| | Doch um die vierstellige Zahlenkombination geht es lange nicht mehr. Wichtig ist den Aberseern der Erhalt der Ortsbezeichnung. Ein entsprechender Antrag wurde im Herbst [[2022]] in einer geheimen Abstimmung von der Gemeindevertretung in Strobl mit elf zu acht Stimmen und zwei Enthaltungen abgelehnt. In St. Gilgen ist es bislang zu keiner Abstimmung gekommen. Auch die Ortsnamenkommission, die im vergangenen Jahr eingebunden worden ist, wartet vergeblich auf einen Antrag von der Gemeinde. | | Doch um die vierstellige Zahlenkombination geht es lange nicht mehr. Wichtig ist den Aberseern der Erhalt der Ortsbezeichnung. Ein entsprechender Antrag wurde im Herbst [[2022]] in einer geheimen Abstimmung von der Gemeindevertretung in Strobl mit elf zu acht Stimmen und zwei Enthaltungen abgelehnt. In St. Gilgen ist es bislang zu keiner Abstimmung gekommen. Auch die Ortsnamenkommission, die im vergangenen Jahr eingebunden worden ist, wartet vergeblich auf einen Antrag von der Gemeinde. |
| − | Bei einer Versammlung am [[6. März]] [[2023]], die von einem Mediator moderiert worden war, war somit ein erster öffentlicher Diskurs. Ein Vorschlag, der breiten Zuspruch gefunden hatte, sind die Ortsbezeichnungen "Abersee/St. Gilgen" bzw. "Abersee/Strobl" sowie ein Ortsschild mit "Abersee, Gemeindegebiet St. Gilgen bzw. Strobl". Nun liegt es an den beiden Ortschefs, [[Otto Kloiber]] ([[ÖVP]]) aus St. Gilgen und Josef Weikinger aus Strobl. Beide waren an der Diskussion beteiligt, aber in ihren Standpunkten weit entfernt. Während Kloiber sich für die Interessen der Aberseer ausspricht, blockt sein Kollege aus Strobl ab: "Abersee ist für mich größer als dieses Grätzel, damit schließe ich andere aus, die sich auch als Aberseer empfinden. Die Postanschrift muss man vom Menschen trennen." | + | Bei einer Versammlung am [[6. März]] [[2023]], die von einem Mediator moderiert worden war, war somit ein erster öffentlicher Diskurs. Ein Vorschlag, der breiten Zuspruch gefunden hatte, sind die Ortsbezeichnungen "Abersee/St. Gilgen" bzw. "Abersee/Strobl" sowie ein Ortsschild mit "Abersee, Gemeindegebiet St. Gilgen bzw. Strobl". Nun liegt es an den beiden Ortschefs, [[Otto Kloiber junior]] ([[ÖVP]]) aus St. Gilgen und Josef Weikinger aus Strobl. Beide waren an der Diskussion beteiligt, aber in ihren Standpunkten weit entfernt. Während Kloiber sich für die Interessen der Aberseer ausspricht, blockt sein Kollege aus Strobl ab: "Abersee ist für mich größer als dieses Grätzel, damit schließe ich andere aus, die sich auch als Aberseer empfinden. Die Postanschrift muss man vom Menschen trennen." |
| | Dem widerspricht [[Gerhard Fasching]] von der Ortsnamenkommission: "Der Ortsname ist nicht nur ein Name, sondern prägt die lokale Identität. Wir sprechen uns grundsätzlich dafür aus, historische Begriffe zu bewahren." | | Dem widerspricht [[Gerhard Fasching]] von der Ortsnamenkommission: "Der Ortsname ist nicht nur ein Name, sondern prägt die lokale Identität. Wir sprechen uns grundsätzlich dafür aus, historische Begriffe zu bewahren." |