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==Ausblick==
 
==Ausblick==
 
War das Pinzgauer Rind in der Zeit der Monarchie einst eine der am meisten verbreiteten und geschätzten Rinderrassen, so beträgt der Anteil des Pinzgauer Rindes im Jahr [[2010]] bedauerlicherweise nur mehr 2,2 % des österreichischen Zuchttierbestandes.  
 
War das Pinzgauer Rind in der Zeit der Monarchie einst eine der am meisten verbreiteten und geschätzten Rinderrassen, so beträgt der Anteil des Pinzgauer Rindes im Jahr [[2010]] bedauerlicherweise nur mehr 2,2 % des österreichischen Zuchttierbestandes.  
Der ökonomische Wandel, Erfordernisse der Massentierhaltung und veränderte Marktbedingungen haben zu einem Preisverfall beim Pinzgauer Rind geführt, obwohl über die hohe Qualität dieses Rindes auf allen Ebenen kein Zweifel besteht.  Auch im Stammzuchtgebiet erlangten andere Rassen wie das Fleckvieh immer größere Bedeutung. Viele Züchter mussten aus wirtschaftlichen Gründen ihren Bestand an Pinzgauer Rindern durch schnellwüchsigere Fleischrassen oder bessere Milchleistungsrassen ersetzen, auch wenn der Abschied vom Pinzgauer Rind in bäuerlichen Familien oft mit Wehmut verbunden war.  
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Der ökonomische Wandel, Erfordernisse der Massentierhaltung und veränderte Marktbedingungen haben zu einem Preisverfall beim Pinzgauer Rind geführt, obwohl über die hohe Qualität dieses Rindes auf allen Ebenen kein Zweifel besteht.  Auch im Stammzuchtgebiet erlangten andere Rassen - vor allem das [[Fleckvieh]] - immer größere Bedeutung. Viele Züchter mussten aus wirtschaftlichen Gründen ihren Bestand an Pinzgauer Rindern durch schnellwüchsigere Fleischrassen oder bessere Milchleistungsrassen ersetzen, auch wenn der Abschied vom Pinzgauer Rind in bäuerlichen Familien oft mit Wehmut verbunden war.  
 
Die  Erhaltung des Pinzgauer Rindes, vor allem in der Reinzuchtform, ist vielleicht gerade deswegen einer zunehmend größeren Gruppe an Landwirten heute wieder ein Anliegen.
 
Die  Erhaltung des Pinzgauer Rindes, vor allem in der Reinzuchtform, ist vielleicht gerade deswegen einer zunehmend größeren Gruppe an Landwirten heute wieder ein Anliegen.
  
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