| | Er studierte Philosophie an der [[Benediktineruniversität]] in Salzburg, dann mit der Unterstützung des Hofes und der Landschaft Medizin in [[Wien]] (1780 Dissertation über das Bad [[Bad Gastein|Gastein]], deutsche Übersetzung 1785). [[1780]] wurde er in [[Wien]] zum Doktor der Arzneikunde promoviert.<ref>Kaiserl. Königl. Oesterreichisches Amts- und Intelligenz-Blatt 1827, 1119.</ref> [[1783]] war er für weitere Ausbildung in Pavia, [[Italien]]. | | Er studierte Philosophie an der [[Benediktineruniversität]] in Salzburg, dann mit der Unterstützung des Hofes und der Landschaft Medizin in [[Wien]] (1780 Dissertation über das Bad [[Bad Gastein|Gastein]], deutsche Übersetzung 1785). [[1780]] wurde er in [[Wien]] zum Doktor der Arzneikunde promoviert.<ref>Kaiserl. Königl. Oesterreichisches Amts- und Intelligenz-Blatt 1827, 1119.</ref> [[1783]] war er für weitere Ausbildung in Pavia, [[Italien]]. |
| − | Nach seiner Rückkehr nach Salzburg wurde er am [[6. Mai]] [[1786]] Landschaftsphysikus<ref>Hochfürstlich-salzburgischer Hofkalender oder Schematismus 1789, 32.</ref>und hochfürstlicher Rat. Im selben Jahr heiratete er in Seekirchen am 6. Februar Josepha Poschinger (*1759; † 23. August 1830 Salzburg). Sie war die Tochter von Mathias Poschinger, handelsherr in neumarkt, und dessen Ehefrau Josepha Öttinger. [[1788]] wurde er Landschaftsphysicus und Secundarleibarzt des Fürsterzbischofs Hieronymus von Colleredo.<ref>Heinz Schuler, Nachrichten über Salzburger Ärzte, Bader und Apotheker des 18. Jahrhunderts, in: Jahrbuch der Heraldisch-Genealoischen Gesellschaft „Adler“, Wien 1987, 161-173, hier 163.</ref> Am 17. April 1795 kaufte er das Haus Sigmund-Haffner-Gasse 12.<ref>SLA Stadtgerichts-Notlbuch, Kaufvertrag</ref> Joseph Barisani war [[1798]] der behandelnde Arzt von Carl Maria von Webers Mutter. | + | Nach seiner Rückkehr nach Salzburg wurde er am [[6. Mai]] [[1786]] Landschaftsphysikus<ref>Hochfürstlich-salzburgischer Hofkalender oder Schematismus 1789, 32.</ref>und hochfürstlicher Rat. Im selben Jahr heiratete er in Seekirchen am 6. Februar Josepha Poschinger (*1759; † 23. August 1830 Salzburg). Sie war die Tochter von Mathias Poschinger, Handelsherr in [[Neumarkt]], und dessen Ehefrau Josepha Öttinger. [[1788]] wurde er Landschaftsphysicus und Secundarleibarzt des Fürsterzbischofs Hieronymus von Colleredo.<ref>Heinz Schuler, Nachrichten über Salzburger Ärzte, Bader und Apotheker des 18. Jahrhunderts, in: Jahrbuch der Heraldisch-Genealoischen Gesellschaft „Adler“, Wien 1987, 161-173, hier 163.</ref> Am 17. April 1795 kaufte er das Haus Sigmund-Haffner-Gasse 12.<ref>SLA Stadtgerichts-Notlbuch, Kaufvertrag</ref> Joseph Barisani war [[1798]] der behandelnde Arzt von Carl Maria von Webers Mutter. |
| | [[1804]] wurde er kurfürstlicher Sanitäts- oder Medizinalrat, ab [[1805]] Inspektor des St. Johannes Spitals in medizinischer Hinsicht. Ab [[1808]] war er k. k. Rat und nach dem Tod [[Johann Jakob Hartenkeil|Johann Jakob Hartenkeils]] [[1809]] wurde er Protomedicats-Verweser und führte das medicinisch-chirurgische Studium in Salzburg. Unter der bayerischen Herrschaft ab [[1810]] war seine Funktion die des Kreismedizinalrates. Im Jahr [[1811]] wurde der bisherige k. k. Protomedikats-Verweser und Medicinalrat des Fürstentums Salzburg bei dem königl. bayerischen General Kommissariate des Salzach Kreises kön. bayerischer Medicinalrat. In demselben Jahre wurde er bei Errichtung eines Medicinal-Komitee Direktor desselben. | | [[1804]] wurde er kurfürstlicher Sanitäts- oder Medizinalrat, ab [[1805]] Inspektor des St. Johannes Spitals in medizinischer Hinsicht. Ab [[1808]] war er k. k. Rat und nach dem Tod [[Johann Jakob Hartenkeil|Johann Jakob Hartenkeils]] [[1809]] wurde er Protomedicats-Verweser und führte das medicinisch-chirurgische Studium in Salzburg. Unter der bayerischen Herrschaft ab [[1810]] war seine Funktion die des Kreismedizinalrates. Im Jahr [[1811]] wurde der bisherige k. k. Protomedikats-Verweser und Medicinalrat des Fürstentums Salzburg bei dem königl. bayerischen General Kommissariate des Salzach Kreises kön. bayerischer Medicinalrat. In demselben Jahre wurde er bei Errichtung eines Medicinal-Komitee Direktor desselben. |