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| | [[1909]] übersiedelte die Familie nach Hallein. Nach Absolvierung der Bildhauerklasse der Fachschule folgte er seinem Vater nach Dalmatien, der dort an der Renovierung von Altären arbeitete. Der Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] beendete diese Studienreise. | | [[1909]] übersiedelte die Familie nach Hallein. Nach Absolvierung der Bildhauerklasse der Fachschule folgte er seinem Vater nach Dalmatien, der dort an der Renovierung von Altären arbeitete. Der Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] beendete diese Studienreise. |
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| − | Durch seinen ersten Lehrer Alois Zwerber lernte er die breite Stilpalette historisierenden Kopieren kennen, setzte sich aber auch mit der Secession auseinander. Ab [[1920]] leitete er die "Halleiner Werkstätte für kirchliche Kunst und Kunstgwerbe" und studierte von [[1921]] bis [[1923]] bei Anton Hanak an der Wiener Kunstgewerbeschule. | + | Durch seinen ersten Lehrer Alois Zwerber lernte er die breite Stilpalette historisierenden Kopieren kennen, setzte sich aber auch mit der Secession auseinander. Ab [[1920]] leitete er die "Halleiner Werkstätte für kirchliche Kunst und Kunstgwerbe" und studierte von [[1921]] bis [[1923]] bei Anton Hanak an der Wiener Kunstgewerbeschule. Er beendete sein Studium mit der Note ''vorzüglich''. |
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| − | Adlhart schuf vor allem Holzplastiken für Kirchenausstattungen in [[Salzburg]], [[Oberösterreich]] und im süddeutschen Raum. Die wichtigsten Werke gelangen ihm in seinen monumentalen Arbeiten für das [[Erzstift St. Peter]] (Kolossalkruzifix, [[1925]]) und in Zusammenarbeit mit [[Clemens Holzmeister]] für das [[Haus für Mozart|Kleine Festspielhaus]] (marmorne Mimenmaske über dem Haupteingang, [[1926]]). Weiters arbeitete er auch an zahlreichen Chorgestühlen in den Domen von Salzburg ([[1957]]), Eisenstadt ([[1965]]) und Speyer, Bundesrepublik Deutschland ([[1969]]), mit sowie an Kreuzwegen, Gnadenstühlen und Denkmälern. So befinden sich von ihm in Salzburg rund 30 Werke. | + | Adlhart schuf vor allem Holzplastiken für Kirchenausstattungen in [[Salzburg]], [[Oberösterreich]] und im süddeutschen Raum. Die wichtigsten Werke gelangen ihm in seinen monumentalen Arbeiten für das [[Erzstift St. Peter]] (Kolossalkruzifix, [[1925]]) und in Zusammenarbeit mit [[Clemens Holzmeister]] für das [[Haus für Mozart|Kleine Festspielhaus]] (marmorne Mimenmaske über dem Haupteingang, [[1926]]). |
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| | + | Nach Ausbruch des [[Zweiten Weltkrieg]]es musste Jakob Adlhart [[1943]] nochmals einrücken und entkam durch großes Glück am [[13. Februar]] [[1945]] bei der Bombardierung von Dresden, dem Tod. |
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| | + | [[1952]] wurde er zum Titularprofessor ernannt.<br/> |
| | + | Weiters arbeitete er auch an zahlreichen Chorgestühlen in den Domen von Salzburg ([[1957]]), Eisenstadt ([[1965]]) und Speyer, Bundesrepublik Deutschland ([[1969]]), mit sowie an Kreuzwegen, Gnadenstühlen und Denkmälern. So befinden sich von ihm in Salzburg rund 30 Werke. |
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| | ==Werke in Salzburg== | | ==Werke in Salzburg== |