| | Dass Billigfluglinien den Salzburger Flughafen anfliegen lässt sich [[LH-Stv]]. [[Wilfried Haslauer junior]] jedes Jahr rund 730.000 Euro an Steuergeldern kosten. Denn so viel will Haslauer, zumindest 2011, sowie die drei darauf folgenden Jahre, diesen Billigfluglinien an Marketingmaßnahmen zukommen lassen, ''weil die Fluglinien durch steigende Kerosinpreise und durch die geplante Flugticketsteuer<ref>eine seit 1. April 2011 eingehobene streckenabhängige Steuer</ref> immer mehr unter Druck geraten'', so Haslauer. | | Dass Billigfluglinien den Salzburger Flughafen anfliegen lässt sich [[LH-Stv]]. [[Wilfried Haslauer junior]] jedes Jahr rund 730.000 Euro an Steuergeldern kosten. Denn so viel will Haslauer, zumindest 2011, sowie die drei darauf folgenden Jahre, diesen Billigfluglinien an Marketingmaßnahmen zukommen lassen, ''weil die Fluglinien durch steigende Kerosinpreise und durch die geplante Flugticketsteuer<ref>eine seit 1. April 2011 eingehobene streckenabhängige Steuer</ref> immer mehr unter Druck geraten'', so Haslauer. |
| − | Die Kosten sollen die [[Salzburger Flughafen GmbH]], die [[SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft]] (je 150.000 Euro jährlich), die Stadt Salzburg und der [[Tourismusförderungsfonds]] (je 100.000 Euro jährlich), fünf Fremdenverkehrsregionen ([[Salzburger Sportwelt|Salzburger Sportwelt Amade]], [[Gasteinertal (Urlaubsregion)|Gasteinertal]], [[Zell am See-Kaprun (Urlaubsregion)|Zell am See - Kaprun]], [[Urlaubsregion Obertauern|Obertauern]] und [[Urlaubsregion Saalbach-Hinterglemm|Saalbach-Hinterglemm]], je 40.000 Euro jährlich) und die [[Wirtschaftskammer]] (30.000 Euro) aufbringen. Mit diesem Geld sollen Plakataktionen, Werbespots und Internetwerbung der jeweiligen Billigfluglinien mitfinanziert werden. Interessantes Detail: Das Land Salzburg, das am Salzburger Flughafen 75 Prozent Anteile hält, muss nichts dazu zahlen. | + | Die Kosten sollen die [[Salzburger Flughafen GmbH]], die [[SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft]] (je 150.000 Euro jährlich), die Stadt Salzburg und der [[Tourismusförderungsfonds des Landes Salzburg]] (je 100.000 Euro jährlich), fünf Fremdenverkehrsregionen ([[Salzburger Sportwelt|Salzburger Sportwelt Amade]], [[Gasteinertal (Urlaubsregion)|Gasteinertal]], [[Zell am See-Kaprun (Urlaubsregion)|Zell am See - Kaprun]], [[Urlaubsregion Obertauern|Obertauern]] und [[Urlaubsregion Saalbach-Hinterglemm|Saalbach-Hinterglemm]], je 40.000 Euro jährlich) und die [[Wirtschaftskammer]] (30.000 Euro) aufbringen. Mit diesem Geld sollen Plakataktionen, Werbespots und Internetwerbung der jeweiligen Billigfluglinien mitfinanziert werden. Interessantes Detail: Das Land Salzburg, das am Salzburger Flughafen 75 Prozent Anteile hält, muss nichts dazu zahlen. |
| | Haslauer führte im Frühjahr 2011 steigende Kerosinpreise und die neu eingeführte Flughafensteuer als Gründe für einen Druck auf die Fluglinie(n) an. Die so unter Druck stehende Ryanair hindert aber das alles nicht, seit 1. April 2011 je Flugticket und Strecke zwei Euro für die Abdeckung der Kosten, die durch die so genannten Ausgleichszahlungen nach der [[Reiserecht|EU-Fluggastverordnung]] zu zahlen sind. So wälzt sie gesetzlich verpflichtende Zahlungen auf den Fluggast ab und wird irgendwann wieder beim Flughafen Salzburg anklopfen, um höhere Beiträge für Marketingmaßnahmen zu bekommen. | | Haslauer führte im Frühjahr 2011 steigende Kerosinpreise und die neu eingeführte Flughafensteuer als Gründe für einen Druck auf die Fluglinie(n) an. Die so unter Druck stehende Ryanair hindert aber das alles nicht, seit 1. April 2011 je Flugticket und Strecke zwei Euro für die Abdeckung der Kosten, die durch die so genannten Ausgleichszahlungen nach der [[Reiserecht|EU-Fluggastverordnung]] zu zahlen sind. So wälzt sie gesetzlich verpflichtende Zahlungen auf den Fluggast ab und wird irgendwann wieder beim Flughafen Salzburg anklopfen, um höhere Beiträge für Marketingmaßnahmen zu bekommen. |