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| 27 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 27.jpg|thumb|180px]] || Brücken über die Saalach || Auf der Grünfläche zwischen dem Kraftwerk Rott und der Saalachbrücke ||Im Bereich der heutigen Grenzübergänge von der [[Stadt Salzburg]] nach [[Freilassing]] auf Bahn und Straße über die [[Saalach]] gab es wahrscheinlich bereits zur Römerzeit eine Brücke der [[Via Julia]]. Erstmals urkundlich ist eine mautpflichtige Brücke von [[1372]]. Im Laufe der Zeit gab es wiederholt verschiedene Neubauten und Provisorien. Die derzeitigen Überquerungsmöglichkeiten der Saalach sind die Eisenbahnbrücke der [[Westbahn|Kaiserin-Elisabeth-Bahn]] von [[1860]], die Straßenbrücke der österreichischen [[Münchener Straße]] und der deutschen Bundesstraße 304 von 2004 sowie der Fußgänger- und Fahrraddamm am Kraftwerk Rott von 2005. Die zweigleisige Eisenbahnbrücke wurde 2015/2016 durch eine weitere mit einem dritten Gleis ergänzt.
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| 27 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 27.jpg|thumb|180px]] || Brücken über die Saalach || Auf der Grünfläche zwischen dem Kraftwerk Rott und der Saalachbrücke ||Im Bereich der heutigen Grenzübergänge von der [[Stadt Salzburg]] nach [[Freilassing]] auf Bahn und Straße über die [[Saalach]] gab es wahrscheinlich bereits zur Römerzeit eine Brücke der [[Via Julia]]. Erstmals urkundlich ist eine mautpflichtige Brücke von [[1372]]. Im Laufe der Zeit gab es wiederholt verschiedene Neubauten und Provisorien. Die derzeitigen Überquerungsmöglichkeiten der Saalach sind die Eisenbahnbrücke der [[Westbahnstrecke|Kaiserin-Elisabeth-Bahn]] von [[1860]], die Straßenbrücke der österreichischen [[Münchener Straße]] und der deutschen Bundesstraße 304 von 2004 sowie der Fußgänger- und Fahrraddamm am Kraftwerk Rott von 2005. Die zweigleisige Eisenbahnbrücke wurde 2015/2016 durch eine weitere mit einem dritten Gleis ergänzt.
 
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| 28 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 28.jpg|thumb|180px]] || Die [[Haselwimmerkapelle]] || Beim [[Haselwimmerhaus]], [[Pulvermacherweg]] 4 || Die 1997 errichtete und 1998 der hl. Maria geweihte Haselwimmerkapelle steht an der Stelle einer früheren Kapelle aus dem 19. Jahrhundert. Das Altarbild ist original.
 
| 28 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 28.jpg|thumb|180px]] || Die [[Haselwimmerkapelle]] || Beim [[Haselwimmerhaus]], [[Pulvermacherweg]] 4 || Die 1997 errichtete und 1998 der hl. Maria geweihte Haselwimmerkapelle steht an der Stelle einer früheren Kapelle aus dem 19. Jahrhundert. Das Altarbild ist original.
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| 32 ||[[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 32-1.jpg|thumb|180px]] || Der [[Gasthof Hartlwirt|Hartlwirt]] || Am Gebäude des Hartwirts seitlich des Eingangs, Lieferinger Hauptstraße 120 ||Das Wirtshaus ist [[1779]] erstmals urkundlich erwähnt, bestand vermutlich aber schon weitaus länger. Ein späterer Besitzer war ein überaus erfolgreicher Pferdehändler, ein Teil der Stallungen befand sich hier. Das Haus erhielt [[1907]] den ersten Telefonanschluss in Liefering. Nach einer Renovierung 1976 diente der vorherige Kuhstall für zwei Jahrzehnte als Proberaum für die [[Camerata Academica Salzburg]]. Das Gasthaus wird heute auch als Pension geführt.
 
| 32 ||[[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 32-1.jpg|thumb|180px]] || Der [[Gasthof Hartlwirt|Hartlwirt]] || Am Gebäude des Hartwirts seitlich des Eingangs, Lieferinger Hauptstraße 120 ||Das Wirtshaus ist [[1779]] erstmals urkundlich erwähnt, bestand vermutlich aber schon weitaus länger. Ein späterer Besitzer war ein überaus erfolgreicher Pferdehändler, ein Teil der Stallungen befand sich hier. Das Haus erhielt [[1907]] den ersten Telefonanschluss in Liefering. Nach einer Renovierung 1976 diente der vorherige Kuhstall für zwei Jahrzehnte als Proberaum für die [[Camerata Academica Salzburg]]. Das Gasthaus wird heute auch als Pension geführt.
 
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| 33 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 33-3.jpg|thumb|180px]] ||Die Eisenbahn in Liefering || An der Peter-Pfenninger-Straße gegenüber dem Europark nahe der {{Symbol-S-Bahn|S3|#19B24B}} [[Salzburg Taxham Europark (Haltestelle)]] || Der Bau der [[Westbahn|Kaiserin Elisabeth-Bahn]] des Abschnitts der heutigen Bahnstrecke Rosenheim–Salzburg in den [[1850er]]-Jahren bewirkte eine Zerschneidung des Gebiets von Liefering. Der Bahndamm – vorerst jahrelang ohne Wegunterführungen – wirkte wie ein Riegel; gewachsene Verbindungen wurden quasi gekappt. Ursprünglich war im Bereich Lieferings der Salzburger Grenzbahnhof nach Deutschland vorgesehen, militärische Bedenken sprachen jedoch dagegen. Während des Zweiten Weltkriegs existierte ein Empfangsbahnhof für Gäste des nahe gelegenen [[Schloss Kleßheim|Schlosses Kleßheim]], das von den Nationalsozialisten als "Reichsgästehaus" für hochgestellte Persönlichkeiten diente. 1985 wurde die geplante Erweiterung des [[Container-Terminal Salzburg|Container-Terminals Salzburg]] aufgrund von Bürgerprotesten fallengelassen. Tatsächlichen Nutzen für Liefering brachte die Bahn erst im Zuge der Einrichtung der [[S-Bahn Salzburg]] mit dem Bau der Haltestellen Salzburg Taxham und {{Symbol-S-Bahn|S3|#19B24B}} [[Salzburg Liefering (Haltestelle)]] in den Jahren 2006 und 2013.
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| 33 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 33-3.jpg|thumb|180px]] ||Die Eisenbahn in Liefering || An der Peter-Pfenninger-Straße gegenüber dem Europark nahe der {{Symbol-S-Bahn|S3|#19B24B}} [[Salzburg Taxham Europark (Haltestelle)]] || Der Bau der [[Westbahnstrecke|Kaiserin Elisabeth-Bahn]] des Abschnitts der heutigen Bahnstrecke Rosenheim–Salzburg in den [[1850er]]-Jahren bewirkte eine Zerschneidung des Gebiets von Liefering. Der Bahndamm – vorerst jahrelang ohne Wegunterführungen – wirkte wie ein Riegel; gewachsene Verbindungen wurden quasi gekappt. Ursprünglich war im Bereich Lieferings der Salzburger Grenzbahnhof nach Deutschland vorgesehen, militärische Bedenken sprachen jedoch dagegen. Während des Zweiten Weltkriegs existierte ein Empfangsbahnhof für Gäste des nahe gelegenen [[Schloss Kleßheim|Schlosses Kleßheim]], das von den Nationalsozialisten als "Reichsgästehaus" für hochgestellte Persönlichkeiten diente. 1985 wurde die geplante Erweiterung des [[Container-Terminal Salzburg|Container-Terminals Salzburg]] aufgrund von Bürgerprotesten fallengelassen. Tatsächlichen Nutzen für Liefering brachte die Bahn erst im Zuge der Einrichtung der [[S-Bahn Salzburg]] mit dem Bau der Haltestellen Salzburg Taxham und {{Symbol-S-Bahn|S3|#19B24B}} [[Salzburg Liefering (Haltestelle)]] in den Jahren 2006 und 2013.
 
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| 34 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 34-3.jpg|thumb|180px]] || Die Regulierung des [[Glanbach]]s || [[Linke Glanzeile]], ca. 100 m vor der Mündung des [[Glan-Überwasserkanal]]s in die Salzach ||Bereits gegen Ende des 16. Jahrhunderts dachte man über eine Regulierung der Glan nach, beschlossen wurde eine solche erst nach 1924. Ziel war es, durch Austrocknung des [[Leopoldskroner Moos]]es im Süden der Stadt sowie im Bereich des Unterlaufs durch Eindämmung der Hochwassergefahr die Grundlagen für eine Ausbreitung der Stadtbesiedelung herzustellen. In der ersten Bauphase der Glanregulierung wurde in Liefering an der heutigen Grenze zum Stadtteil [[Lehen (Stadt Salzburg)|Lehen]] von November 1933 bis April 1935 ein Hochwasserentlastungsgerinne, der sogenannte Glankanal, angelegt. Die weiteren Regulierungsmaßnahmen bis 1953 betrafen obere Abschnitte der Glan. Für die Bauarbeiten während des Zweiten Weltkrieges wurden im oberen Bereich auch Insassen des [[Zigeunerlager Maxglan|Zigeunerlagers Maxglan]] zur Zwangsarbeit herangezogen.
 
| 34 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 34-3.jpg|thumb|180px]] || Die Regulierung des [[Glanbach]]s || [[Linke Glanzeile]], ca. 100 m vor der Mündung des [[Glan-Überwasserkanal]]s in die Salzach ||Bereits gegen Ende des 16. Jahrhunderts dachte man über eine Regulierung der Glan nach, beschlossen wurde eine solche erst nach 1924. Ziel war es, durch Austrocknung des [[Leopoldskroner Moos]]es im Süden der Stadt sowie im Bereich des Unterlaufs durch Eindämmung der Hochwassergefahr die Grundlagen für eine Ausbreitung der Stadtbesiedelung herzustellen. In der ersten Bauphase der Glanregulierung wurde in Liefering an der heutigen Grenze zum Stadtteil [[Lehen (Stadt Salzburg)|Lehen]] von November 1933 bis April 1935 ein Hochwasserentlastungsgerinne, der sogenannte Glankanal, angelegt. Die weiteren Regulierungsmaßnahmen bis 1953 betrafen obere Abschnitte der Glan. Für die Bauarbeiten während des Zweiten Weltkrieges wurden im oberen Bereich auch Insassen des [[Zigeunerlager Maxglan|Zigeunerlagers Maxglan]] zur Zwangsarbeit herangezogen.

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