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Zuvor wurde schon in der Altstadt im [[Café Mozart|Erich'schen Kaffeehaus]], [[Getreidegasse]] 24, das es seit [[1816]] gab, neben dem Vorgänger Mozart (Nr. 22), nahe dem Schatz-Durchhaus gespielt.<ref>siehe z. B. auch [[Franz Kulstrunk]]s historisierende Zeichnung. In: Die Getreidegasse, S 74)</ref> Bis in die [[1860er]]-Jahre trat das Schachspiel in den Medien in Österreich (und Europa) auch fast nur als Problemkomposition oder mit komponierten Partien, und nur mit wenig wirklich gespielten Partien in Erscheinung.   
 
Zuvor wurde schon in der Altstadt im [[Café Mozart|Erich'schen Kaffeehaus]], [[Getreidegasse]] 24, das es seit [[1816]] gab, neben dem Vorgänger Mozart (Nr. 22), nahe dem Schatz-Durchhaus gespielt.<ref>siehe z. B. auch [[Franz Kulstrunk]]s historisierende Zeichnung. In: Die Getreidegasse, S 74)</ref> Bis in die [[1860er]]-Jahre trat das Schachspiel in den Medien in Österreich (und Europa) auch fast nur als Problemkomposition oder mit komponierten Partien, und nur mit wenig wirklich gespielten Partien in Erscheinung.   
 
   
 
   
Das Schachspiel in der [[Stadt Salzburg]] verlagert sich nach der Eröffnung der [[Westbahn|k. k. priv. Kaiserin Elisabeth-Westbahn]] [[1860]] und der aufkommenden wirtschaftlich-industriellen Entwicklung in ein im Frühjahr [[1876]] neu errichtetes [[Café Koller (Rainerstraße)|Café Koller]] (ab [[1903]] [[Café Krimmel|Krimmel]] genannt) in der Salzburger [[Neustadt]] an der Westbahnstraße 2, der heutigen [[Rainerstraße]]. Das Nachfolger-Café des Baldauf (* 1864; † 1874) am [[Platzl]] hieß aber ebenfalls ab [[1881]] [[Café Zeller - Café Koller - Café Lohr|Café Koller]], was leicht zu Verwechslungen führen könnte.  
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Das Schachspiel in der [[Stadt Salzburg]] verlagert sich nach der Eröffnung der [[Westbahnstrecke|k. k. priv. Kaiserin Elisabeth-Westbahn]] [[1860]] und der aufkommenden wirtschaftlich-industriellen Entwicklung in ein im Frühjahr [[1876]] neu errichtetes [[Café Koller (Rainerstraße)|Café Koller]] (ab [[1903]] [[Café Krimmel|Krimmel]] genannt) in der Salzburger [[Neustadt]] an der Westbahnstraße 2, der heutigen [[Rainerstraße]]. Das Nachfolger-Café des Baldauf (* 1864; † 1874) am [[Platzl]] hieß aber ebenfalls ab [[1881]] [[Café Zeller - Café Koller - Café Lohr|Café Koller]], was leicht zu Verwechslungen führen könnte.  
    
In den Cafés trafen sich das Bürgertum, höhere Beamte, Gewerbetreibende, Künstler. Zeitungslesen, Billard und Spiele prägen diese Kultur des Zeitvertreibs. Das Fernsehen gab es ja noch nicht. Diese lose Form des Spielbetriebes im österreichischen Kaffeehaus erübrigte auch lange die Notwendigkeit von speziellen Klubs. Daher gründen sich diese in Österreich gegenüber Deutschland erst relativ spät und finden sich die ersten z.&nbsp;B. sogar überraschend in einigen Bergbauorten. Höhere Spielerzahlen und Turniere mit Zeitmessung erforderten dann aber doch speziellere Räumlichkeiten und Organisationsformen.  
 
In den Cafés trafen sich das Bürgertum, höhere Beamte, Gewerbetreibende, Künstler. Zeitungslesen, Billard und Spiele prägen diese Kultur des Zeitvertreibs. Das Fernsehen gab es ja noch nicht. Diese lose Form des Spielbetriebes im österreichischen Kaffeehaus erübrigte auch lange die Notwendigkeit von speziellen Klubs. Daher gründen sich diese in Österreich gegenüber Deutschland erst relativ spät und finden sich die ersten z.&nbsp;B. sogar überraschend in einigen Bergbauorten. Höhere Spielerzahlen und Turniere mit Zeitmessung erforderten dann aber doch speziellere Räumlichkeiten und Organisationsformen.  

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