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== Leben ==
 
== Leben ==
[[Datei:Christen.jpg|mini]]Christen besuchte in Wien das Wasa-Gymnasium und promovierte dann 1894 an der Wiener Universität zum Doktor der Medizin. Er war an bedeutenden Wiener Kliniken als Assistent tätig und wurde später als Distriktsarzt nach Nordmähren berufen. 1908 erfolgte seine Ernennung zum k. k. Bezirksarzt in Tamsweg. Zuvor war an dieser Stelle Dr. Kleinmann tätig, der nach Zell am See versetzt wurde.<ref>Salzburger Volksblatt: unabh. Tageszeitung f. Stadt u. Land Salzburg, 23. Juli 1908, 4.</ref> 1910 folgte durch den Landespräsidenten die Ernennung zum Sanitätskonzipisten - zuvor war Christen Sanitätsassistent gewesen.<ref>Grazer Tagblatt, 4. März 1910, 10.</ref> Eventuell mit dieser Funktion in Zusammenhang stand der "Samariterkurs" (Erste-Hilfe-Kurs) den Christen jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag für drei Monate abhielt. Am zweiten Kurs beteiligten sich 20-30 Personen.<ref>Salzburger Chronik für Stadt und Land, 12. Januar 1911, 3.</ref>
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[[Datei:Christen.jpg|mini|Salzburger Chronik für Stadt und Land, 24. Mai 1934]]Christen besuchte in Wien das Wasa-Gymnasium und promovierte dann 1894 an der Wiener Universität zum Doktor der Medizin. Er war an bedeutenden Wiener Kliniken als Assistent tätig und wurde später als Distriktsarzt nach Nordmähren berufen. 1908 erfolgte seine Ernennung zum k. k. Bezirksarzt in Tamsweg. Zuvor war an dieser Stelle Dr. Kleinmann tätig, der nach Zell am See versetzt wurde.<ref>Salzburger Volksblatt: unabh. Tageszeitung f. Stadt u. Land Salzburg, 23. Juli 1908, 4.</ref> 1910 folgte durch den Landespräsidenten die Ernennung zum Sanitätskonzipisten - zuvor war Christen Sanitätsassistent gewesen.<ref>Grazer Tagblatt, 4. März 1910, 10.</ref> Eventuell mit dieser Funktion in Zusammenhang stand der "Samariterkurs" (Erste-Hilfe-Kurs) den Christen jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag für drei Monate abhielt. Am zweiten Kurs beteiligten sich 20-30 Personen.<ref>Salzburger Chronik für Stadt und Land, 12. Januar 1911, 3.</ref>
    
Immer wieder gibt es Zeitungberichte über Unfälle, deren Opfer durch Christen als Primarius des Tamsweger Krankenhauses gerettet werden konnten. "(Gespießt.) Man schreibt uns aus Ramingstein, 7. d.:
 
Immer wieder gibt es Zeitungberichte über Unfälle, deren Opfer durch Christen als Primarius des Tamsweger Krankenhauses gerettet werden konnten. "(Gespießt.) Man schreibt uns aus Ramingstein, 7. d.:
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1930 endet die 22jähriger Tätigkeit von Dr. Christen in Tamsweg, wo er sich u.a. um die Ausgestaltung des dortigen Krankenhauses größte Verdienste erwarb. Es erfolgte seine Ernennung zum Landes-Sanitätsdirektor von Salzburg. Er war der Nachfolger von Dr. Friedrich Baldi.<ref>Salzburger Volksblatt: unabh. Tageszeitung f. Stadt u. Land Salzburg, 2. April 1932, 11.</ref>  
 
1930 endet die 22jähriger Tätigkeit von Dr. Christen in Tamsweg, wo er sich u.a. um die Ausgestaltung des dortigen Krankenhauses größte Verdienste erwarb. Es erfolgte seine Ernennung zum Landes-Sanitätsdirektor von Salzburg. Er war der Nachfolger von Dr. Friedrich Baldi.<ref>Salzburger Volksblatt: unabh. Tageszeitung f. Stadt u. Land Salzburg, 2. April 1932, 11.</ref>  
 
Die Landesregierung Salzburg hat mit 16. Mai 1934 "im Sinne des § 14 des Gesetzes vom 22. Dezember 1891, betreffend die Errichtung von Ärztekammern die Auflösung der Ärztekammer im Lande Salzburg wegen gesetz- und vorschriftswidrigen Gebarens verfügt." Die Agenden der Kammer wurden dem Landessanitätsdirektor der Landesregierung, Regierungsrat Dr. Vinzenz Christen, der zuvor der Vorsitzende gewesen war, übertragen.<ref>Salzburger Chronik für Stadt und Land, 24. Mai 1934, 7.</ref>
 
Die Landesregierung Salzburg hat mit 16. Mai 1934 "im Sinne des § 14 des Gesetzes vom 22. Dezember 1891, betreffend die Errichtung von Ärztekammern die Auflösung der Ärztekammer im Lande Salzburg wegen gesetz- und vorschriftswidrigen Gebarens verfügt." Die Agenden der Kammer wurden dem Landessanitätsdirektor der Landesregierung, Regierungsrat Dr. Vinzenz Christen, der zuvor der Vorsitzende gewesen war, übertragen.<ref>Salzburger Chronik für Stadt und Land, 24. Mai 1934, 7.</ref>
Als Landessanitätsrat trat er 1940 in den Ruhestand.
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Als Landessanitätsrat trat er 1940 in den Ruhestand.
    
Die Beisetzung im August 1947 fand in aller Stille statt.
 
Die Beisetzung im August 1947 fand in aller Stille statt.