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„''Die Stadtteile Maxglan und Liefering  gelten generell als geschichtsträchtiger Boden. Wir wurden in unserer  Vermutung bestätigt, dass diese Gegend als landwirtschaftliche Fläche  genutzt wurde. Überraschend waren für uns aber Funde aus einer  steinzeitlichen Siedlung, wie zum Beispiel verschiedene  Keramikfragmente''“, erklärte [[Peter Höglinger]], Archäologe des  Bundesdenkmalamtes Salzburg, am 24. Oktober 2011 bei der Präsentation der  Fundstücke. Anhand der Machart konnten die Fundstücke einer  steinzeitlichen Kulturgruppe zugeteilt werden - der Münchshofener  Kultur. Diese stellten in diesem Raum die frühesten Kupfergeräte her.
 
„''Die Stadtteile Maxglan und Liefering  gelten generell als geschichtsträchtiger Boden. Wir wurden in unserer  Vermutung bestätigt, dass diese Gegend als landwirtschaftliche Fläche  genutzt wurde. Überraschend waren für uns aber Funde aus einer  steinzeitlichen Siedlung, wie zum Beispiel verschiedene  Keramikfragmente''“, erklärte [[Peter Höglinger]], Archäologe des  Bundesdenkmalamtes Salzburg, am 24. Oktober 2011 bei der Präsentation der  Fundstücke. Anhand der Machart konnten die Fundstücke einer  steinzeitlichen Kulturgruppe zugeteilt werden - der Münchshofener  Kultur. Diese stellten in diesem Raum die frühesten Kupfergeräte her.
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Die Archäologen entdeckten aber auch noch eine zweite, bisher völlig  unbekannte Fundstelle. Dabei handelte es sich um einen Friedhof aus der  Spätbronzezeit, und zwar aus dem 12. Jahrhundert vor Christus. „''Erstmals  konnten wir in Salzburg ein sogenanntes Schwertgrab aus dieser Zeit  freilegen, das wir auf dem mehr als zwei Kilometer langen Baufeld  entdeckt haben. Dabei fanden wir eine Urne mit Spuren menschlicher  Überreste. In der Urne befanden sich auch eine Art Trink- und  Schöpfgefäß aus Ton sowie ein Schwert aus Bronze. Das Schwert deutet als  Statussymbol darauf hin, dass es sich bei dem Verstorbenen um einen  Mann aus der sozialen Oberschicht handelte. Insgesamt konnten wir zwei  solcher Gräber freilegen, Brandbestattungen waren in der sogenannten  [[Urnenfelderzeit]] üblich''“, so der Archäologe.
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Die Archäologen entdeckten aber auch noch eine zweite, bisher völlig  unbekannte Fundstelle. Dabei handelte es sich um einen Friedhof aus der  Spätbronzezeit, und zwar aus dem 12. Jahrhundert vor Christus. „''Erstmals  konnten wir in Salzburg ein sogenanntes Schwertgrab aus dieser Zeit  freilegen, das wir auf dem mehr als zwei Kilometer langen Baufeld  entdeckt haben. Dabei fanden wir eine Urne mit Spuren menschlicher  Überreste. In der Urne befanden sich auch eine Art Trink- und  Schöpfgefäß aus Ton sowie ein Schwert aus Bronze. Das Schwert deutet als  Statussymbol darauf hin, dass es sich bei dem Verstorbenen um einen  Mann aus der sozialen Oberschicht handelte. Insgesamt konnten wir zwei  solcher Gräber freilegen, Brandbestattungen waren in der sogenannten  [[Urnenfelderkultur|Urnenfelderzeit]] üblich''“, so der Archäologe.
    
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