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[[Datei:Gedenktafel_Franz_Stelzhamer.jpg|thumb|Gedenktafel für Franz Stelzhamer in der [[Müllner Hauptstraße]]]]
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[[Datei:Franz_Stelzhamer_(um_1865).jpg|thumb|{{PAGENAME}} um 1865]]
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[[Datei:Das Wohnhaus von Franz Stelzhamer, dahinter die Pfarrkirche  Henndorf.jpg|thumb|Das ehemalige Wohnhaus von Franz Stelzhamer in Henndorf]]
 
'''Franz Stelzhamer''' (* [[29. November]] [[1802]] in Großpiesenham bei [[Ried im Innkreis]] in [[Oberösterreich]]; † [[14. Juli]] [[1874]] in [[Henndorf am Wallersee]]) war Mundart- und  Textdichter der oberösterreichischen Landeshymne, des ''Hoamatgsangs''.
 
'''Franz Stelzhamer''' (* [[29. November]] [[1802]] in Großpiesenham bei [[Ried im Innkreis]] in [[Oberösterreich]]; † [[14. Juli]] [[1874]] in [[Henndorf am Wallersee]]) war Mundart- und  Textdichter der oberösterreichischen Landeshymne, des ''Hoamatgsangs''.
    
==Geschichte==
 
==Geschichte==
Bevor er in Wien von [[1825]] bis [[1829]] Jus studierte, besuchte Stelzhamer  von [[1815]] bis [[1821]] das Gymnasium in [[Salzburg]] (wo er sich als ausgezeichneter Schüler hervortat<ref>Quelle ''Simon Stampfer, von der Zauberscheibe zum Film'', Peter Schuster, Christian Strasser, Schriftenreihe des [[Landespressebüro]]s, Nr. 142, ISBN 3-85015-154-2</ref>). Da wohnte er bei seinem älteren, ebenfalls am Gymnasium studierenden Bruder Peter<ref>der im selben Gymnasium wie Franz war, jedoch nach einem Vorkommnis von der Schule verwiesen wurde, Quelle ''Simon Stampfer, von der Zauberscheibe zum Film'', Peter Schuster, Christian Strasser, Schriftenreihe des [[Landespressebüro]]s, Nr. 142, ISBN 3-85015-154-2</ref> in der [[Steingasse]] Nr. 26 im 3. Stock. Später wechselte er aber jährlich ein bis zwei Mal sein Quartier: [[Linzer Gasse]] 15, 1. Stock; [[Getreidegasse]] 1, 4. Stock; [[Sigmund-Haffner-Gasse]] 7–9, 2. Stock, beim Schneider Gasparotti.
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Bevor er in Wien von [[1825]] bis [[1829]] Rechtswissenschaft studierte, besuchte Stelzhamer  von [[1815]] bis [[1821]] das [[Gymnasium in Salzburg]] (wo er sich als ausgezeichneter Schüler hervortat<ref>Quelle ''Simon Stampfer, von der Zauberscheibe zum Film'', Peter Schuster, Christian Strasser, Schriftenreihe des [[Landespressebüro]]s, Nr. 142, ISBN 3-85015-154-2</ref>). Da wohnte er bei seinem älteren, ebenfalls am Gymnasium studierenden Bruder Peter<ref>der im selben Gymnasium wie Franz war, jedoch nach einem Vorkommnis von der Schule verwiesen wurde, Quelle ''Simon Stampfer, von der Zauberscheibe zum Film'', Peter Schuster, Christian Strasser, Schriftenreihe des [[Landespressebüro]]s, Nr. 142, ISBN 3-85015-154-2</ref> in der [[Steingasse]] Nr. 26 im 3. Stock. Später wechselte er aber jährlich ein bis zwei Mal sein Quartier: [[Linzer Gasse]] 15, 1. Stock; [[Getreidegasse]] 1, 4. Stock; [[Sigmund-Haffner-Gasse]] 7–9, 2. Stock, beim Schneider Gasparotti.
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Dann ging er als Hauslehrer erst nach Bielitz, Schlesien, k.k. Österreich (heute Polen), und später nach Wien (Braunhirschengrund, heute Fünfhaus). Darauf war er kurze Zeit im Linzer Priesterseminar ([[1832]]/[[1833]]) und [[1835]]/[[1836]] bei einer Schauspielertruppe am königlichen Theater in Passau (Bayern).  
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Dann ging er als Hauslehrer erst nach Bielitz, Schlesien, k.k. Österreich (heute Polen), und später nach Wien (Braunhirschengrund, heute Fünfhaus). Darauf war er kurze Zeit im Linzer Priesterseminar ([[1832]]/[[1833]]) und [[1835]]/[[1836]] bei einer Schauspieltruppe am königlichen Theater in [[Passau]] ([[Bayern]]).  
    
1836 ging er zum ersten Mal mit Gedichten in obderennsischer Volksmundart an die Öffentlichkeit. Sein Ruf als hervorragender Volksmundartdichter wurde durch den [[1837]] in Wien erschienenen Mundartgedichtband ''Lieder in obderennsischer Volksmundart'' begründet.
 
1836 ging er zum ersten Mal mit Gedichten in obderennsischer Volksmundart an die Öffentlichkeit. Sein Ruf als hervorragender Volksmundartdichter wurde durch den [[1837]] in Wien erschienenen Mundartgedichtband ''Lieder in obderennsischer Volksmundart'' begründet.
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Ab [[1845]] war er mit seiner Frau Barbara, geborene Reyß, und seiner Tochter Lini in Ried im Innkreis zu Hause. Finanzielle Nöte veranlassten ihn immer wieder zu Vortragsreisen, die Suche nach neuen literarischen Märkten und der frühe Tod seiner Tochter führten ihn [[1852]] bis [[1855]] nach München, Augsburg und Stuttgart (Deutschland).  
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Ab [[1845]] war er mit seiner Frau Barbara, geborene Reyß, und seiner Tochter Lini in Ried im Innkreis zu Hause. Finanzielle Nöte veranlassten ihn immer wieder zu Vortragsreisen, die Suche nach neuen literarischen Märkten und der frühe Tod seiner Tochter führten ihn [[1852]] bis [[1855]] nach München, Augsburg und Stuttgart ([[Deutschland]]).  
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Nach dem Tod seiner ersten Frau ([[1856]]) - sie ist im [[Sebastiansfriedhof]] in der [[Linzer Gasse]] begraben - lebte er sehr oft in [[Salzburg]]. [[1856]] heiratete er Therese Böhm-Pammer und lebte von [[1870]] bis zu seinem Tod mit ihr und den beiden Kindern Lucina und Rosalia im ehemaligen Wohnhaus seines Freundes [[Sylvester Wagner]] in Henndorf.
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Nach dem Tod seiner ersten Frau ([[1856]]) - sie ist im [[Sebastiansfriedhof]] an der [[Linzer Gasse]] begraben - lebte er sehr oft in [[Salzburg]]. [[1856]] heiratete er Therese Böhm-Pammer und lebte von [[1870]] bis zu seinem Tod mit ihr und den beiden Kindern Lucina und Rosalia im ehemaligen Wohnhaus seines Freundes [[Sylvester Wagner]] in Henndorf.
    
Er war auch Mitglied der [[Schlappgesellschaft]] im [[Müllnerbräu]] in Salzburg.
 
Er war auch Mitglied der [[Schlappgesellschaft]] im [[Müllnerbräu]] in Salzburg.
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==Bildergalerie==
 
==Bildergalerie==
 
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Datei:Das Wohnhaus von Franz Stelzhamer, dahinter die Pfarrkirche Henndorf.jpg|Das ehemalige Wohnhaus von Franz Stelzhamer, dahinter die Pfarrkirche Henndorf
   
Datei:DSC09503.JPG|Franz Stelzhamer-Denkmal in Henndorf, es wurde vom Land [[Oberösterreich]] im Jahr [[1974]] zum 100sten Todestag des Dichters gestiftet.  
 
Datei:DSC09503.JPG|Franz Stelzhamer-Denkmal in Henndorf, es wurde vom Land [[Oberösterreich]] im Jahr [[1974]] zum 100sten Todestag des Dichters gestiftet.  
 
Datei:Hier wohnte Franz Stelzhamer in Henndorf.jpg|Hier wohnte Franz Stelzhamer in Henndorf
 
Datei:Hier wohnte Franz Stelzhamer in Henndorf.jpg|Hier wohnte Franz Stelzhamer in Henndorf
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Datei:Grab von Franz Stelzhamer am Henndorfer Friedhof.JPG|Grabstein von Franz Stelzhamer am Henndorfer Friedhof
 
Datei:Grab von Franz Stelzhamer am Henndorfer Friedhof.JPG|Grabstein von Franz Stelzhamer am Henndorfer Friedhof
 
Datei:Die Schöpfer des Grabsteins von Franz Stelzhamer.jpg|Die Schöpfer des Grabmales für Franz Stelzhamer
 
Datei:Die Schöpfer des Grabsteins von Franz Stelzhamer.jpg|Die Schöpfer des Grabmales für Franz Stelzhamer
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Datei:Gedenktafel_Franz_Stelzhamer.jpg|Gedenktafel für Franz Stelzhamer in der [[Stadt Salzburg]] in der [[Müllner Hauptstraße]]
 
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[[Kategorie:Person (Geschichte)|Stelzhamer, Franz]]
 
[[Kategorie:Person (Geschichte)|Stelzhamer, Franz]]
 
[[Kategorie:Geschichte (Person)|Stelzhamer, Franz]]
 
[[Kategorie:Geschichte (Person)|Stelzhamer, Franz]]
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[[Kategorie:Künstler|Stelzhamer, Franz]]
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[[Kategorie:Dichter|Stelzhamer, Franz]]
 
[[Kategorie:Mundartdichter|Stelzhamer, Franz]]
 
[[Kategorie:Mundartdichter|Stelzhamer, Franz]]
 
[[Kategorie:Zuagroaste|Stelzhamer, Franz]]
 
[[Kategorie:Zuagroaste|Stelzhamer, Franz]]
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[[Kategorie:aus anderen Bundesländern|Stelzhamer, Franz]]

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