| − | Am [[22. März]] [[2012]] berichteten die [[Salzburger Nachrichten]], dass Attila Dogudan den Kaffeehaus-Betrieb mit [[25. März]] 2012 einstellt, weil dieser unrentabel sei. Die Räumlichkeiten mietet er auch weiterhin und bietet sie für ''Events'' (Veranstaltungen) an. Dogudan gegenüber den SN: ''"Das Café war nur an den Wochenende und während der [[Salzburger Festspiele|Festspiele]] im Sommer profitabel. Es ist ein schwieriger Platz"'' und weiter ''"der Menschenstrom reißt beim Tomaselli ab"''. Dogudan beklagte auch die hohe Miete, ''"die ist mit Melange und Strudel schwer zu verdienen"''. Dem widerspricht die Versicherung [[Uniqa]] und meint, die Miete sei angemessen. | + | Am [[22. März]] [[2012]] berichteten die [[Salzburger Nachrichten]], dass Attila Dogudan den Kaffeehaus-Betrieb mit [[25. März]] 2012 einstellt, weil dieser unrentabel sei. Die Räumlichkeiten mietet er auch weiterhin und bietet sie für ''Events'' (Veranstaltungen) an. Dogudan gegenüber den SN: "Das Café war nur an den Wochenende und während der [[Salzburger Festspiele|Festspiele]] im Sommer profitabel. Es ist ein schwieriger Platz" und weiter "der Menschenstrom reißt beim Tomaselli ab". Dogudan beklagte auch die hohe Miete, "die ist mit Melange und Strudel schwer zu verdienen". Dem widerspricht die Versicherung [[Uniqa]] und meint, die Miete sei angemessen. |
| | Salzburger Leserbriefschreiber widersprachen in Folge der Behauptung Dogudans, es sei ein schwieriger Platz. Vielmehr meinten mehrere Schreiber, es läge an der Führung. So meinte Dipl.-Ing. [[Axel Wagner]], dass es am falschen Konzept liege, wie etwa die ebenerdigen gelegenen Café-Räumlichkeiten weitgehend für den Verkauf von verschiedensten Produkten zu verwenden. Auch meint Wagner in seinem Leserbrief<ref>vom 23. März 2012 in den [[SN]]</ref>, es sei an der misslungenen Einführungsphase nach der Eröffnung des ''Demel Salzburgs'' gelegen, in der man den Eindruck hatte, den Salzburger muss jetzt einmal die Kaffeehauskultur beigebracht werden. Frühere Stammkundenrunden waren anscheinend nicht mehr erwünscht, doch da hat man vergessen, dass nicht das ganze Jahr hindurch Festspiele sind, so Wagner weiter. Ein anderer Leserbriefschreiber meinte, er sei auch nicht in den ersten Stock zu den Tischen gelassen worden, ''weil er nicht reserviert hatte'', obwohl der obere Stock nicht voll war. | | Salzburger Leserbriefschreiber widersprachen in Folge der Behauptung Dogudans, es sei ein schwieriger Platz. Vielmehr meinten mehrere Schreiber, es läge an der Führung. So meinte Dipl.-Ing. [[Axel Wagner]], dass es am falschen Konzept liege, wie etwa die ebenerdigen gelegenen Café-Räumlichkeiten weitgehend für den Verkauf von verschiedensten Produkten zu verwenden. Auch meint Wagner in seinem Leserbrief<ref>vom 23. März 2012 in den [[SN]]</ref>, es sei an der misslungenen Einführungsphase nach der Eröffnung des ''Demel Salzburgs'' gelegen, in der man den Eindruck hatte, den Salzburger muss jetzt einmal die Kaffeehauskultur beigebracht werden. Frühere Stammkundenrunden waren anscheinend nicht mehr erwünscht, doch da hat man vergessen, dass nicht das ganze Jahr hindurch Festspiele sind, so Wagner weiter. Ein anderer Leserbriefschreiber meinte, er sei auch nicht in den ersten Stock zu den Tischen gelassen worden, ''weil er nicht reserviert hatte'', obwohl der obere Stock nicht voll war. |
| − | Patrick Knittelfelder eröffnete Ende März 2015 mit seinem Geschäftspartner Andreas Felleis neuerlich das ''Café Glockenspiel'' im Erdgeschoß. Auf verkleinerter Fläche, dafür mit Gastgarten und "bespielbarer Terrasse". Die Einrichtung ist klassisch: Mahagoni, Leder, Messing. Es duftet wieder nach Tradition, nach Gabelfrühstück und Speisen, die zur Kaffeehauskultur gehören. Außerdem wird es etwas geben, was in Salzburg noch gefehlt hat: "''Eine Fisch- und Krabbensuppe zum Niederknien''", sagt Knittelfelder<ref name="Ostern"></ref>. Im ersten Stock befindet sich nun das [[Weihnachtsmuseum]] | + | [[Patrick Knittelfelder]] eröffnete Ende März 2015 mit seinem Geschäftspartner [[Andreas Felleis]] neuerlich das ''Café Glockenspiel'' im Erdgeschoß. Auf verkleinerter Fläche, dafür mit Gastgarten und "bespielbarer Terrasse". Die Einrichtung ist klassisch: Mahagoni, Leder, Messing. Es duftet wieder nach Tradition, nach Gabelfrühstück und Speisen, die zur Kaffeehauskultur gehören. Außerdem wird es etwas geben, was in Salzburg noch gefehlt hat: "Eine Fisch- und Krabbensuppe zum Niederknien", sagt Knittelfelder<ref name="Ostern"></ref>. Im ersten Stock befindet sich nun das [[Weihnachtsmuseum]] |