Der Arbeits- und Lebensalltag auf den Pinzgauer Bauernhöfen wurde von den ausländischen Arbeitskräften oft als ereignislos und als eintönig empfunden. Es gab selten ein Radio und die Freizeit war zeitlich beschränkt und inhaltlich reglementiert und blieb oft auf den sonntäglichen Kirchgang, der aber ebenfalls nicht immer erlaubt war, beschränkt. Hier ist anzumerken, dass männliche „Fremdarbeiter“ gleich wie die einheimischen männlichen Dienstboten über mehr Freizeit verfügten, als „Fremdarbeiterinnen“, die wie die einheimischen weiblichen Dienstboten auch an Sonn- und Feiertagen mit Haus- oder Flickarbeiten beschäftigt wurden. | Der Arbeits- und Lebensalltag auf den Pinzgauer Bauernhöfen wurde von den ausländischen Arbeitskräften oft als ereignislos und als eintönig empfunden. Es gab selten ein Radio und die Freizeit war zeitlich beschränkt und inhaltlich reglementiert und blieb oft auf den sonntäglichen Kirchgang, der aber ebenfalls nicht immer erlaubt war, beschränkt. Hier ist anzumerken, dass männliche „Fremdarbeiter“ gleich wie die einheimischen männlichen Dienstboten über mehr Freizeit verfügten, als „Fremdarbeiterinnen“, die wie die einheimischen weiblichen Dienstboten auch an Sonn- und Feiertagen mit Haus- oder Flickarbeiten beschäftigt wurden. |