzburger [[Landeshauptmann]]s [[Friederike Lechner]] der letzte Sprengschuss ausgelöst wurde. Zu den Feierlichkeiten, die unter erschwerten Umständen aufgrund der tief winterlichen Verhältnisse und erhöhter [[Lawine]]ngefahr erfolgte, waren u. a. Bundeskanzler Kreisky, sowie die Minister Androsch und Moser angereist.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=s4bwANxIwje%2BOqX2tNC5E0G2ILYMJrn61MJHEhVvw3a00uBiI2pPH1FAo%2FbtnRjNbyWCY24t7Arf%2F1wy9Xe%2BrF6ZrPKY%2B3VeSfa644SkKSo6xOswuhVgSrs2iMFAQ8Ho&id1=19740121_05&q=tauerntunnel#slide5 www.sn.at], Archiv der "Salzburger Nachrichten", Ausgabe vom 21. Jänner 1974, Seite 5</ref>. Hingegen steht in der Ausgabe der SN vom 19. Jänner [[2024]] in Erinnerung an diesen 50. Jahrestag, dass die Mineure bereits fünf Tage vorher den Durchschlag erreicht hätten, also am 14. oder 15. Jänner, je nachdem wie man die fünf Tage zählt. In diesem Artikel kann man auch lesen, dass am 19. Jänner dann rund eintausend Festgäste angereist waren. <ref name="Tauerntunnel2024">[https://www.sn.at/salzburg/chronik/tunnel-lungau-durchbruch-151901116 www.sn.at], 19. Jänner 2024</ref> Eine Nachfrage des [[SALZBURGWIKI]]s beim [[Thomas Auinger|Autor]] des SN-Artikels vom 19. Jänner 2024 hat ergeben, dass am 19. Jänner 1974 wohl eine symbolische Sprengung stattgefunden haben wird und der tatsächliche Durchbruch wie erwähnt, bereits einige Tage vorher stattgefunden hatte.<ref>E-Mail-Schriftverkehr [[Peter Krackowizer]] mit Mag. [[Thomas Auinger]] im Jänner 2024.</ref>
 
   
 
   
 
Am [[21. Juni]] [[1975]] erfolgte die Verkehrsfreigabe für den rund 44 km langen Abschnitt von [[Eben im Pongau]] bis [[St. Michael im Lungau]], in dessen Bereich der Tunnel fällt. Zwar wurden auf beiden Seiten des Tunnels auch Portale für eine zweite Tunnelröhre bis zu 60 m in den Fels vorangetrieben, der Tauern-Tunnel blieb aber, vor allem auch aus Angst vor dem hohen Verkehrsaufkommen, vorerst eine Sparvariante mit Gegenverkehr und wechselweisen Anhaltungen ([[Blockabfertigung]]) an verkehrsreichen Tagen.
 
Am [[21. Juni]] [[1975]] erfolgte die Verkehrsfreigabe für den rund 44 km langen Abschnitt von [[Eben im Pongau]] bis [[St. Michael im Lungau]], in dessen Bereich der Tunnel fällt. Zwar wurden auf beiden Seiten des Tunnels auch Portale für eine zweite Tunnelröhre bis zu 60 m in den Fels vorangetrieben, der Tauern-Tunnel blieb aber, vor allem auch aus Angst vor dem hohen Verkehrsaufkommen, vorerst eine Sparvariante mit Gegenverkehr und wechselweisen Anhaltungen ([[Blockabfertigung]]) an verkehrsreichen Tagen.