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Doch finanzielle Engpässe der [[Stadtgemeinde Salzburg]] ließen das Projekt zunächst ruhen. Unter Vorsitz von [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Stanislaus Pacher]] beschloss [[1952]] ein Fachkonsortium eine einheitliche Bauhöhe des Griesgassen-Durchbruchs, die sich an der Vorgabe des AVA-Hauses orientierte. Architekt Becvar musste drei Entwürfe vorlegen, bevor der [[Salzburger Gemeinderat|Gemeinderat]] nach einigen Kontroversen wegen Bauhöhe und Altstadtgerechtigkeit am [[15. August]] 1952 diesem zustimmte.
 
Doch finanzielle Engpässe der [[Stadtgemeinde Salzburg]] ließen das Projekt zunächst ruhen. Unter Vorsitz von [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Stanislaus Pacher]] beschloss [[1952]] ein Fachkonsortium eine einheitliche Bauhöhe des Griesgassen-Durchbruchs, die sich an der Vorgabe des AVA-Hauses orientierte. Architekt Becvar musste drei Entwürfe vorlegen, bevor der [[Salzburger Gemeinderat|Gemeinderat]] nach einigen Kontroversen wegen Bauhöhe und Altstadtgerechtigkeit am [[15. August]] 1952 diesem zustimmte.
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Ab [[7. Jänner]] [[1953]] wurden die Häuser Griesgasse 35 und 37 und Getreidegasse 54 abgerissen. Die Objekte [[Badergässchen]] 4, [[Gstättengasse]] 2 und Getreidegasse 56 fielen nur zum Teil der Spitzhacke zum Opfer. Der alte Pfarrhof (Getreidegasse 52) war durch [[Bomben auf Salzburg|Bomben]] bereits zerstört. Die Pfarrkanzlei befindet sich heute im [[Bürgerspital St. Blasius‎‎]]. Am [[10. Juni]] wurden bei den Aushubarbeiten von [[Landesarchäologe]]n [[Martin Hell]] Reste des alten Friedhofs der Bürgerspitalskirche St. Blasius freigelegt.
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Ab [[7. Jänner]] [[1953]] wurden die Häuser Griesgasse 35 und 37 und Getreidegasse 54 abgerissen. Die Objekte [[Badergässchen]] 4, [[Gstättengasse]] 2 und Getreidegasse 56 fielen nur zum Teil der Spitzhacke zum Opfer. Am [[7. April]] begann man mit dem Neubau. Der alte Pfarrhof (Getreidegasse 52) war durch [[Bomben auf Salzburg|Bomben]] bereits zerstört. Die Pfarrkanzlei befindet sich heute im [[Bürgerspital St. Blasius‎‎]]. Am [[10. Juni]] wurden bei den Aushubarbeiten von [[Landesarchäologe]]n [[Martin Hell]] Reste des alten Friedhofs der Bürgerspitalskirche St. Blasius freigelegt.
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Für die erforderlichen Ersatzwohnungen waren der Wohnhausneubau [[Ignaz-Harrer-Straße]] 19 vorgesehen, in dem auch die Polizeiwachstube untergebracht wurde.
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Am [[6. August]] 1953 konnte um 10:07 Uhr der erste Obus unter dem Gebäude Münzgasse 2 hindurchfahren, das den Griesgassendurchbruch überspannt.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=ktgBqGmG8wmxN7vkMJHVomL9Y8JUKnKFcIt4Yf5F9ZGLCiXnUSPs%2Ffk8kFAtd4OgDvacc3Ua26NPHhwltGcLK1%2F8qjv%2F2%2BZSV1ubN6i2UUkhBm%2F6uJO90yHYIh0ywd1e&id1=19530806_05&q=Griesgassendurchbruch#slide5 www.sn.at], Archiv SN, 6. August 1953, Seite 5</ref>
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Am [[6. August]] 1953 konnte im Rahmen einer kleinen Feier um 10:07 Uhr der erste Obus unter dem Gebäude Münzgasse 2 hindurchfahren, das den Griesgassen-Durchbruch überspannt.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=ktgBqGmG8wmxN7vkMJHVomL9Y8JUKnKFcIt4Yf5F9ZGLCiXnUSPs%2Ffk8kFAtd4OgDvacc3Ua26NPHhwltGcLK1%2F8qjv%2F2%2BZSV1ubN6i2UUkhBm%2F6uJO90yHYIh0ywd1e&id1=19530806_05&q=Griesgassendurchbruch#slide5 www.sn.at], Archiv SN, 6. August 1953, Seite 5</ref> Doch erst am [[28. August]] waren alle Arbeiten rund um den neuen Griesgassen-Durchbruch endgültig fertiggestellt.<ref>"[[Befreit und besetzt, Stadt Salzburg 1945–1955]], Seite 451</ref>  Der Verkehrsfluss in der Altstadt wurde neu geregelt.
    
Das Haus Griesgasse 33-Münzgasse 4 (auch Münzturm genannt) wurde erst [[1955]]–[[1956]] von der Salzburger Wohnsiedlungsgesellschaft nach Plänen der Architekten Erich Horvath und Sepp Ullrich erbaut.
 
Das Haus Griesgasse 33-Münzgasse 4 (auch Münzturm genannt) wurde erst [[1955]]–[[1956]] von der Salzburger Wohnsiedlungsgesellschaft nach Plänen der Architekten Erich Horvath und Sepp Ullrich erbaut.
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Für die erforderlichen Ersatzwohnungen waren der Wohnhausneubau [[Ignaz-Harrer-Straße]] 19 vorgesehen, in dem auch die Polizeiwachstube untergebracht wurde. Am [[7. April]] begann man mit dem Neubau und am [[6. August]] 1953 war dann der Griesgassen-Durchbruch fertiggestellt. Der Verkehrsfluss in der Altstadt wurde neu geregelt.
      
==== Größtes Glasbaufenster Europas ====
 
==== Größtes Glasbaufenster Europas ====
Der von Architekt Josef Becvar errichtete Neubau Münzgasse 2 (über dem Durchbruch sowie einem Gebäude entlang der Münzgasse) mit dem damals ''größten Glasbaufenster Europas'' (in einem Innenhof) wurde als ''bester Bau des Jahres 1954'' in der Altstadt ausgezeichnet.
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Der von Architekt Josef Becvar errichtete Neubau Münzgasse 2 (über dem Durchbruch sowie einem Gebäude entlang der Münzgasse) mit dem damals "größten Glasbaufenster Europas" (im Innenhof Haus Münzgasse 2) wurde als "bester Bau des Jahres 1954" in der Altstadt ausgezeichnet.
    
== Ehemalige Gebäude im Bereich des Durchbruchs ==
 
== Ehemalige Gebäude im Bereich des Durchbruchs ==

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