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Die '''Reichsautobahn''' war eine geplante Verkehrserschließung der ''Ostmark'' (Österreich) durch [[Adolf Hitler]].

== Allgemeines ==
Am [[21. März]] [[1934]] erfolgte in München-Unterhaching durch [[Adolf Hitler]] der Spatenstich für diese Autobahn. Am [[1. Dezember]] desselben Jahres war die Höchstzahl der Arbeiter an der Autobahn München - Salzburg seit Baubeginn mit 11 750 Mann erreicht. In fast allen Abschnitten wurde in Doppelschicht, in verschiedenen Losen sogar in drei Schichten gearbeitet. Im Dezember 1934 waren auf der Gesamtstrecke 259 Baulokomotiven und 4 400 Kippwagen mit 270 km Baugleis eingesetzt. Außerdem waren insgesamt 65 Baggergeräte verschiedenster Art und 24 Straßenwalzen in Verwendung.

Am [[13. September]] [[1941]] erfolgt die Freigabe der ersten beiden Autobahnabschnitte in der „Ostmark“: von der Behelfs-Anschlussstelle Schwarzbach, etwa 0,7 km westlich der Grenze am [[Walserberg]], bis Salzburg-Mitte sowie vom Knoten [[Walserberg-Dreieck]] bis zur [[Anschlussstelle Salzburg Süd]] bei Anif-[[Grödig]].

Bis [[1942]] waren die Teilstücke bis Anschlussstelle Salzburg Süd (heute zur [[Tauernautobahn]] gehörend) und bis Salzburg-Mitte mit insgesamt 13 Kilometern Länge fertiggestellt. Danach wurden die Bauarbeiten kriegsbedingt eingestellt.

Weiters war der [[Reichsautobahnstollen]] westlich des [[Pass Lueg]]s entstanden. Nördlich der [[Stadt Salzburg]] wurde noch die [[Autobahnbrücke]] am [[31. Mai]] [[1940]] fertiggestellt. Der Autobahnabschnitt vom Walserberg-Dreieck nach Salzburg-Nord konnte aber wegen fehlender Anschlussstücke erst [[1949]] dem Verkehr übergeben werden.

== Quellen ==
* Salzburgwiki-Beiträge

[[Kategorie:Geschichte]]
[[Kategorie:Zweiter Weltkrieg]]

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