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Textersetzung - „Westbahn“ durch „Westbahnstrecke
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Zur Erzeugung des Leuchtgases wurde [[Torf]] aus dem [[Bürmooser Moor|''Lamprechtshausener Moos'']] verwendet, der jedoch bald durch die Traunthaler Braunkohle verdrängt wurde. In der Stadt, auf öffentlichen Straßen und Plätzen brannten dreihundert Flammen, während die Aufgänge zum [[Kapuzinerberg]], der [[Mönchsberg]] und die weniger belebten Straßen an der Stadtgrenze wie ehedem mit Öllampen beleuchtet wurden. Für Private wurde Gaslicht für mehr als 1000 Flammen geliefert. Die Lampen waren auf den Plätzen auf gusseisernen Ständern und in den Gassen auf an den Hauswänden befestigten gusseisernen Armen aufgesetzt.  
 
Zur Erzeugung des Leuchtgases wurde [[Torf]] aus dem [[Bürmooser Moor|''Lamprechtshausener Moos'']] verwendet, der jedoch bald durch die Traunthaler Braunkohle verdrängt wurde. In der Stadt, auf öffentlichen Straßen und Plätzen brannten dreihundert Flammen, während die Aufgänge zum [[Kapuzinerberg]], der [[Mönchsberg]] und die weniger belebten Straßen an der Stadtgrenze wie ehedem mit Öllampen beleuchtet wurden. Für Private wurde Gaslicht für mehr als 1000 Flammen geliefert. Die Lampen waren auf den Plätzen auf gusseisernen Ständern und in den Gassen auf an den Hauswänden befestigten gusseisernen Armen aufgesetzt.  
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Im Jahre [[1859]] ging die Gasanstalt an Ludwig August Riedinger aus Augsburg über, wobei zwischen diesem und der Stadtgemeinde ein neuer Vertrag über die Gasbeleuchtung in der Stadt Salzburg geschlossen wurde. [[1860]] wurde er Bahnhof der Kaiserin Elisabeth-[[Westbahn]] gebaut und so errichtete die Bahngesellschaft zur Beleuchtung des Bahnhofes eine eigene kleine Gasfabrik. [[1863]] wurde die Gasanstalt von Reinhold von Liphardt und [[1869]] von Hektor Markenrodt übernommen. [[1872]] trat Ludwig Negbaur (oder Tobias Ungbauer?) als Teilhaber ein. Im gleichen Jahre erbte Emma Markenrodt die Hälfte der Gasanstalt von ihrem Vater.
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Im Jahre [[1859]] ging die Gasanstalt an Ludwig August Riedinger aus Augsburg über, wobei zwischen diesem und der Stadtgemeinde ein neuer Vertrag über die Gasbeleuchtung in der Stadt Salzburg geschlossen wurde. [[1860]] wurde er Bahnhof der Kaiserin Elisabeth-[[Westbahnstrecke]] gebaut und so errichtete die Bahngesellschaft zur Beleuchtung des Bahnhofes eine eigene kleine Gasfabrik. [[1863]] wurde die Gasanstalt von Reinhold von Liphardt und [[1869]] von Hektor Markenrodt übernommen. [[1872]] trat Ludwig Negbaur (oder Tobias Ungbauer?) als Teilhaber ein. Im gleichen Jahre erbte Emma Markenrodt die Hälfte der Gasanstalt von ihrem Vater.
    
Im August [[1875]] erwarb das Gaswerk die Gesellschaft für Gasindustrie in Augsburg, mit welcher [[1875]] ein neuer Vertrag mit Gültigkeit bis zum [[1. Oktober]] [[1904]] zu Stande kam. Die Gesellschaft hatte die Verpflichtung übernommen, die öffentliche Beleuchtung der Straßen und Plätze mit Leuchtgas dauerhaft zu besorgen.
 
Im August [[1875]] erwarb das Gaswerk die Gesellschaft für Gasindustrie in Augsburg, mit welcher [[1875]] ein neuer Vertrag mit Gültigkeit bis zum [[1. Oktober]] [[1904]] zu Stande kam. Die Gesellschaft hatte die Verpflichtung übernommen, die öffentliche Beleuchtung der Straßen und Plätze mit Leuchtgas dauerhaft zu besorgen.

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