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'''Wilderei''' ist keine verklärte, romantische, nostalgische Angelegenheit vergangener Zeiten. Sie findet auch noch im [[21. Jahrhundert]] statt.
 
'''Wilderei''' ist keine verklärte, romantische, nostalgische Angelegenheit vergangener Zeiten. Sie findet auch noch im [[21. Jahrhundert]] statt.
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==Geschichtliches<ref>Ortschronik der Gemeinde Wagrain, Band I</ref>==
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Die Wilderei wurde bis vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] als ''Kavaliersdelikt'' angesehen. Ein Wilderer galt als ''verwegener'', ''schneidiger'' Kerl. Konflikte zwischen Wilderern und Jägern hat es immer wieder gegeben. Während sich die Jäger als Hüter und Betreuer des Wildes sahen, nahmen die Wilderer das Recht für sich in Anspruch Wild zu schießen, mit der Begründung "der Herrgott hat es für alle geschaffen".
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Es gab verschiedene Typen von Wilderern. Einerseits die jungen Burschen, die den Mädchen imponieren wollten, andererseits den leidenschaftlichen Wilderer, der seine Jagdleidenschaft auslebte und den Wilderer, der aus Not zur Büchse griff um seine Familie zu ernähren. Wobei sich aber alle bewusst waren, dass es sich bei der Wilderei um Diebstahl
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handelte.
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Gefährlich waren jene Wilderer, die aus Gewinnsucht alles schossen und beim Zusammentreffen mit einem Aufsichtsorgan auch nicht davor zurückschreckten von der Waffe Gebrauch zu
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machen. Solche Auseinandersetzungen hatten aber selten einen tödlichen Ausgang.
    
==Allgemeines==
 
==Allgemeines==
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* [[Salzburger Nachrichten]], 10. November 2010
 
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* Salzburger Nachrichten, 3. August 2011
 
* Salzburger Nachrichten, 3. August 2011
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[[Kategorie:Recht]]
 
[[Kategorie:Recht]]

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