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Die Verbreitung der Urnenfelderkultur erstreckte sich über weite Teile Europas, wobei zwischen einem östlichen und einem westlichen Kulturkreis unterschieden und innerhalb dieser Kulturkreise regionale Ausformungen beschrieben werden. Das [[Bundesland Salzburg]] wird der oberbayrisch-salzburgisch-südoberösterreichischen Gruppe im westlichen Urnenfelderkulturkreis zugerechnet.  
 
Die Verbreitung der Urnenfelderkultur erstreckte sich über weite Teile Europas, wobei zwischen einem östlichen und einem westlichen Kulturkreis unterschieden und innerhalb dieser Kulturkreise regionale Ausformungen beschrieben werden. Das [[Bundesland Salzburg]] wird der oberbayrisch-salzburgisch-südoberösterreichischen Gruppe im westlichen Urnenfelderkulturkreis zugerechnet.  
 
=====Die Urnenfelderkultur kennzeichnende Bestattungsriten=====
 
=====Die Urnenfelderkultur kennzeichnende Bestattungsriten=====
Die Toten wurden samt den Grabbeigaben auf einem Scheiterhaufen verbrannt und die Überreste des Leichenbrandes in Tonurnen beigesetzt. Diese Bestattungen erfolgten teilweise zu Hunderten nebeneinander (Urnenfelder), wofür u.a. das Gräberfeld bei Kelheim in Deutschland Beispiel geben, während [[Das hallstattzeitliche Gräberfeld bei Uttendorf im Pinzgau]] und das [[Gräberfeld auf dem Pestfriedhof in Bischofshofen]] größtenteils erst nach dieser Kulturperiode entstanden sind.
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Die Toten wurden samt den Grabbeigaben auf einem Scheiterhaufen verbrannt und die Überreste des Leichenbrandes in Tonurnen beigesetzt. Diese Bestattungen erfolgten teilweise zu Hunderten nebeneinander (Urnenfelder), wofür u.a. das Gräberfeld bei Kelheim in Deutschland Beispiel gibt, während [[Das hallstattzeitliche Gräberfeld bei Uttendorf im Pinzgau]] und das [[Gräberfeld auf dem Pestfriedhof in Bischofshofen]] größtenteils erst nach dieser Kulturperiode entstanden sind.
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=====Die Urnenfelderkultur kennzeichnende Keramikformen=====
 
=====Die Urnenfelderkultur kennzeichnende Keramikformen=====
 
Typische Gefäßformen sind der Doppelkonus und die Zylinderhalsurne, sowie Töpfe mit eingeschwungenem Hals und Buckelwarzen an der Gefäßschulter. Darüber hinaus kommen vierhenkelige Terrinen vor.
 
Typische Gefäßformen sind der Doppelkonus und die Zylinderhalsurne, sowie Töpfe mit eingeschwungenem Hals und Buckelwarzen an der Gefäßschulter. Darüber hinaus kommen vierhenkelige Terrinen vor.
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