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Umgeben werden diese Skulpturen von Halbreliefs weiblicher Karyatiden mit geflochtenen Fischschwänzen.  
 
Umgeben werden diese Skulpturen von Halbreliefs weiblicher Karyatiden mit geflochtenen Fischschwänzen.  
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Das Altarblatt der Kapelle mit Jesus, seinen Jüngern die Füße waschend, malte [[Jakob Zanusi]] [[1749]] auf Kupfer.<ref>[https://books.google.at/books?id=wppmAAAAcAAJ&pg=PA52 Touristen-Handbuch für Salzburg, 1845]</ref> Der ursprüngliche Altar mit dem gleichen Motiv war eine Reliefarbeit von [[Hans Waldburger]].<ref>Hildegard Kretschmer, Reclams Städteführer Salzburg: Architektur und Kunst, 2016</ref> Die seitlichen Figuren des heiligen Christophorus und des heiligen Georg aus der Mitte des 17. Jahrhunderts werden [[Anton Pfaffinger]] zugeschrieben. Zuoberst auf dem Altar findet sich im gesprengten Giebel erneut das Wappen des Fürsterzbischofs.
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Das Altarblatt der Kapelle mit Jesus, seinen Jüngern die Füße waschend, malte [[Jakob Zanusi]] [[1749]] auf Kupfer.<ref>[https://books.google.at/books?id=wppmAAAAcAAJ&pg=PA52 Touristen-Handbuch für Salzburg, 1845]</ref> Der ursprüngliche Altar mit dem gleichen Motiv war eine Reliefarbeit von [[Hans Waldburger]].<ref>Hildegard Kretschmer, Reclams Städteführer Salzburg: Architektur und Kunst, 2016</ref> Die seitlichen Figuren des heiligen Christophorus und des heiligen Georg aus der Mitte des [[17. Jahrhundert]]s werden [[Josef Anton Pfaffinger]] zugeschrieben. Zuoberst auf dem Altar findet sich im gesprengten Giebel erneut das Wappen des Fürsterzbischofs.
    
Die Altarnische überspannt ein hoher Triumphbogen (kanellierte Pilaster mit Kapitel), der mittig in bunten Farben erneut das Prunkwappen von Wolf Dietrich zeigt. Das folgende Rundbogengewölbe wurde mit buntem [[Stuck]] (wohl von Elia Castello) — ähnlich wie in der [[Neue Residenz|Neuen Residenz]] — ausgestattet. Das Gewölbe ist in neun Felder aufgeteilt. Mittig befindet sich das [[Wappen der Fürsterzbischöfe|Prunkwappen]] von Wolf Dietrich von Raitenau (Hut mit zwei Federn, roter Löwe mit Blau in goldenem Schrägbalken, mittig schwarze Kugel auf silbernem Feld).   
 
Die Altarnische überspannt ein hoher Triumphbogen (kanellierte Pilaster mit Kapitel), der mittig in bunten Farben erneut das Prunkwappen von Wolf Dietrich zeigt. Das folgende Rundbogengewölbe wurde mit buntem [[Stuck]] (wohl von Elia Castello) — ähnlich wie in der [[Neue Residenz|Neuen Residenz]] — ausgestattet. Das Gewölbe ist in neun Felder aufgeteilt. Mittig befindet sich das [[Wappen der Fürsterzbischöfe|Prunkwappen]] von Wolf Dietrich von Raitenau (Hut mit zwei Federn, roter Löwe mit Blau in goldenem Schrägbalken, mittig schwarze Kugel auf silbernem Feld).   
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Dazwischen finden sich vier Felder mit ovalem Rahmen, in denen die vier Kardinaltugenden als farbige allegorische Frauenfiguren zu sehen sind:   
 
Dazwischen finden sich vier Felder mit ovalem Rahmen, in denen die vier Kardinaltugenden als farbige allegorische Frauenfiguren zu sehen sind:   
 
* die Gerechtigkeit (lat. ''iustitia'' mit den Attributen Waage und Schwert),  
 
* die Gerechtigkeit (lat. ''iustitia'' mit den Attributen Waage und Schwert),  
* die M��ßigung (lat. ''temperantia'' mit den Attributen Wasserkrug und Wasserschale),  
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* die Mäßigung (lat. ''temperantia'' mit den Attributen Wasserkrug und Wasserschale),  
 
* die Stärke (lat. ''fortitudo'' mit dem Attribut Säule) und  
 
* die Stärke (lat. ''fortitudo'' mit dem Attribut Säule) und  
 
* die Weisheit (lat. ''sapientia'' mit dem Attribut Spiegel).  
 
* die Weisheit (lat. ''sapientia'' mit dem Attribut Spiegel).  

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