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{{Googlemapsadr|Getreidegasse|5020+salzburg}}Die [[Getreidegasse]] liegt in der [[Altstadt]] und ist heute [[Salzburg]]s berühmteste Einkaufsstraße. Ihr besonderer Charakter ergibt sich auch durch die zahlreichen schmiedeeisernen Zunftzeichen.  
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{{Googlemapsadr|Getreidegasse|5020+salzburg}}Die [[Getreidegasse]] liegt in der [[Altstadt]] von [[Salzburg]] und ist heute Salzburgs berühmteste Einkaufsstraße. Ihr besonderer Charakter ergibt sich auch durch die zahlreichen schmiedeeisernen Zunftzeichen.  
    
==Geschichte==
 
==Geschichte==
Diese uralte Gasse war bereits zur Römerzeit ein bedeutender Verkehrsweg und einzige Verkehrsader durch die Stadt, die nach Norden bzw. Westen an dem heutigen [[Schloss Klessheim]] bzw. am heutigen Liefering in heutige Bayern führte. Im Mittelalter wurde die Straße erstmals [[1150]] als „Trabegasse“ erwähnt. Das Wort leitet sich vom Traben der Pferde her. Der Ursprung des Namens liegt also nicht im Wort Getreide. Vermutlich wurde aus Trabe-, Trab- oder Trav-Gasse später Tragasse - Traidgasse - Getreidgasse schließlich Getreidegasse.  
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Diese uralte Gasse war bereits zur Römerzeit ein bedeutender Verkehrsweg und einzige Verkehrsader durch die Stadt, die nach Norden bzw. Westen an dem heutigen [[Schloss Klessheim]] bzw. am heutigen [[Liefering] ins heutige Bayern führte. Bis in die Regierungszeit von Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] blieb sie auch die einzige Verkehrsader durch die Stadt und in Richtung Bayern.
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Im Mittelalter wurde die Straße erstmals [[1150]] als „Trabegasse“ erwähnt. Das Wort leitet sich vom Traben der Pferde her. Der Ursprung des Namens liegt also nicht im Wort Getreide. Vermutlich wurde aus Trabe-, Trab- oder Trav-Gasse später Tragasse - Traidgasse - Getreidgasse schließlich Getreidegasse.  
    
Die Getreidegasse stellte bereits zur Römerzeit eine bedeutende Verkehrsader dar. Im [[14. Jahrhundert]] bekam Salzburg das Stapelrecht. Die durchreisenden Kaufleute boten am [[Waagplatz]] 1 und in der Getreidegasse 18-22 wichtige Waren an.  
 
Die Getreidegasse stellte bereits zur Römerzeit eine bedeutende Verkehrsader dar. Im [[14. Jahrhundert]] bekam Salzburg das Stapelrecht. Die durchreisenden Kaufleute boten am [[Waagplatz]] 1 und in der Getreidegasse 18-22 wichtige Waren an.  
 
   
 
   
Bis in die Regierungszeit von Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] war die Gasse die einzige Verkehrsader durch die Stadt und in Richtung Bayern.
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Gereinigt wurde die Getreidegasse im Mittelalter einmal wöchentlich durch das Aufstauen des [[Almkanal]]s und anschließendem kurzzeitigen Fluten der Gasse, wodurch die Gasse ausgeschwemmt wurde.  
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Gereinigt wurde die belebte Getreidegasse im Mittelalter einmal wöchentlich durch das Aufstauen des [[Almkanal]]s, durch das kurzzeitige Fluten der Gasse, wodurch die Gasse ausgeschwemmt wurde.  
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Zu sehen sind auch heute noch zahlreiche Zunftzeichen.
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Zu sehen sind auch heute noch zahlreiche Zunftzeichen, wenn auch schon gemischt mit "modernen Zunftzeichen" internationaler Boutiquen und Geschäftsketten.
    
==Lage==
 
==Lage==
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==Persönlichkeiten==
 
==Persönlichkeiten==
Ihre Bekanntheit hat die Getreidegasse vor allem [[Wolfgang Amadeus Mozart]] zu verdanken, der hier [[1756]] im [[Mozarts Geburtshaus|Hagenauerhaus]] (Getreidegasse 9) zur Welt kam.
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Ihre Bekanntheit hat die Getreidegasse vor allem [[Wolfgang Amadeus Mozart]] zu verdanken, der hier [[1756]] im [[Mozarts Geburtshaus|Hagenauerhaus]] (Getreidegasse 9) zur Welt kam. Heute ist in seinem Geburtshaus ein Museum eingerichtet, das Touristen aus aller Welt anlockt.
    
==Geschäfte==
 
==Geschäfte==
Als ehemalige Hauptverkehrsstraße - noch in den [[1950er]] Jahren fuhr der Obus durch die schmale Gasse - war die Getreidegasse im [[20. Jahrhundert]] immer von zahlreichen eingesessenen Firmen besiedelt. Große Modehäuser wie [[Thalhammer]] oder [[Mühlberger]], Schuhmode von [[Tagwerker]], oder die Eisenwarenhandlung [[Roitner]] prägten das Bild. Heute sind von den Traditionsbetrieben nur noch wenige erhalten, unter ihnen das Spielwarengeschäft [[Neumüller]] oder die Spirituosenhandlung [[Sporer]]. Mitte der [[1980er]] Jahre drängte mit [[McDonalds]] die erste internationale Kette in die Getreidegasse.
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Als ehemalige Hauptverkehrsstraße - noch in den [[1950er]] Jahren fuhr der Obus durch die schmale Gasse - war die Getreidegasse im [[20. Jahrhundert]] immer von zahlreichen eingesessenen Firmen besiedelt. Große Modehäuser wie [[Thalhammer]] oder [[Mühlberger]], Schuhmode von [[Tagwerker]] oder [[Denkstein]] oder die Eisenwarenhandlung [[Roitner]] prägten das Bild. Berühmt und beliebt waren die Produkte der ''Wiener Bäckerei'' gewesen. Man musste manchmal Geduld mitbringen, um an die begehrten Bäckereien dieses Hauses in der Warteschlange zu gelangen. Heute sind von den Traditionsbetrieben nur noch wenige erhalten, unter ihnen das Spielwarengeschäft [[Neumüller]] oder die Spirituosenhandlung [[Sporer]]. Mitte der [[1980er]] Jahre drängte mit McDonalds die erste internationale Kette in die Getreidegasse. Es folgten auch zwei Nordsee-Geschäfte.
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Spätestens mit der Entstehung der Einkaufszentren am Stadtrand von Salzburg, wie dem [[Europark]] oder der [[Shopping City Alpenstraße]], hat ein Wandel im Branchenmix der Getreidegasse eingesetzt. Einheimische Familienbetriebe wichen großen Markennamen. Aber genau mit diesem Markennamen will die [[Altstadt Salzburg Marketing Ges.m.b.H.]] wieder vermehrt Einheimische in die Altstadt locken und natürlich vor allem auch bei den Touristen punkten. Wobei die kritische Anmerkung gestattet sei, dass internationale Marken in allen Großstädten der Welt anzutreffen sind und somit Salzburg austauschbar wird. Auch verliert die Getreidegasse mit der Internationalität wohl auch ihren besonderen Flair, der eben ihren Reiz ausgemacht hatte.
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Spätestens mit der Entstehung der Einkaufszentren am Stadtrand von Salzburg, wie dem [[Europark]] oder der [[Shopping City Alpenstraße]], hat ein Wandel im Branchenmix der Getreidegasse eingesetzt. Einheimische Familienbetriebe wichen großen Markennamen. Aber genau mit diesem Markennamen will die [[Altstadt Salzburg Marketing Ges.m.b.H.]] wieder vermehrt Einheimische in die Altstadt locken und natürlich vor allem auch bei den Touristen punkten.
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==Caféhäuser==
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Sowohl in der Getreidegasse selbst als auch in angrenzenden Durchhäusern fanden und finden sich traditionsreiche [[Salzburger Caféhäuser]]:
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* [[Café Getreidegasse]]
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* [[Café-Konditorei Schatz]]
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* [[Café Mozart]]
    
==Quellen==
 
==Quellen==

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