| | Am Beginn des [[20. Jahrhundert]]s züchtete man bitterstoffarme Sorten und verwendete diese als eiweißreiches Grünfutter. Alkaloidarme Samen sind auch für Menschen verträglich. Sie enthalten ca. 25 % Fett, 40 % hochwertiges Eiweiß und unter anderen auch die wichtigen Aminosäuren Methionin und Tryptophan. | | Am Beginn des [[20. Jahrhundert]]s züchtete man bitterstoffarme Sorten und verwendete diese als eiweißreiches Grünfutter. Alkaloidarme Samen sind auch für Menschen verträglich. Sie enthalten ca. 25 % Fett, 40 % hochwertiges Eiweiß und unter anderen auch die wichtigen Aminosäuren Methionin und Tryptophan. |
| − | Die ganze Pflanze - besonders die Samen - ist stark giftig. Als Vergiftungserscheinungen sind Speichelfluss, Erbrechen, Schluckbeschwerden, Herzrhythmusstörungen, aufsteigende Lähmung bis zur tödlichen Atemlähmung bekannt. Wenn Tiere größere Mengen von Lupinensamen zu sich nehmen, tritt die sog. ''Lupinose'', die schwere Leberschädigungen verursacht, auf. | + | Die ganze Pflanze - besonders die Samen - ist stark giftig und zählt somit zu den [[Giftpflanzen]], die im [[Bundesland Salzburg]] heimisch sind. Als Vergiftungserscheinungen sind Speichelfluss, Erbrechen, Schluckbeschwerden, Herzrhythmusstörungen, aufsteigende Lähmung bis zur tödlichen Atemlähmung bekannt. Wenn Tiere größere Mengen von Lupinensamen zu sich nehmen, tritt die sog. ''Lupinose'', die schwere Leberschädigungen verursacht, auf. |