Das Hagengebirge ist eines der ältesten Jagdgebiete des [[Salzburg (Bundesland)|Bundeslandes Salzburg]]. Bereits im ausgehenden Mittelalter veranstalteten die [[Salzburger Erzbischöfe]] daselbst große Jagden, ehe Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] während der Jahre [[1603]] - [[1607]] das [[Jagdschloss Blühnbach]] errichten ließ. Über die Erschließungsgeschichte des Hagengebirges ist wenig bekannt; der große Alpinist [[Hermann von Barth]] hat dieses im Jahre [[1873]] besucht und im Rahmen seiner Wanderungen einige nicht unbedeutende Messungen zur orographischen und hypsometrischen Strukturerfassung des Gebirges durchgeführt. Die Resultate seiner Forschungen erzählt er uns eindrucksvoll in seinem berühmten Alpinklassiker ''Aus den nördlichen Kalkalpen''. Heute wird das Hagengebirge, die Interessen von Jagd- und Forstwirtschaft ausgenommen, vorzugsweise von Wanderern aufgesucht, die mit den vorzufindenden topographischen Gegebenheiten vertraut sind und auf seltene Erscheinungen unserer alpinen Fauna und Flora zu treffen hoffen. Der markierten Wanderwege im Hagengebirge sind wenige, und selbst diese befinden sich im Gegensatz zu jenen vieler anderer, benachbarter Gebiete in einem nur sehr mäßigen Zustande. Das Hagengebirge wird übrigens auch von der Hochspannungsleitung überquert, welche den Strom von den Stauwerken Kapruns in die nördlichen Gaue unseres Landes transportiert.
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Das Hagengebirge ist eines der ältesten Jagdgebiete des [[Salzburg (Bundesland)|Bundeslandes Salzburg]]. Bereits im ausgehenden Mittelalter veranstalteten die [[Salzburger Erzbischöfe]] daselbst große Jagden, ehe Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] während der Jahre [[1603]] - [[1607]] das [[Jagdschloss Blühnbach]] errichten ließ. Über die Erschließungsgeschichte des Hagengebirges ist wenig bekannt; der große Alpinist [[Hermann von Barth]] hat dieses im Jahre [[1873]] besucht und im Rahmen seiner Wanderungen einige nicht unbedeutende Messungen zur orographischen und hypsometrischen Strukturerfassung des Gebirges durchgeführt. Die Resultate seiner Forschungen erzählt er uns eindrucksvoll in seinem berühmten Alpinklassiker ''Aus den nördlichen Kalkalpen''.
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Heute wird das Hagengebirge, die Interessen von Jagd- und Forstwirtschaft ausgenommen, vorzugsweise von Wanderern aufgesucht, die mit den vorzufindenden topographischen Gegebenheiten vertraut sind und auf seltene Erscheinungen unserer alpinen Fauna und Flora zu treffen hoffen. Der markierten Wanderwege im Hagengebirge sind wenige, und selbst diese befinden sich im Gegensatz zu jenen vieler anderer, benachbarter Gebiete in einem nur sehr mäßigen Zustande. Das Hagengebirge wird übrigens auch von der Hochspannungsleitung überquert, welche den Strom von den Stauwerken Kapruns in die nördlichen Gaue unseres Landes transportiert.
== Literatur ==
== Literatur ==
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* [http://www.kienperg.at/inhalt.php?lang=de&kz=as&id=48 Wanderungen durch das Hagengebirge]
* [http://www.kienperg.at/inhalt.php?lang=de&kz=as&id=48 Wanderungen durch das Hagengebirge]
* [http://www.kienperg.at/inhalt.php?lang=de&kz=as&id=84 Auf den Teufelshörnern im hinteren Blühnbachtal]
* [http://www.kienperg.at/inhalt.php?lang=de&kz=as&id=84 Auf den Teufelshörnern im hinteren Blühnbachtal]