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Im Generalgouvernement wurde die Arbeitspflicht der Jahrgänge 1915 bis 1925, die in Deutschland abzuleisten war, angeordnet. Gemeinden und Landkreise hatten Pflichtkontingente mit einer bestimmten Personenanzahl bereit zu stellen. Konnten diese nicht erreicht werden, fanden Terroraktionen der SS und der Polizei statt. Es wurden dabei ganze Dörfer umstellt und Menschen – manchmal ganze Familien samt ihren Kindern -  im Zuge brutaler Razzien aus ihren Häusern geholt oder von der Straße weg gefangen genommen. Anschließend wurden sie auf Lastwagen verfrachtet, in überfüllte Sammellager gesteckt und später in Viehwaggons in das Gebiet des Deutschen Reiches verbracht. Lediglich in Ostgalizien, das im Zuge des Überfalls auf die Sowjetunion im August [[1941]] von Deutschen besetzt wurde, verhalf die dort traditionelle Arbeitsmigration den Besatzern zu einer einfacheren Mobilisation von Arbeitskräften.
 
Im Generalgouvernement wurde die Arbeitspflicht der Jahrgänge 1915 bis 1925, die in Deutschland abzuleisten war, angeordnet. Gemeinden und Landkreise hatten Pflichtkontingente mit einer bestimmten Personenanzahl bereit zu stellen. Konnten diese nicht erreicht werden, fanden Terroraktionen der SS und der Polizei statt. Es wurden dabei ganze Dörfer umstellt und Menschen – manchmal ganze Familien samt ihren Kindern -  im Zuge brutaler Razzien aus ihren Häusern geholt oder von der Straße weg gefangen genommen. Anschließend wurden sie auf Lastwagen verfrachtet, in überfüllte Sammellager gesteckt und später in Viehwaggons in das Gebiet des Deutschen Reiches verbracht. Lediglich in Ostgalizien, das im Zuge des Überfalls auf die Sowjetunion im August [[1941]] von Deutschen besetzt wurde, verhalf die dort traditionelle Arbeitsmigration den Besatzern zu einer einfacheren Mobilisation von Arbeitskräften.
==Inländische Verwaltungsmaßnahmen zur Zuteilung von ausländischen Arbeitern und Arbeiterinnen==
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==Inländische Verwaltungsmaßnahmen zur Zuteilung ausländischer Arbeiter==
 
Die Salzburger Bauern meldeten ihren Arbeitskräftebedarf an die Arbeitsämter und hatten für die Vermittlung eine Gebühr zu entrichten. Das NS-Regime arbeitete mit Desinformation, indem sie den späteren Dienstgebern vormachte, dass die Arbeitskräfte mit großer Sorgfalt ausgewählt und nur gesunde, kräftige und mit landwirtschaftlicher Arbeit vertraute Arbeiter und Arbeiterinnen vermittelt würden, was oft nicht den Tatsachen entsprach. Landräte und Bürgermister wurden angewiesen, zusammen mit den Arbeitsämtern für die bedarfsgerechte Verteilung der zu erwartenden Arbeitskräfte zu sorgen.
 
Die Salzburger Bauern meldeten ihren Arbeitskräftebedarf an die Arbeitsämter und hatten für die Vermittlung eine Gebühr zu entrichten. Das NS-Regime arbeitete mit Desinformation, indem sie den späteren Dienstgebern vormachte, dass die Arbeitskräfte mit großer Sorgfalt ausgewählt und nur gesunde, kräftige und mit landwirtschaftlicher Arbeit vertraute Arbeiter und Arbeiterinnen vermittelt würden, was oft nicht den Tatsachen entsprach. Landräte und Bürgermister wurden angewiesen, zusammen mit den Arbeitsämtern für die bedarfsgerechte Verteilung der zu erwartenden Arbeitskräfte zu sorgen.
 
==Deportation, Registrierung, Ankunft und Verteilung der „Fremdarbeiter“==
 
==Deportation, Registrierung, Ankunft und Verteilung der „Fremdarbeiter“==
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