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Der 2,65 m hohe Bildstock ist aus [[Konglomerat]] gehauen und besteht aus drei Teilen. Den Sockel bildet ein breiter Quader, dessen obere Kanten nach innen flächig abgeschrägt wurden, sodass eine Überleitung zum darüber befindlichen rechteckigen Pfeiler gegeben ist, dessen Kanten durch breite Phasen grob gebrochen sind. Der Pfeiler trägt einen Aufsatz, der wie ein Häuschen mit einem Satteldach  geformt ist, die zusammen aus einem Stein herausgearbeitet wurden. Das Satteldach kragt seitlich und nach vorne schützend über das Häuschen hinaus. Vor der Bildnische ist am unteren Rand ein aus Blech gefertigtes Fach für Kerzen und Blumen angebracht.  
 
Der 2,65 m hohe Bildstock ist aus [[Konglomerat]] gehauen und besteht aus drei Teilen. Den Sockel bildet ein breiter Quader, dessen obere Kanten nach innen flächig abgeschrägt wurden, sodass eine Überleitung zum darüber befindlichen rechteckigen Pfeiler gegeben ist, dessen Kanten durch breite Phasen grob gebrochen sind. Der Pfeiler trägt einen Aufsatz, der wie ein Häuschen mit einem Satteldach  geformt ist, die zusammen aus einem Stein herausgearbeitet wurden. Das Satteldach kragt seitlich und nach vorne schützend über das Häuschen hinaus. Vor der Bildnische ist am unteren Rand ein aus Blech gefertigtes Fach für Kerzen und Blumen angebracht.  
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Am Fuß des Bildstockes wächst ein Rosenstrauch. Um 2010 wurde vor dem Bildstock zudem ein Buchsbaum gepflanzt. Bis in um 1980 floss noch ein Bächlein vom Almkanal kommend am Bildstock vorbei, das über den großen Garten des [[Seniorenwohnhaus Nonntal|Seniorenwohnhauses Nonntal]] floss, heute aber nach Anlage der Karl-Höller-Straße größtenteils verrohrt ist. Dieses Wasser mündet wenig später in den Köck-Ablass und danach in den [[Hellbrunnerbach]].
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Am Fuß des Bildstockes wächst ein Rosenstrauch. Um [[2010]] wurde vor dem Bildstock zudem ein Buchsbaum gepflanzt. Bis in um [[1980]] floss noch ein Bächlein vom [[Almkanal]] kommend am Bildstock vorbei, das über den großen Garten des [[Seniorenwohnhaus Nonntal|Seniorenwohnhauses Nonntal]] floss, heute aber nach Anlage der Karl-Höller-Straße größtenteils verrohrt ist. Dieses Wasser mündet wenig später in den Köck-Ablass und danach in den [[Hellbrunnerbach]].
    
==Das Marien-Gnadenbild ==
 
==Das Marien-Gnadenbild ==
In dem Häuschen eingelassen ist eine rechteckige Bildnische, in der sich ein auf Blech gemaltes Bildnis von ''Maria mit dem Jesuskind'' befindet. Dieses typische Gnadenbild ist unter dem Titel "Mariahilf" als Werk des Lucas Cranach d. Ä. (gemalt nach 1537) bekannt. Das Original des Luther-Freundes Cranach war zuerst in Dresden aufgestellt gewesen, daraufhin in Passau (es ist daher auch unter dem Namen "Passauer Madonna" bekannt) und wurde danach zu einem Teil des Hochaltars des Innsbrucker Doms. Als Gnadenbild wurde es besonders häufig vervielfältigt, es zählt in Tirol, Süddeutschland, ja im gesamten Ostalpenraum zu den verbreitetsten Marienbildern, auch in der Stadt Salzburg sind nicht wenige solcher Darstellungen bekannt (z.B. auch Deckerhöfl, Mönchsberg 10, Wallfahrtskirche Maria Plain...).
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In dem Häuschen eingelassen ist eine rechteckige Bildnische, in der sich ein auf Blech gemaltes Bildnis von ''Maria mit dem Jesuskind'' befindet. Dieses typische Gnadenbild ist unter dem Titel "Mariahilf" als Werk des Lucas Cranach d. Ä. (gemalt nach [[1537]]) bekannt. Das Original des Luther-Freundes Cranach war zuerst in Dresden aufgestellt gewesen, daraufhin in [[Passau]] (es ist daher auch unter dem Namen "Passauer Madonna" bekannt) und wurde danach zu einem Teil des Hochaltars des Innsbrucker Doms. Als Gnadenbild wurde es besonders häufig vervielfältigt, es zählt in [[Tirol]], Süddeutschland, ja im gesamten [[Ostalpen]]raum zu den verbreitetsten Marienbildern, auch in der Stadt Salzburg sind nicht wenige solcher Darstellungen bekannt (z. B. auch [[Deckerhöfl]], [[Mönchsberg]] 10, [[Wallfahrtsbasilika Maria Plain]] u. a.).
    
==Zum Alter des Bildstockes==
 
==Zum Alter des Bildstockes==
Das genaue Alter des Bildstockes ist nicht bekannt. Der dort beginnende und über den Krauthügel nordwärts führende Weg (heute Hans-Sedlmayr-Weg) wurde in der Gründerzeit zwischen 1860 und 1890 angelegt, der sehr genaue Stadtplan (genauer der amtliche Katasterplan) von 1861 und auch das Sattler-Panorama (vor 1830) zeigen dort noch keinen Weg und auch noch keinen Bildstock. Nach Angaben der Internet-Plattform des Salzburger Bildungswerkes "marterl.at" bzw. der Erhebungen "Schätze der Kulturlandschaft Stadt Salzburg" (Band Riedenburg, Moos, Gneis, 2009/10, S. 105) verfasst von Dr. Gernot Friedl könnte der Bildstock als "Alterskategorie" aber möglicherweise bis ins [[17. Jahrhundert]] zurückreichen.
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Das genaue Alter des Bildstockes ist nicht bekannt. Der dort beginnende und über den Krauthügel nordwärts führende Weg (heute Hans-Sedlmayr-Weg) wurde in der [[Gründerzeit]] zwischen [[1860]] und [[1890]] angelegt, der sehr genaue Stadtplan (genauer der amtliche Katasterplan) von [[1861]] und auch das [[Sattler-Panorama]] (vor [[1830]]) zeigen dort noch keinen Weg und auch noch keinen Bildstock. Nach Angaben der Internet-Plattform des Salzburger Bildungswerkes "marterl.at" bzw. der Erhebungen "Schätze der Kulturlandschaft Stadt Salzburg" (Band Riedenburg, [[Leopoldskroner Moos]], [[Gneis]], 2009/10, S. 105) verfasst von Dr. Gernot Friedl könnte der Bildstock als "Alterskategorie" aber möglicherweise bis ins [[17. Jahrhundert]] zurückreichen.
    
== Die Kulturglauberin ==
 
== Die Kulturglauberin ==
In der Serie [[Kulturklauberin]] in den [[Salzburger Nachrichten]] schrieb [[Daniele Pabinger]] [[2020]] "''...So einen prächtigen Buchsbaum im Stadtgebiet zu sehen ist schon eine Seltenheit geworden...''"
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In der Serie [[Kulturklauberin]] in den [[Salzburger Nachrichten]] schrieb [[Daniele Pabinger]] [[2020]] "...So einen prächtigen Buchsbaum im Stadtgebiet zu sehen ist schon eine Seltenheit geworden..."
    
→ {{Kulturklauberin|https://www.sn.at/kolumne/kulturklauberin/dieses-marienmarterl-bietet-einen-selten-gewordenen-anblick-84589507}}
 
→ {{Kulturklauberin|https://www.sn.at/kolumne/kulturklauberin/dieses-marienmarterl-bietet-einen-selten-gewordenen-anblick-84589507}}
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* [https://www.marterl.at/index.php?id=54&no_cache=1&oid=3854#.XZtrJmbgqsw Marterl.at]
 
* [https://www.marterl.at/index.php?id=54&no_cache=1&oid=3854#.XZtrJmbgqsw Marterl.at]
 
* Bände "Schätze der Kulturlandschaft der Stadt Salzburg, Kurzführer Klein-& Flurdenkmäler Band Riedenburg, Moos, Gneis, 2009/10, S. 105) Herausgegeben von der Stadt Salzbrug, MA 5/01, Stadtplanung, Koordination Mag. Josef Reithofer  
 
* Bände "Schätze der Kulturlandschaft der Stadt Salzburg, Kurzführer Klein-& Flurdenkmäler Band Riedenburg, Moos, Gneis, 2009/10, S. 105) Herausgegeben von der Stadt Salzbrug, MA 5/01, Stadtplanung, Koordination Mag. Josef Reithofer  
 
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* Dr. [[Reinhard Medicus]]
    
{{SORTIERUNG: Hans-Sedlmayr-Weg, Bildstock am }}
 
{{SORTIERUNG: Hans-Sedlmayr-Weg, Bildstock am }}

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