| − | Eine [[Lawine]] vom Radhausberg zerstörte im Winter [[1916]]/[[1917]] einen Teil des Hieronymus-Berghauses und die Erzaufbereitungsanlage.<ref>"[[Das Buch vom Tauerngold]]", Seite 409</ref> Endgültig zerstört wurde dann das Hieronymus-Berghaus von einer weiteren Lawine, wobei die Daten des Jahres der Zerstörung auseinandergehen: [[1978]] in einem Beitrag der "[[Pinzgauer Nachrichten]]"<ref>{{Quelle PN|22. Mai 2014}}</ref>, [[1985]] schreibt eine andere Quelle<ref>[http://mfzr.org/Goldbergbau/neu12/hieronimus.html Quelle]</ref> und die Internetseite gasteinertal.com<ref>[https://www.gasteinertal.com/gefuehrte-wanderung-hieronymushaus/ gasteinertal.com]</ref> nennt das Jahr [[1975]]. Der Winter 1975/1976 als "Lawinenwinter" gekannt geworden und in den Monaten Jänner bis März ereigneten sich mehrere Lawinenabgänge im [[Gasteinertal]]. Darunter eine Lawine vom Radhausberg nach Westen durch den Knappenhausgraben (die nicht weit vom Eingang in den [[Gasteiner Heilstollen]] zu Tal gekommen war).<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=Vuw3wIFT15Z9rXU89Nfeyw%2FrsRW1gmbMzVNU3mwQOalJFjS03gq5u2QAU0%2F7bpdLBVfEI8Z4DK%2Bh48VMsiHQqm7DvFcBbZpqtIJzQrK8%2Fu%2F0WHr9N68C3ofibX4rMlpJ&id1=19750322_07&q=Lawine#slide7 www.sn.at], Archiv der "[[Salzburger Nachrichten]]", Ausgabe vom 22. März 1975, Seite 7</ref> Bis in den April hinein ereigneten sich weitere Lawinenabgänge mit mehreren Toten (siehe [[Salzburgwiki]]-Artikel [[1975]]). | + | Eine [[Lawine]] vom Radhausberg zerstörte im Winter [[1916]]/[[1917]] einen Teil des Hieronymus-Berghauses und die Erzaufbereitungsanlage.<ref>"[[Das Buch vom Tauerngold]]", Seite 409</ref> Endgültig zerstört wurde dann das Hieronymus-Berghaus von einer weiteren Lawine, wobei die Daten des Jahres der Zerstörung auseinandergehen: [[1978]] in einem Beitrag der "[[Pinzgauer Nachrichten]]"<ref>{{Quelle PN|22. Mai 2014}}</ref>, [[1985]] schreibt eine andere Quelle<ref>[http://mfzr.org/Goldbergbau/neu12/hieronimus.html Quelle]</ref> und die Internetseite gasteinertal.com<ref>[https://www.gasteinertal.com/gefuehrte-wanderung-hieronymushaus/ gasteinertal.com]</ref> nennt das Jahr [[1975]]. Der Winter 1975/1976 war als "Lawinenwinter" bekannt geworden und in den Monaten Jänner bis März ereigneten sich mehrere Lawinenabgänge im [[Gasteinertal]]. Darunter eine Lawine vom Radhausberg nach Westen durch den Knappenhausgraben (die nicht weit vom Eingang in den [[Gasteiner Heilstollen]] zu Tal gekommen war).<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=Vuw3wIFT15Z9rXU89Nfeyw%2FrsRW1gmbMzVNU3mwQOalJFjS03gq5u2QAU0%2F7bpdLBVfEI8Z4DK%2Bh48VMsiHQqm7DvFcBbZpqtIJzQrK8%2Fu%2F0WHr9N68C3ofibX4rMlpJ&id1=19750322_07&q=Lawine#slide7 www.sn.at], Archiv der "[[Salzburger Nachrichten]]", Ausgabe vom 22. März 1975, Seite 7</ref> Bis in den April hinein ereigneten sich weitere Lawinenabgänge mit mehreren Toten (siehe [[Salzburgwiki]]-Artikel [[1975]]). |
| | Aber eine Nachfrage im Sommer [[2024]] bei Dr. Roland Krenn, dem Obmann des Montanmuseumsvereins Altböckstein, ergab, dass das Hieronymus-Berghaus 1978 zerstört wurde. Josef Gfrerer, wohnhaft Bergeherrenstraße 69 in Böckstein, ist Mitarbeiter im [[Montanmuseum Altböckstein]]. Er hat, was von Einrichtungsgegenständen vom Hieronymus Berghaus übrig war, geborgen und ins Museum gebracht. Er hat Dr. Roland Krenn mitgeteilt, dass dieses Datum (1978) in der älteren Böcksteiner Bevölkerung allgemein bekannt ist. Zusätzlich sagte Hr. Gfrerer, dass es sich bei dem Lawinenabgang nicht um ein Unglück handelte, sondern dass im Rahmen einer Lawinensprengung für die Nordabfahrt vom [[Kreuzkogel]] nach [[Sportgastein]] das Hieronymus-Berghaus von dieser Lawine weitgehend zerstört wurde.<ref>E-Mail vom 25. August 2024 von Dr. Roland Krenn an Administrator [[Benutzer:Peter Krackowizer|Peter]]</ref> | | Aber eine Nachfrage im Sommer [[2024]] bei Dr. Roland Krenn, dem Obmann des Montanmuseumsvereins Altböckstein, ergab, dass das Hieronymus-Berghaus 1978 zerstört wurde. Josef Gfrerer, wohnhaft Bergeherrenstraße 69 in Böckstein, ist Mitarbeiter im [[Montanmuseum Altböckstein]]. Er hat, was von Einrichtungsgegenständen vom Hieronymus Berghaus übrig war, geborgen und ins Museum gebracht. Er hat Dr. Roland Krenn mitgeteilt, dass dieses Datum (1978) in der älteren Böcksteiner Bevölkerung allgemein bekannt ist. Zusätzlich sagte Hr. Gfrerer, dass es sich bei dem Lawinenabgang nicht um ein Unglück handelte, sondern dass im Rahmen einer Lawinensprengung für die Nordabfahrt vom [[Kreuzkogel]] nach [[Sportgastein]] das Hieronymus-Berghaus von dieser Lawine weitgehend zerstört wurde.<ref>E-Mail vom 25. August 2024 von Dr. Roland Krenn an Administrator [[Benutzer:Peter Krackowizer|Peter]]</ref> |