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Der k.u.k. Oberleutnant Arthur Chevalier de Coline Tarsienne kaufte Frauenstein, schied aus dem Militärdienst aus und zog mit seiner Frau Betty Weihs, einer beliebten Provinzschauspielerin, 1870 nach Ried. Doch schmälerte sein Vermögen der Börsenkrach 1873 derart, dass er wieder in den Armeedienst zurückkehrte und Frauenstein in den Sommermonaten vermieten musste. Bekannteste Mieterin war die gefeierte Burgschauspielerin Katharina Schratt. Sie wohnte jeweils 1886, 1887 und 1888 in den Sommermonaten in Frauenstein.
 
Der k.u.k. Oberleutnant Arthur Chevalier de Coline Tarsienne kaufte Frauenstein, schied aus dem Militärdienst aus und zog mit seiner Frau Betty Weihs, einer beliebten Provinzschauspielerin, 1870 nach Ried. Doch schmälerte sein Vermögen der Börsenkrach 1873 derart, dass er wieder in den Armeedienst zurückkehrte und Frauenstein in den Sommermonaten vermieten musste. Bekannteste Mieterin war die gefeierte Burgschauspielerin Katharina Schratt. Sie wohnte jeweils 1886, 1887 und 1888 in den Sommermonaten in Frauenstein.
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Schratt spielte mit dem Gedanken, Frauenstein zu kaufen, doch kam ihr [[Karl Haiser]] zuvor und erwarb das Anwesen am [[17. August]] [[1888]]. Er lebte dann mit seiner Frau immer wieder hier. Er war sehr an einer verkehrstechnischen Aufschließung Rieds interessiert, errichtete mehrere Bootshäuser auf kleinen Uferparzellen rund um den See, damit er mit seiner kleinen Dampf-Barkasse von eigenem Grund ab- und auf eigenem anlegen konnte. Ab 1882/83 war der See ja dann durch die [[Salzkammergut-Lokalbahn]] gut erreichbar geworden. Er erneuerte die Trink- und Nutzwasserleitungen aus der Dichtl- und der Haiserquelle sowie aus dem Hubritzbach.
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Schratt spielte mit dem Gedanken, Frauenstein zu kaufen, doch kam ihr Karl Haiser zuvor und erwarb das Anwesen am [[17. August]] [[1888]]. Er lebte dann mit seiner Frau immer wieder hier. Er war sehr an einer verkehrstechnischen Aufschließung Rieds interessiert, errichtete mehrere Bootshäuser auf kleinen Uferparzellen rund um den See, damit er mit seiner kleinen Dampf-Barkasse von eigenem Grund ab- und auf eigenem anlegen konnte. Ab 1882/83 war der See ja dann durch die [[Salzkammergut-Lokalbahn]] gut erreichbar geworden. Er erneuerte die Trink- und Nutzwasserleitungen aus der Dichtl- und der Haiserquelle sowie aus dem Hubritzbach.
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Am [[14. März]] [[1910]] besichtigte ein Komitee des Vereins [[Verein Ferienhort|Ferienhort für bedürftige Gymnasial- und Realschüler]] unter Führung von Karl Hoch die Liegenschaft, die es für den Verein zu erwerben beabsichtigte. Am [[1. Juli]] [[1910]] erwarb der Verein das Grundstück um 119.000 [[Krone]]n (das entspricht rund 630.000 Euro Geldwert, 2011). Karl Haiser, beeindruckt von der Idee, hier einen Ferienhort zu errichten, gab das Grundstück günstiger ab. Kurz nach dem Verkauf starb Haiser.
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Am [[14. März]] [[1910]] besichtigte ein Komitee des Vereins Ferienhort für bedürftige Gymnasial- und Realschüler unter Führung von Karl Hoch die Liegenschaft, die es für den Verein zu erwerben beabsichtigte. Am [[1. Juli]] [[1910]] erwarb der Verein das Grundstück um 119.000 [[Krone]]n (das entspricht rund 630.000 Euro Geldwert, 2011). Karl Haiser, beeindruckt von der Idee, hier einen Ferienhort zu errichten, gab das Grundstück günstiger ab. Kurz nach dem Verkauf starb Haiser.
    
Es entstand neben der Villa Frauenstein nun der heutige Ferienhort Ried.
 
Es entstand neben der Villa Frauenstein nun der heutige Ferienhort Ried.

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