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| | [[File:Cossus cossus-M-Oberösterreich, Salzkammergut, Mondsee-E-MK-21801a.jpg|thumb|[[Cossus cossus]]: Oberösterreich, Salzkammergut, Mondsee, 1982.07.16]] | | [[File:Cossus cossus-M-Oberösterreich, Salzkammergut, Mondsee-E-MK-21801a.jpg|thumb|[[Cossus cossus]]: Oberösterreich, Salzkammergut, Mondsee, 1982.07.16]] |
| | [[File:Zeuzera pyrina-Salzburg, Flachgau, Eugendorf-bE-HdN-1067a.jpg|thumb|[[Zeuzera pyrina]]: Salzburg, [[Flachgau]], [[Eugendorf]], 2002.06.28]] | | [[File:Zeuzera pyrina-Salzburg, Flachgau, Eugendorf-bE-HdN-1067a.jpg|thumb|[[Zeuzera pyrina]]: Salzburg, [[Flachgau]], [[Eugendorf]], 2002.06.28]] |
| | + | '''Cossidae''' sind eine Familie der [[Lepidoptera]], volkstümlicher Name: Holzbohrer. Sie sind weltweit mit rund 700 Arten vertreten, wobei lediglich 32 auch in Europa vorkommen (Karsholt & Nieukerken 2013). |
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| − | Volkstümlicher Name: Holzbohrer
| + | == Allgemeines == |
| − | | + | Die Tiere sind klein bis sehr groß (Spannweite der europäischen Arten von rund 20–80 mm, die weltweit größten Arten erreichen bis zu 170 mm Spannweite). Sie besitzen oft einen dicken, plumpen Körper, oft ist aber auch das Abdomen stark verlängert, besonders bei den Weibchen. Die Zeichnung ist meist unauffällig in Grau- und Brauntönen gehalten. Der Flug der Tiere ist träge und erfolgt im Allgemeinen in der Nacht. Die Raupen fressen oft im Holz, anfangs oft an verletzten Stellen unter der Rinde, erwachsen verzehren sie sowohl Totholz als auch benachbartes lebendes Gewebe. Die Raupen können sich aber auch im Mark von Stängeln entwickeln, wie z. B. von Schilfrohr. Die Entwicklung der Tiere benötigt meist mehrere Jahre. Die Verpuppung erfolgt normalerweise im Fraßgang. |
| − | ==Allgemeines== | |
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| − | Cossidae sind eine Familie der [[Lepidoptera]]. Sie sind weltweit mit rund 700 Arten vertreten, wobei lediglich 32 auch in Europa vorkommen (Karsholt & Nieukerken 2013). Die Tiere sind klein bis sehr groß (Spannweite der europäischen Arten von rund 20 - 80 mm, die weltweit größten Arten erreichen bis zu 170 mm Spannweite). Sie besitzen oft einen dicken, plumpen Körper, oft ist aber auch das Abdomen stark verlängert, besonders bei den Weibchen. Die Zeichnung ist meist unauffällig in Grau- und Brauntönen gehalten. Der Flug der Tiere ist träge und erfolgt im Allgemeinen in der Nacht. Die Raupen fressen oft im Holz, anfangs oft an verletzten Stellen unter der Rinde, erwachsen verzehren sie sowohl Totholz als auch benachbartes lebendes Gewebe. Die Raupen können sich aber auch im Mark von Stängeln entwickeln, wie z. B. von Schilfrohr. Die Entwicklung der Tiere benötigt meist mehrere Jahre. Die Verpuppung erfolgt normalerweise im Fraßgang.
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| | ==Kenntnisstand der Gruppe in Salzburg== | | ==Kenntnisstand der Gruppe in Salzburg== |