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Eine Insel als "unechter Pfahlbau", [[Die künstliche Insel im Fuschlsee- eine archäologische Rarität!|die künstliche Fuschlsee-Insel]], ein von Romanen geschaffener "[[Packwerkbauten|Packwerkbau]]", ist prähistorisch. Er datiert aus der Zeit [[450]]–[[630]] n. Chr.  
 
Eine Insel als "unechter Pfahlbau", [[Die künstliche Insel im Fuschlsee- eine archäologische Rarität!|die künstliche Fuschlsee-Insel]], ein von Romanen geschaffener "[[Packwerkbauten|Packwerkbau]]", ist prähistorisch. Er datiert aus der Zeit [[450]]–[[630]] n. Chr.  
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[[2023]] gab es eine Debatte um ein Gebäude, das seit rund 40 Jahren am Ufer des Fuschlsees in Hof im Grünland steht. Es befindet sich wenige Meter südöstlich von der Schlossfischerei.<ref>Lage auf [https://www.openstreetmap.org/?mlat=47.80535&mlon=13.25635#map=18/47.80535/13.25635 www.openstreetmap.org]</ref> Ein Jahr nach dem Bau erteilte die Gemeinde eine Einzelbewilligung für die touristische Nutzung als Dependance des Hotels Schloss Fuschl. Touristisch dürfte das Gebäude aber nie genutzt worden sein. Auf Antrag der Besitzerin des Gebäudes, der Max-Grundig-Stiftung, entschied die Gemeindevertretung von Hof im Sommer 2023, eine Umnutzung der Einzelbewilligung auf Wohnnutzung vorzunehmen. Für diese Entscheidung brauchte es die Genehmigung der [[Bezirkshauptmannschaft Salzburg-Umgebung]]. Diese hatte im November 2023 die Genehmigung nun versagt. Das teilte [[Landesrat]] [[Martin Zauner]] ([[FPÖ]]) am [[8. November]] im [[Salzburger Landtag]] nach einer mündlichen Anfrage der [[Landtagsabgeordnete]]n [[Karin Dollinger]] ([[SPÖ]]) zu der Causa mit. Zauner gab an, die Stelle gut zu kennen. "Der Rundwanderweg muss hier eine Schleife ziehen. Das ist sehr lästig, auch weil es eigentlich ein schöner Teil des Ufers ist, der nun der Öffentlichkeit nicht zur Verfügung steht."
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[[2023]] gab es eine Debatte um ein Gebäude, das seit rund 40 Jahren am Ufer des Fuschlsees in Hof im Grünland steht. Es befindet sich wenige Meter südöstlich von der Schlossfischerei.<ref>Lage auf [https://www.openstreetmap.org/?mlat=47.80535&mlon=13.25635#map=18/47.80535/13.25635 www.openstreetmap.org]</ref> Ein Jahr nach dem Bau erteilte die Gemeinde eine Einzelbewilligung für die touristische Nutzung als Dependance des Hotels Schloss Fuschl. Touristisch dürfte das Gebäude aber nie genutzt worden sein. Auf Antrag der Besitzerin des Gebäudes, der Max-Grundig-Stiftung, entschied die Gemeindevertretung von Hof im Sommer 2023, eine Umnutzung der Einzelbewilligung auf Wohnnutzung vorzunehmen. Für diese Entscheidung brauchte es die Genehmigung der [[Bezirkshauptmannschaft Salzburg-Umgebung]]. Diese hatte im November 2023 die Genehmigung nun versagt. Das teilte [[Landesrat]] [[Martin Zauner (Landesrat)|Martin Zauner]] ([[FPÖ]]) am [[8. November]] im [[Salzburger Landtag]] nach einer mündlichen Anfrage der [[Landtagsabgeordnete]]n [[Karin Dollinger]] ([[SPÖ]]) zu der Causa mit. Zauner gab an, die Stelle gut zu kennen. "Der Rundwanderweg muss hier eine Schleife ziehen. Das ist sehr lästig, auch weil es eigentlich ein schöner Teil des Ufers ist, der nun der Öffentlichkeit nicht zur Verfügung steht."
    
Das Gebäude wurde im Laufe der Jahre umgebaut. Offiziell wurde bei dem Grundstück laut Zauner im Jahr [[1997]] die Bewilligung für die Erweiterung einer Pkw-Garage samt Nebengebäuden erteilt. Mittlerweile beträgt die Gesamtnutzfläche des Gebäudes 627 Quadratmeter. 188 davon sind oberirdisch, 438 Quadratmeter der Nutzfläche wurden unterirdisch errichtet. Karin Dollingers Kommentar: "627 Quadratmeter Nutzfläche im Grünland - das nenne ich ein Schnäppchen." Man müsse in der Sache auch anmerken, dass schon die Einzelbewilligung im Jahr [[1983]] nicht rechtens war. "Einzelbewilligungen für touristische Nutzungen waren nie im Gesetz verankert." Sie ist nun der Ansicht, dass das Gebäude abgerissen werden müsse. "Schwarzbauten kann man im Nachhinein nicht legalisieren. Man kann auch eine Zwölfjährige nicht Autofahren lassen, nur weil ihr jemand widerrechtlich einen Führerschein ausgestellt hat."
 
Das Gebäude wurde im Laufe der Jahre umgebaut. Offiziell wurde bei dem Grundstück laut Zauner im Jahr [[1997]] die Bewilligung für die Erweiterung einer Pkw-Garage samt Nebengebäuden erteilt. Mittlerweile beträgt die Gesamtnutzfläche des Gebäudes 627 Quadratmeter. 188 davon sind oberirdisch, 438 Quadratmeter der Nutzfläche wurden unterirdisch errichtet. Karin Dollingers Kommentar: "627 Quadratmeter Nutzfläche im Grünland - das nenne ich ein Schnäppchen." Man müsse in der Sache auch anmerken, dass schon die Einzelbewilligung im Jahr [[1983]] nicht rechtens war. "Einzelbewilligungen für touristische Nutzungen waren nie im Gesetz verankert." Sie ist nun der Ansicht, dass das Gebäude abgerissen werden müsse. "Schwarzbauten kann man im Nachhinein nicht legalisieren. Man kann auch eine Zwölfjährige nicht Autofahren lassen, nur weil ihr jemand widerrechtlich einen Führerschein ausgestellt hat."

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