| − | Er war das erste von neun Kindern und besuchte nach dem Abschluss der Fachschule für Holzindustrie, Abt. Holzbildhauerei, in Villach, die Kunstgewerbeschule des k.k. Österreichischen Museums für Kunst und Industrie, Fachklasse Bildhauerei. Edmund Klotz, Alfred Roller und Franz Barwig waren seine Professoren, Abschluss 1911. Anschließend arbeitete er bis 1913 in dem gemeinsamen Atelier mit Wolfgang Wallner Wien. In diesen Jahren begenn der Kontakt mit Richard Teschner. Er schnitzt für Teschners Puppentheater Figuren und den „Goldenen Schrein“ durch Techner hatte er Verbindung zur Wiener Werkstätte. Danach war er 1913/14 bei Jakob Adlhart d. Ä. Leiter der Werkstätten für kirchliche Kunst und Kunstgewerbe in Hallein. Von 1915 bis 1918 war er, ebenso wie dann von 1939 bis 1945, im Krieg beim Militär als Offizier. | + | Er war das erste von neun Kindern und besuchte nach dem Abschluss der Fachschule für Holzindustrie, Abt. Holzbildhauerei, in Villach, die Kunstgewerbeschule des k.k. Österreichischen Museums für Kunst und Industrie, Fachklasse Bildhauerei. Edmund Klotz, Alfred Roller und Franz Barwig waren seine Professoren, Abschluss 1911. Anschließend arbeitete er bis 1913 in einem gemeinsamen Atelier mit Wolfgang Wallner in Wien. In diesen Jahren begann der Kontakt mit Richard Teschner. Er schnitzet für Teschners Puppentheater Figuren und den „Goldenen Schrein“, durch Techner hatte er Verbindung zur Wiener Werkstätte. Danach war er 1913/14 bei Jakob Adlhart d. Ä. Leiter der Werkstätten für kirchliche Kunst und Kunstgewerbe in Hallein. Von 1915 bis 1918 war er, ebenso wie dann von 1939 bis 1945, im Krieg beim Militär als Offizier. |
| | Seit 1919 lebte und arbeitete er als freischaffender Bildhauer bis zu seinem Lebensende 1952 in Hallein. In seiner Schnitzwerkstätte an der alten [[Dürrnberg Straße]] entstanden zahlreiche profane und sakrale Kunstgegenstände meist in Lindenholz. So Altäre in der Pensionatskapelle der [[Halleiner Schulschwestern]], in der Krankenhauskapelle in Wörgl, Tirol oder in der Krieger-Gedächtnis-Kapelle am Plöckenpass ([[Kärnten]]/[[Friaul]]). Der Tannenkranz in der [[Oberndorf]]er [[Stille-Nacht-Kapelle]] stammt ebenfalls von Domenig wie in der [[Elisabethkirche]] in Salzburg eine zweieinhalb Meter große Madonnenfigur. Auch einige Naturstein- und vor allem Kunststeinarbeiten weist sein skulpturales Lebenswerk auf. | | Seit 1919 lebte und arbeitete er als freischaffender Bildhauer bis zu seinem Lebensende 1952 in Hallein. In seiner Schnitzwerkstätte an der alten [[Dürrnberg Straße]] entstanden zahlreiche profane und sakrale Kunstgegenstände meist in Lindenholz. So Altäre in der Pensionatskapelle der [[Halleiner Schulschwestern]], in der Krankenhauskapelle in Wörgl, Tirol oder in der Krieger-Gedächtnis-Kapelle am Plöckenpass ([[Kärnten]]/[[Friaul]]). Der Tannenkranz in der [[Oberndorf]]er [[Stille-Nacht-Kapelle]] stammt ebenfalls von Domenig wie in der [[Elisabethkirche]] in Salzburg eine zweieinhalb Meter große Madonnenfigur. Auch einige Naturstein- und vor allem Kunststeinarbeiten weist sein skulpturales Lebenswerk auf. |