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==Leben und Wirken==
 
==Leben und Wirken==
Thaler stammt aus Thiersee im [[Bezirk Kufstein]] in [[Nordtirol]]. Er besuchte die Volksschule in Vorderthiersee sowie das Gymnasium in [[Kufstein]] (Matura 1991) und leistete Militärdienst beim Infanterie-Regiment in Landeck. Nach einer Tätigkeit als Hilfsarbeiter in einem Warengroßlager in Wörgl trat er im Jahr 1992 in das [[Priesterseminar|Salzburger Priesterseminar]] ein.<ref name="RBl53"/>
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Thaler stammt aus [[Thiersee]] im [[Bezirk Kufstein]] in [[Nordtirol]]. Er besuchte die Volksschule in Vorderthiersee sowie das Gymnasium in [[Kufstein]] (Matura 1991) und leistete Militärdienst beim Infanterie-Regiment in Landeck. Nach einer Tätigkeit als Hilfsarbeiter in einem Warengroßlager in [[Wörgl]] trat er im Jahr 1992 in das [[Salzburger Priesterseminar]] ein.<ref name="RBl53"/>
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Er studierte in Salzburg und Innsbruck Theologie und Religionspädagogik. [[1998]] erfolgte die Promotion zum Dr. theol. am Institut für Kirchengeschichte der [[Universität Salzburg|Paris-Lodron-Universität Salzburg]]. Darüberhinaus schloss er [[2010]] (oder [[2011]]<ref name="Ehre23"/>) mit der Promotion zum Dr. phil. ein Studium am Institut für Bayerische Landesgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München ab. Im Jahr [[2016]] folgte ebenfalls in München die Promotion zum Dr. iur. am dortigen Institut für Rechtsgeschichte.<ref>Klappentexte zu ISBN 978-3-631-60601-8[http://www.amazon.de/Salzburger-Domkapitel-Fr%C3%BChen-Neuzeit-1514/dp/363160601X], ISBN 978-3-631-60602-5 und ISBN 978-3-631-71954-1.</ref>
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Er studierte in Salzburg und Innsbruck Theologie und Religionspädagogik. [[1998]] erfolgte die Promotion zum Dr. theol. am Institut für Kirchengeschichte der [[Universität Salzburg|Paris-Lodron-Universität Salzburg]]. Darüberhinaus schloss er [[2010]] (oder [[2011]]<ref name="Ehre23"/>) mit der Promotion zum Dr. phil. ein Studium am Institut für Bayerische Landesgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München ab. Im Jahr [[2016]] folgte ebenfalls in [[München]] die Promotion zum Dr. iur. am dortigen Institut für Rechtsgeschichte.<ref>Klappentexte zu ISBN 978-3-631-60601-8[http://www.amazon.de/Salzburger-Domkapitel-Fr%C3%BChen-Neuzeit-1514/dp/363160601X], ISBN 978-3-631-60602-5 und ISBN 978-3-631-71954-1.</ref>
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Die [[Diakon]]ats<u></u>weihe empfing er am [[7. Dezember]] [[1997]] in [[Pfarre Hopfgarten|Hopfgarten]] im [[Brixental]],<ref>Rupertusblatt 52 (1997), Nr.&nbsp;50, S.&nbsp;12; Verordnungsblatt der Erzdiözese Salzburg 81 (1998), S.&nbsp;19.</ref> gefolgt von einer Tätigkeit als Diakon in [[Pfarre Schwarzach im Pongau|Schwarzach im Pongau]].<ref>Rupertusblatt 53 (1998), Nr.&nbsp;26, S.&nbsp;12.</ref>
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Die [[Diakon]]ats<u></u>weihe empfing er am [[7. Dezember]] [[1997]] in [[Pfarre Hopfgarten|Hopfgarten]] im [[Brixental]],<ref>"[[Rupertusblatt]]" 52 (1997), Nr.&nbsp;50, S.&nbsp;12; Verordnungsblatt der Erzdiözese Salzburg 81 (1998), S.&nbsp;19.</ref> gefolgt von einer Tätigkeit als Diakon in [[Pfarre Schwarzach im Pongau|Schwarzach im Pongau]].<ref>"Rupertusblatt" 53 (1998), Nr.&nbsp;26, S.&nbsp;12.</ref>
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Die Priesterweihe empfing er am [[29. Juni]] [[1998]] in der [[Stadt Salzburg]], nachdem er als bereits 34&#8209;Jähriger von [[Erzbischof]] Dr. [[Georg Eder (Erzbischof)|Georg Eder]] die nötige Altersdispens erhalten hatte; die Primiz hielt er in seinem Heimatort Thiersee.<ref>Rupertusblatt 53 (1998), Nr.&nbsp;26, S.&nbsp;12; Rupertusblatt 53 (1998), Nr.&nbsp;27, S.&nbsp;3; Rupertusblatt 53 (1998), Nr.&nbsp;28, S.&nbsp;19; Verordnungsblatt der Erzdiözese Salzburg 82 (1999), S.&nbsp;14.</ref>
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Die Priesterweihe empfing er am [[29. Juni]] [[1998]] in der [[Stadt Salzburg]], nachdem er als bereits 34&#8209;Jähriger von [[Erzbischof]] Dr. [[Georg Eder (Erzbischof)|Georg Eder]] die nötige Altersdispens erhalten hatte; die Primiz hielt er in seinem Heimatort Thiersee.<ref>"Rupertusblatt" 53 (1998), Nr.&nbsp;26, S.&nbsp;12; "Rupertusblatt" 53 (1998), Nr.&nbsp;27, S.&nbsp;3; "Rupertusblatt" 53 (1998), Nr.&nbsp;28, S.&nbsp;19; Verordnungsblatt der Erzdiözese Salzburg 82 (1999), S.&nbsp;14.</ref>
    
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Anlässlich seines 50. Geburtstags wurde Thaler im Juli [[2023]] von der Gemeinde [[Ramingstein]] mit deren [[Ehrenbürger der Gemeinde Ramingstein|Ehrenbürgerschaft]] ausgezeichnet. Gelobt wurden das neben der Tätigkeit als Pfarrer ausgeübte Wirken als ein exzellenter, besonders im Seniorenwohnheim Tamsweg sowie im Krankenhaus Tamsweg sehr geschätzter Seelsorger. Thalers Charakter zeichne sich "durch Großzügigkeit, Ehrgeiz und Willensstärke" aus, hervorgehoben wurde "seine Präzision, Dinge anzugehen und zu vollenden", beispielsweise anlässlich der unter seiner Obhut über mehrere Jahre durchgeführten Sanierung der [[Wallfahrtskirche Maria Hollenstein]], welche am [[1. Mai]] 2023 als ein "wundervoller Ort der Begegnung" wiedereröffnet wurde.<ref name="Ehre23"/>
 
Anlässlich seines 50. Geburtstags wurde Thaler im Juli [[2023]] von der Gemeinde [[Ramingstein]] mit deren [[Ehrenbürger der Gemeinde Ramingstein|Ehrenbürgerschaft]] ausgezeichnet. Gelobt wurden das neben der Tätigkeit als Pfarrer ausgeübte Wirken als ein exzellenter, besonders im Seniorenwohnheim Tamsweg sowie im Krankenhaus Tamsweg sehr geschätzter Seelsorger. Thalers Charakter zeichne sich "durch Großzügigkeit, Ehrgeiz und Willensstärke" aus, hervorgehoben wurde "seine Präzision, Dinge anzugehen und zu vollenden", beispielsweise anlässlich der unter seiner Obhut über mehrere Jahre durchgeführten Sanierung der [[Wallfahrtskirche Maria Hollenstein]], welche am [[1. Mai]] 2023 als ein "wundervoller Ort der Begegnung" wiedereröffnet wurde.<ref name="Ehre23"/>
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Nach zwei Jahrzehnten kehrte Thaler dem [[Lungau]] den Rücken, um mit 1. September [[2004]] im heimatlichen 1. September]] [[2004]] eine Doppelpfarrstelle als Leiter der Pfarren Brixlegg und Rattenberg zu übernehmen.<ref> Erzdiözese Salzburg, 11. Juni 2024: [http://web.archive.org/web/20240823131805/https://eds.at/detail/personelle-veraenderungen-in-der-erzdioezese-3 ''Personelle Veränderungen in der Erzdiözese'']; [https://eds.at/ordinariat/verordnungsblatt Verordnungsblatt der Erzdiözese Salzburg], [https://eds.at/fileadmin/user_upload/subportale/Generalvikariat/Verordnungsblaetter/VBl2024/VOBL_09-2024.pdf Ausgabe&nbsp;9/2024]</ref>
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Nach zwei Jahrzehnten kehrte Thaler dem [[Lungau]] den Rücken, um mit [[1. September]] [[2004]] im heimatlichen Tirol eine Doppelpfarrstelle als Leiter der Pfarren Brixlegg und Rattenberg zu übernehmen.<ref> Erzdiözese Salzburg, 11. Juni 2024: [http://web.archive.org/web/20240823131805/https://eds.at/detail/personelle-veraenderungen-in-der-erzdioezese-3 ''Personelle Veränderungen in der Erzdiözese'']; [https://eds.at/ordinariat/verordnungsblatt Verordnungsblatt der Erzdiözese Salzburg], [https://eds.at/fileadmin/user_upload/subportale/Generalvikariat/Verordnungsblaetter/VBl2024/VOBL_09-2024.pdf Ausgabe&nbsp;9/2024]</ref>
    
==Werke==
 
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Manfred Thaler erhielt folgende Auszeichnungen:
 
Manfred Thaler erhielt folgende Auszeichnungen:
 
===Wissenschaftspreise===
 
===Wissenschaftspreise===
* Preis des [[Erzbischof-Rohracher-Studienfonds]] 1998 von Erzbischof Dr. Georg Eder für die Dissertation über das Schneeherrenstift (2. Preis)<ref>Rupertusblatt 53 (1998), Nr.&nbsp;52/53, S.&nbsp;1.</ref>
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* Preis des [[Erzbischof-Rohracher-Studienfonds]] 1998 von Erzbischof Dr. Georg Eder für die Dissertation über das Schneeherrenstift (2. Preis)<ref>"Rupertusblatt" 53 (1998), Nr.&nbsp;52/53, S.&nbsp;1.</ref>
* [[Förderungspreis des Landes Salzburg für wissenschaftliche Arbeiten]] 1998 von [[Landeshauptmann]] Dr. [[Franz Schausberger]] für die Dissertation über das Schneeherrenstift (3. Preis)<ref>[[Salzburger Nachrichten]] 54 (1998), Nr.&nbsp;293 vom 19. Dezember 1998, Lokalbeilage, S.&nbsp;8; [[Salzburger Landeskorrespondenz]], 17. Dezember 1998: [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=18728 ''Förderungspreise für wissenschaftliche Arbeiten überreicht''.]</ref>
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* [[Förderungspreis des Landes Salzburg für wissenschaftliche Arbeiten]] 1998 von [[Landeshauptmann]] Dr. [[Franz Schausberger]] für die Dissertation über das [[Schneeherr]]enstift (3. Preis)<ref>[[Salzburger Nachrichten]] 54 (1998), Nr.&nbsp;293 vom 19. Dezember 1998, Lokalbeilage, S.&nbsp;8; [[Salzburger Landeskorrespondenz]], 17. Dezember 1998: [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=18728 ''Förderungspreise für wissenschaftliche Arbeiten überreicht''.]</ref>
* Preis des Erzbischof-Rohracher-Studienfonds 2013 von Erzbischof Dr. [[Alois Kothgasser]] für die Dissertation über das Salzburger Domkapitel (1. Preis)<ref>Rupertusblatt 68 (2013), Nr.&nbsp;50, S.&nbsp;5.</ref>
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* Preis des Erzbischof-Rohracher-Studienfonds 2013 von Erzbischof Dr. [[Alois Kothgasser]] für die Dissertation über das [[Salzburger Domkapitel]] (1. Preis)<ref>"Rupertusblatt" 68 (2013), Nr.&nbsp;50, S.&nbsp;5.</ref>
 
* Fakultätspreis der Juristischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München 2016 von Dekan Univ.-Prof. Dr. Martin Franzen für die Dissertation über die [[Domkapitel]] der Reichskirche<ref>Juristische Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München, Programm für die Akademische Doktoranden- und Abschlussfeier der Juristischen Fakultät am 24. März 2017, S.&nbsp;14.</ref>
 
* Fakultätspreis der Juristischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München 2016 von Dekan Univ.-Prof. Dr. Martin Franzen für die Dissertation über die [[Domkapitel]] der Reichskirche<ref>Juristische Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München, Programm für die Akademische Doktoranden- und Abschlussfeier der Juristischen Fakultät am 24. März 2017, S.&nbsp;14.</ref>
 
* Audomar-Scheuermann-Studienpreis des Erzbistums München und Freising 2017 von Erzbischof Dr. Reinhard Kardinal Marx für die Dissertation über die Domkapitel der Reichskirche<ref>Münchner Kirchenzeitung 110 (2017), Nr.&nbsp;28, S.&nbsp;19.</ref>
 
* Audomar-Scheuermann-Studienpreis des Erzbistums München und Freising 2017 von Erzbischof Dr. Reinhard Kardinal Marx für die Dissertation über die Domkapitel der Reichskirche<ref>Münchner Kirchenzeitung 110 (2017), Nr.&nbsp;28, S.&nbsp;19.</ref>
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|NACHFOLGER=Christian Schreilechner
 
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